Expeditionsmobil O•L•A•F: Freicamper Klaus im Interview
Klaus zeigt im Interview sein Expeditionsmobil O•L•A•F mit Gas, Wasser und Filtern, Strom bis zum Backofen, Trockentrenntoilette, Tanken und langen Reisen.
Video abspielen — 28:04 Minuten.
Der Wasserfilter von Klaus auf einen Blick
Der Doppelfilter von Naturewater aus den Produkten von Klaus im Video, mit Sedimentfilter und Aktivkohleblock.
- [Sauberes Trinkwasser] – Die Filter beseitigen zuverlässig Sand, Rost, Algen...
- [Einfache Installation] – Der Wasserfilter NW-BR10B3 lässt sich mühelos...
- [Praktische Einzelheiten] – Die Filteranlage wird mit 62-mm-PP-Kartuschen...
Interviews auf unbekanntem Terrain. Wenn man über das Expeditionsmobil O•L•A•F berichtet, dann wird es spannend. Ein Wohnmobil zum frei sein, frei campen, Leben und erleben. Klaus erzählt im Interview vieles über Autarkie seines Wohnmobils und den darin verbauten bekannten und auch vielen ungewöhnlichen Komponenten. Im Video sind das „12 Tonnen Erzählungen“.
Klaus kenne ich mit größeren Pausen seit dem Jahr 2000 und finde seinen Weg und seine Aussagen sehr authentisch.
Was Klaus im Interview erzählt
Das Video oben folgt diesen Themen, in dieser Reihenfolge.
O•L•A•F reist auch auf Instagram mit, dort heißt das Konto mit_olaf_auf_reisen.
Wasserfilter im Expeditionsmobil
Bei der Wasserversorgung setzt Klaus auf Filter. Der Doppelfilter von Naturewater filtert laut Amazon in 2 Stufen mit 5 µm, zuerst über einen Sedimentfilter aus Polypropylen, danach über einen Aktivkohleblock.
Damit man eine Vorstellung bekommt, bei 0,5 µm befindet man sich im Bereich von Bakterien und Keimen. Dort muss man mindestens mit dem PureOne Kerabakt Keramikfilter arbeiten. Welche Filter wir selbst für welche Quelle nehmen, steht in unseren Empfehlungen zu Wasserfilter und Wasserreinigung. Alles rund ums Wasser im Camper sammelt die Themenseite Wasserversorgung.
Der Naturewater NW-BR10B3 mit Wandhalterung und Filterschlüssel.
- [Sauberes Trinkwasser] – Die Filter beseitigen zuverlässig Sand, Rost, Algen...
- [Einfache Installation] – Der Wasserfilter NW-BR10B3 lässt sich mühelos...
- [Praktische Einzelheiten] – Die Filteranlage wird mit 62-mm-PP-Kartuschen...
Strom und Autarkie bis zum Backofen
Es gibt einige Überraschungen, denn selbst ein regulärer Miele-Backofen ist eingebaut und wird vollkommen autark über Solarzellen bzw. Photovoltaik auf dem Dach versorgt.
Auch wir haben uns für die feste Anlage auf dem Dach entschieden. Fest installiert liefert mehr Leistung und läuft ohne Zutun, warum wir so entschieden haben, steht im Beitrag Solaranlage im Wohnmobil: mobil oder fest installiert?
Entsorgung mit Trockentrenntoilette
Entsorgt wird in O•L•A•F über eine Trockentrenntoilette, im Video kommt dazu der Klappspaten für die Entsorgung. Unser eigener Klappspaten ist der Fiskars Klappspaten, mit 1 kg und 25 cm Länge.
Trockentrenntoiletten haben wir im Team gleich dreimal. Unsere Kassettentoilette Thetford C260 haben wir mit dem Umbau-Kit SK260 umgebaut (Karte unten), Patrick fährt die BioTioo V2, und Ade hat den Einbau einer Trocken-Trenntoilette selbst gemacht.
Tanken, lange Reisen und Pannenhilfe
Im Kapitel Tanken planen gibt Klaus im Interview den Tanktipp in Samnaun. Danach geht es um lange Reisen und die Pannenhilfe im Ausland.
Bei uns ist der Fahrzeughersteller oft die bessere Adresse als der Pannendienst, die Einzelheiten stehen bei Panne mit dem Wohnmobil.
Mein Fazit
Ich denke, das Video lohnt sich für jeden Camper, denn vieles lädt ein, sich inspirieren zu lassen. Denn es ist nicht nur der Tanktipp in Samnaun enthalten. Das Interview ist ein schöner, aber auch begrenzter Einblick in eine der vielen Möglichkeiten.
Häufige Fragen
Was ist das Expeditionsmobil O•L•A•F?
O•L•A•F ist das Wohnmobil von Klaus. Ein Wohnmobil zum frei sein, frei campen, Leben und erleben, mit Wasserfiltern, Photovoltaik auf dem Dach und Trockentrenntoilette.
Kann ein Expeditionsmobil einen Backofen autark betreiben?
