Der SuperSense Pro – der smarte Wasserstandsanzeiger per App fürs Camping
Mal ehrlich. Diese Wasserstandsanzeigen ab Werk im Wohnmobil sind eine Frechheit. Vier Balken. 0 Prozent. 25 Prozent. 50 Prozent. 75 Prozent. Und ein einzelnes Licht für voll. Bei meinem 140-Liter-Tank bedeutet das 35 Liter pro Stufe. Das ist keine Anzeige. Das ist Raterei.
Stell dir das bei Diesel vor. So ungefähr zwischen einem und 35 Litern ist noch drin. Wie fühlt sich das an? Genau. Lachplatte.
Das seltsame Verhalten von Campern beim Wasser tanken
Kenne ich von früher selbst. Dieses Rufen hinterm Wohnmobil zur Frau oder das ständige Gerenne ins Wohnmobil zur Wasseranzeige. „Ist der Tank schon voll?“ Dabei kann man das auch bequem per App prüfen, und zwar auch außerhalb des Wohnmobils.
Auch im Jahr 2025 ist der Unsinn immer noch Standard
Und das „Beste“. Wir schreiben das Jahr 2025 und dieser Unsinn ist immer noch Standard. Die Schaudt Tanksonde oder der Lippert M600 hängen in unzähligen Wohnmobilen und Wohnwagen. Hersteller verbauen diese überholte Technik munter weiter. Als ob niemand merkt, wie schlecht das ist.

Supersense Pro Laser – fortschrittlicher geht es derzeit nicht
Das ist bei uns bereits seit 2021 Vergangenheit, denn wir setzen seitdem auf die Supersense Pro-Sensoren von Comworks. Diese Version hat einen Schlauch zur litergenauen Bestimmung des Trinkwassers im Tank. Nun 2025 geht die Miniaturisierung weiter – rechts im Bild – und setze ich auf den neuen Supersense Pro Laser. Berührungslose Messung des Wasserstands – nun ganz ohne Schlauch.

Warum ist das für unser autarkes Camping so wichtig?
Wir trinken unser Wasser seit September 2020, seitdem wir den Biolite von WM-Aquatec einsetzen. Daher ist das Thema Zuverlässigkeit und Genauigkeit für das autarke campen fast schon essenziell.
Wasser ist unterwegs ein kostbares Gut und lange Zeit war es beim Campen eher ein Ratespiel als ein Plan.
- Reicht es noch zum Duschen?
- Nur noch zum Abwaschen?
- Haben wir noch genug zum Trinken?
Der Supersense Pro löst gleich fünf typische Probleme beim Thema Wasser und macht das autarke Reisen deutlich entspannter und ist zum noch eine monetäre Ersparnis für uns.
Nicht für jeden wichtig, aber für uns – Geld und Recyclingmöglichkeiten
Gefühlt haben wir jeden 3 Wochen Urlaub im Hochsommer fast 100 Euro für Trinkwasserflaschen aus Plastik ausgegeben. Auch den Plastikmüll wieder dem Recycling zuführen, war ultranervig, denn zur damaligen Zeit war Recycling in Kroatien und Italien quasi kaum verfügbar.

Der SuperSense löst unsere 5 Probleme im Wohnmobil

Wer braucht den SuperSense Pro – und wer nicht?
Für wen lohnt sich der SuperSense Pro – nicht?
Ganz ehrlich. Wer immer nur von Zuhause direkt auf einen voll ausgestatteten Campingplatz fährt, wird das Wasserproblem nicht spüren. Da sind Wasserhähne in Reichweite und im Überfluss tankbar. Jede Menge Duschen sind vorhanden und das Geschirr muss auch nicht im Wohnmobil gespült werden. Ois easy. Es bleibt zwar oft das blinde Raten, wie viel Wasser noch im Tank ist, aber insgesamt ist es kein Drama. Meine Tendenz – in diesen Fällen ist eher kein Upgrade notwendig.
Für wen lohnt sich der SuperSense Pro?
Der SuperSense Pro lohnt sich vor allem für Reisecamper. Die schönsten Plätze sind meist jene ohne Infrastruktur. Für alle, die unterwegs spontan anhalten, frei stehen oder Orte abseits der gewohnten Infrastruktur entdecken. Wer die Autarkie liebt und lebt, kennt das. Ohne genaue Anzeige wird Wasser ganz schnell zum Unsicherheitsfaktor.
Wer hinausfährt ins Abenteuer, der braucht Wissen statt Schätzung. Und ja, genau das ist unser Anspruch, denn für uns ist es doppelt wichtig. Wir verzichten weitgehend auf Plastikflaschen aus dem Supermarkt und trinken das Wasser aus dem Tank. Das geht nur mit Vertrauen und das beginnt bei einer zuverlässigen Anzeige.

Die ungenauen Wasserstandsanzeigen ab Werk
Die ungenauen Wasserstandsanzeigen ab Werk kennt jeder. Die meisten Wohnmobile und Wohnwagen kommen mit Standard Sensoren von Reich oder Lippert. Ein blauer drei Viertel Zoll, Anschluss im Tank und vier Metallstäbe. Das war es mit der Messung. Oder besser gesagt, mit der Schätzerei.
Wenn man es nicht genau bekommt?
Eine Anzeige mit vier Stufen klingt okay. Voll. 75 Prozent. 50 Prozent. Unter 25 Prozent. In der Praxis ist das aber ein schlechter Witz. Bei meinem 140 Liter Tank entspricht das 35 Liter pro Stufe. Da weiß ich dann gerade, ob der Tank viertel voll ist oder doch schon fast leer. War nicht lustig, so mit Shampoo in den Haaren. Haha :-(
Die Lösung – Supersense Pro von Comworks
Seit 2021 nutzen wir den Supersense Pro von Comworks und er hat unser Campingleben wirklich verändert. Der Umbau war eine der besten Entscheidungen. Der Supersense misst den Wasserstand litergenau und zuverlässig. Statt zu raten, wissen wir endlich genau, wie viel Wasser noch im Tank ist und wie viel wir verbrauchen.

Der Einbau des SuperSense Pro
Voraussetzung sind Kenntnisse zu Strom. Der Einbau des SuperSense selbst ist jedoch einfach. In deutschen Wohnmobilen und Wohnwagen haben sich Hersteller zu gefühlten 90% darauf geeinigt, bei den Wasserstandsanzeigern eine Norm von 3/4 Zoll oder 1 1/4 Zoll zu verwenden.
Ganz easy zu erkennen, wenn ein blauer Schaudt oder Lippert Wasserstandanzeiger eingebaut ist. Denn das verwendete 3/4 Zoll Gewinde ist identisch mit dem des SuperSense.
Warum ich den E-Waterlevel (der weiße) oder andere wie Mopeka Pro 200 nicht gut finde ist alleine schon beim Format klar. Diese verwenden eine 2 Zoll bzw. 3,2 Zentimeter Bohrung. Warum das so weit von der Norm weggehen muss, bleibt mir ein Rätsel.
Das YouTube Video zum Einbau des SuperSense Pro & Supersense Laser
Themen im Video
00:00 Intro
00:53 SuperSense Pro Wasserstand ohne Ratespiele
01:37 Wasserstand ohne Ratespiele
02:07 Warum SuperSense Pro und nicht E Waterlevel oder Mopeka Pro 200
02:58 SuperSense Varianten Schlauch und Laser
03:38 Diese Werkzeuge benötigst du
05:03 Einbau in 5 Schritten
07:56 Meine Erfahrungen und Fazit
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