In O•L•A•F ja. Dort ist ein regulärer Miele-Backofen eingebaut, versorgt über Solarzellen bzw. Photovoltaik auf dem Dach.
Welchen Wasserfilter nutzt Klaus im Expeditionsmobil?
Den Doppelfilter Naturewater NW-BR10B3 mit Sedimentfilter und Aktivkohleblock, laut Amazon mit 5 µm. Für Bakterien und Keime im Bereich von 0,5 µm braucht es mindestens einen Keramikfilter.
Wo kann ich O•L•A•F folgen?
Auf Instagram unter mit_olaf_auf_reisen.
Aus euren Kommentaren
Wir haben alle 7 Kommentare bis zum 31. Oktober 2026 ausgewertet.
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Schreib dazu, ob du ein Expeditionsmobil planst, ausbaust oder schon fährst, und auf welchem Fahrzeug es aufbaut. Dann kann ich dir gezielt antworten.
Letzte Aktualisierung am 1.11.2026 um 11:14 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API










Grüß Gott Klaus und Flo, danke für den interessanten Beitrag! Ich bin tolerant genug, auch Freicamper, Kilometerfresser und langsame Großfahrzeuge ohne Neid und Missgunst zuzulassen, aber mein Ding wäre es nicht. Nun ja, mit Arthrosen, Wirbelsäulenproblemen und anderen Behinderungen ist ein LKW als Basisfahrzeug ohnehin nicht geeignet – ich wünsche Euch von Herzen dauerhafte Gesundheit und Mobilität. Was Ihr beide aber nicht angesprochen habt, ist der Anschaffungspreis. Die Betriebskosten kann man sich ja gut vorstellen. Wo könnt Ihr Duschen, wieviel Klamotten habt Ihr an Bord? Beim Freicampen ist meine Befürchtung vor allem, dass frühmorgens ein stinksaurer Bauer seine Kühe auf die Wiese treibt oder zu ackern beginnt und uns schimpfend davonjagt – aber es hat schon was, die Freiheit …
Na ja, dieser Klaus vom OLAF Mobil ist kein gutes Beispiel und schon garnicht ein guter Ratgeber. Warum? Weil solche Grossmobile mit diesem exorbitanten Verbrauch an Diesel und „Wasser“ nicht in die Zeit passen. Und wenn dann noch jemand in 4 Wochen 6000 km fährt, obwohl sie angeblich im WOMO leben, und dabei 1750 Liter Diesel verbrauchen, soviel wie ein 2 Familien Haus im ganzen Jahr, dann sollte man dies Leute nicht noch als Vorbilder und Spezialisten auf ihrem Gebiet vorstellen. Im allgemeinen sind wir Camper stolz darauf durch unseren Lebensstil einen Beitrag zum Umwelt/Klimaschutz beizutragen indem wir durch unseren Lebensstil unseren persönlichen CO2 Fußabdruck sehr niedrig halten.
Wir produzieren zu zweit in unserem Van monatlich nicht mehr als 2 Tonnen CO2 mit einer Fahrleistung von 15000 km und 250 Übernachtungen im Van auf mehreren Kurzreisen und einer Überwinterung im Süden. An Wasser verbrauchen wir pro Woche ca. 60 l Wasser und alle 5 Wochen eine 11 kg Gasflasche.
Wenn alle Camper soviele Resourcen verbrauchen würden wie dieses OLAF Mobil dann wären wir noch schneller am Ende.
P.S. Nachtrag. „ Tonnen CO2 verbrauchen wir natürlich nicht im Monat, sondern vielmehr im Jahr pro Kopf:
2 Tonnen sollte es heißen.
Hallo Jo,
Falls du jemanden mal ein Interview gibst, wirst du schnell feststellen, dass auch du Widerspruch in der Community erzeugen wirst. Das liegt in der Natur der Sache, dass kann ich dir nach fast 6 Jahren des Blogs mit grosser Bestimmtheit sagen. Es findet sich immer jemand, der Dinge in deinem Leben hinterfragen oder dann auch umdrehen wird, um dich in eine Schublade zu drängen.
Fiktive Annahme. Wäre camper.help ein Reiseblog für Kreuzfahrer, Flugreisen, Wohnmobil Liner, Schiffe oder Yachten oder Pickups mit Wohnkabine. Auch dann wären deine Argumente auf jeden dieser fiktiven Community anwendbar. Aber nur solange bis man den gesamten Lebensstil einer Person kennt, sollte man grundsätzlich nicht vorschnell urteilen.
Ich frage mich schon länger, warum es nur noch schwarz / weiss Sichtweisen gibt. Ich hatte dann einen skurrilen Gedanken. Viele meiner Leser kommen aus der Zeit, als man Quartett gespielt hat. Die besten oder die niedrigsten Werte bestimmten das Spiel. Dazwischen gab es nichts. Die Zeiten sind eigentlich vorbei. Steche ich den anderen Familienpapa mit dem CO2 Abdruck meiner Kinder aus, nur weil meine Kinder mit 11 Jahren noch in keinem Flugzeug waren? Ich denke nicht.
Man könnte nun den perfekten Boxring einrichten. In der einen Ecke der CO2 Abdruck der Campingplatz Illusion mit einer Golfplatz ähnlichen Infrastruktur und in der anderen Ecke der Camper mit dem CO2 Abdruck des Feldes des Bauern und OLAF. Der eine geniesst eine Infrastruktur, welche nur 6-7 Monate im Jahr überhaupt geöffnet hat und der andere einen Platz der eh da ist. Es macht einfach keinen Sinn nur einen Wert heranzuziehen und sich gegenseitig auszuspielen.
Es zählt das Gesamtbild, denn alleine der CO2 Abdruck der Herstellung eines Neufahrzeugs in der Grössenordnung, sticht wohl kaum den Sprintverbrauch des alten Fahrzeugs OLAF aus.
Damit du mich nicht missverstehst. Ich kann deine Meinung grundsätzlich nachvollziehen. Das Interview war jedoch auch nur ein schöner aber auch begrenzter Einblick in eines der viele Möglichkeiten. Ich könnte mich hervorragend mit dir über Sinn und Unsinn des Ganzen unterhalten, da bin ich mir sicher.
Mein Wert liegt aber in der Aufklärung im Ganzen und nicht um Verurteilung wegen eines einzigen Punkts. Daher stelle ich mich klar auf die Seite von Klaus, da ich deutlich mehr Wissen über seine Person und seiner sonstigen Nachhaltigkeit kenne, aber das war nicht Thema des Videos.
Viele Grüsse
Flo
Hallo Flo
Danke für deine ausführliche Antwort, welche mir zeigt, dass du dich gerne intensiv mit Themen beschäftigst. Ich kann deine Argumente als Blogger gut verstehen . Dennoch bin ich der Meinung , dass wir alle eine Verantwortung tragen und nicht alles unkomentiert durchgehen lassen.
Ich verstehe, dass man als Blogger interessante Themen anbieten muss-und da kommt der Gigantismus in Form von Riesenfahrzeugen, welche ja eigentlich für eine abenteuerliche Weltreise gedacht waren, sehr gut an. So weit so gut, wenn es sich bei den interviewten um tatsächliche Abenteurer handeln würde. Aber aus eigener Erfahrung weiss ich dass dies meist nicht der Fall ist, sondern es sich vielmehr um eine grosse Selbstdarstellung vermeintlich potenter Männer, Frauen habe ich diesbezüglich noch keine getroffen die exorbitant grosse Fahrzeuge durch die Gegend gondeln, ausser als Anhängsel dieser Männer auftreten. Diese Leute sind in unserer Comunity äußerst unbeliebt nicht nur wegen ihrer exorbitanten Verbräuche und übergroßem Platzbedarf und Auffallen in der Natur,sondern auch wegen ihres Auftretens. Wer schon einmal gesehen hat wie diese Leute selbstverständlich ihre grossen Treppenleitern über Gehsteige ausfahren, weiss auch warum wir Camper mittlerweile so unbeliebt sind bei der einheimischen Bevölkerung , vorallem in Südeuropa. Ich jedenfalls schäme mich regelmäßig fremd für solche Typen aus meiner Heimat.
Von daher reagiere ich bei solch selbstverliebten Selbstdarstellern mit Hang zum Perfektionismus/Gigantismus gereizt.
Ich vergleiche auch nur gleiche Disziplinen . Und Klaus möchte in der Disziplin Freisteher/Weltreisender antreten. Darum macht es auch keinen Sinn Bauern und Campingplätze ins Spiel zu bringen. Dann vergleicht man Äpfel mit Birnen.
Und trotzdem haben wir alle eine Verantwortung für nachfolgende Genarationen-und in dem Zusammenhang ist Gigantismus absolut vermeidbar.
LG Jo
Hallo Jo,
deine Erfahrung hat dich geprägt und kommentieren darfst du immer.
Ich kann es in diesem Fall wirklich kurz machen. Ich habe den Klaus mit grösseren Pausen vor 24 Jahren kennengelernt und finde seinen Weg und seine Aussagen sehr authentisch. Ich weiss es halt einfach besser – deine Erfahrung hin oder her. Punkt ;-)
Deine Aussagen mögen auf eine der Zielgruppen durchaus zutreffen, aber da gehört der Klaus zu 100% nicht dazu.
Als Camper habe ich gelernt recht tolerant zu sein. Mit deinen absoluten Sichtweisen fühlst du dich vielleicht wohl, aber ich kann mich damit nicht anfreunden. Daher denke ich haben wir ein natürliches Ende erst mal erreicht. Vielleicht magst mir deine Sichtweise mal in der Welt bei nem Bierchen näher bringen, aber nur auf Basis von Wörter bin ich erst mal raus.
Ich gehe jetzt ne Pizza im Urlaubsmodus verdrücken. Man sieht’s oder hört sich. Und ganz wichtig – niemand muss gar nix und schon erst recht nicht liefern.
Einen lieben Gruss aus Sardinien
Flo