Test und Vergleich der ultimativen Philips Ultinon Pro6000 Boost H7 LED

Philips Ultinon Pro6000 Boost H7-LED im Test und Vergleich zur Pro6000. Die Unterschiede, Kompatibilitätsliste, Adapter und mein Urteil aus dem Wohnmobil.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bis zu 70 % mehr Lichtleistung als der Vorgänger und bis zu 300 % Lichtausbeute gegenüber einer H7-Halogenlampe.
  • 30 % weniger Platzbedarf, kleinerer Kühlkörper und Lüfter. Und das bei gleichbleibendem Stromverbrauch.
  • Legale StVO-Straßenzulassung. Für viele Auto- und Wohnmobilmarken nicht nur fürs Abblendlicht, sondern auch fürs Fernlicht.
  • Der Umbau dauert wenige Minuten und kostet unter 100 Euro. Halogen heraus, LED hinein, ohne Werkstatt.
  • Unsere Bewertung: 4,9 von 5. Die Boost-Version ist der neue Standard; den Aha-Effekt von Halogen auf LED wiederholt sie aber nicht.
Front eines Fiat Ducato Wohnmobils mit eingeschalteten Scheinwerfern, links beschriftet Philips Ultinon Pro6000, rechts Philips Ultinon Pro6000 Boost

Die Produkte auf einen Blick

Die Philips Ultinon Pro6000 Boost und der Adapter-Ring Typ D, den mein VW Touran braucht.

Philips Ultinon Pro6000 Boost H7-LED Scheinwerferlampe mit Straßenzulassung*, 300% helleres...
Philips Adapter-Ring H7-LED Typ D, Lampenhalterung Ultinon Pro6000 H7-LED

Pure Begeisterung und eine klare camper.help Empfehlung. Was für ein ultimativ gutes Lichterlebnis im Scheinwerfer beim Wechsel von Halogen zur LED. Die Philips Ultinon Pro6000 Boost zieht nur wenige Tage nach der OSRAM NIGHT BREAKER GEN 2 in unsere Scheinwerfer vom Auto und Wohnmobil. Doch welche H7-LED wählen? Die Auswahl ist ja durchaus gegeben.

Vier H7-LED-Sets auf einem Holztisch, links zwei Philips-Verpackungen, rechts zwei rote OSRAM-Verpackungen, darunter je zwei LEDs mit Anschlusskabel

Links oben Philips Ultinon Pro6000, links unten Philips Ultinon Pro6000 Boost, rechts oben OSRAM NIGHT BREAKER GEN 1, rechts unten GEN 2

Pro6000 oder Boost: die Unterschiede

Die 2. Generation der H7-LED von Philips hat ein paar entscheidende Überraschungen zu bieten und macht die Auswahl nun einfacher. Die Unterschiede der Philips Ultinon Pro6000 Boost zum Vorgänger Philips Ultinon Pro6000 sind so deutlich, dass die Gründe für einen Wechsel auf die Boost-Version eindeutig ausfallen.

  • Bis zu 70 % mehr Lichtleistung auf bis zu 300 % Lichtausbeute gegenüber einer H7-Halogenlampe
  • 30 % weniger Platzbedarf als der Vorgänger
  • Noch kleinerer Kühlkörper und Lüfter
  • Und das bei gleichbleibendem Stromverbrauch
Philips H7-LED Helligkeit Watt Lebensdauer Größe und Gewicht Farbtemperatur
Ultinon Pro6000 Boost
Empfehlung
bis 300 % 15 ca. 3.000 h 7,1 × 2,3 × 2,3 cm · 37 g 5.800 K
Ultinon Pro6000 230 % 15 ca. 3.000 h 7,9 × 3,4 × 3,4 cm · 53 g 5.800 K

Helligkeit im Vergleich zu einer H7-Halogenlampe, die Boost erreicht sie über die Zeit. Lebensdauer jeweils 6x länger als bei einer Halogenlampe.

So haben wir getestet

Zeitraum: Die 1. Generation testen wir seit Mai 2021, die Boost seit dem Test im Februar 2024.

Fahrzeug: Fiat Ducato Wohnmobil, Baujahr 2016, links die Pro6000, rechts die Boost im selben Fahrzeug.

Lichttest: nebeneinander im Scheinwerfer und auf der Straße. Ein Messgerät für Lumen hatte ich nicht, die Prozentangaben von Philips sind deshalb nicht nachgemessen.

Note: 4,9 von 5 als Gesamturteil, ohne Teilnoten. Die Balken in der Box zeigen deshalb die Gesamtnote.

camper.help Empfehlung
Links die hellblaue Verpackung der Philips Ultinon Pro6000, rechts die dunkelblaue der Pro6000 Boost, darunter je zwei H7-LEDs mit Anschlusskabel auf einem Holztisch
Philips Ultinon Pro6000 Boost H7-LED
Nochmals heller als der Vorgänger, mit kleinerem Lüfter und einfacherem Einbau. Der klare neue Standard.
Handhabung · 4,9 von 5
Qualität · 4,9 von 5
Stabilität · 4,9 von 5
Preis / Leistung · 4,9 von 5
Vorteile Boost
  • Bis zu 70 % mehr Licht als der Vorgänger

  • 30 % weniger Platzbedarf als der Vorgänger

  • Der Lüfter ist deutlich kleiner und noch leiser

  • Der Einbau geht noch einfacher

  • Gleichbleibender Stromverbrauch

Nachteile Boost
  • Kleiner Aufpreis zur Vorgängerversion

  • Das Lichtvolumen baut sich erst über die Zeit auf

  • Lüfter etwas höher in der Frequenz

Daten
  • Mehr Helligkeit zu Halogen
    bis zu 300 % (über Zeit)

  • Energieverbrauch
    15 Watt

  • Lebensdauer
    6x länger als Halogen, ca. 3.000 Stunden

  • Größe und Gewicht
    7,1 × 2,3 × 2,3 cm, 37 Gramm

Zwei Philips-Verpackungen auf einem Holztisch, links die hellblaue der Pro6000, rechts die dunkelblaue der Boost, darunter je zwei H7-LEDs mit Kabel und beide Namen als Schrift

Beide Verpackungen mit Namen, links Pro6000, rechts Boost

Zwei H7-LEDs von oben auf einem Holztisch, links mit großem Kühlkörper, rechts deutlich kleiner, beide mit rotem Dichtring

Von oben, links Pro6000, rechts Boost

Mehr Licht, bessere Ausleuchtung

Die Boost Version ist nochmals heller als der Vorgänger. Die Philips Ultinon Pro6000 lag bei 230 % mehr Licht im Vergleich zu H7-Halogenlampen. Die Philips Ultinon Pro6000 Boost legt über die Zeit bis zu 300 % mehr Licht als eine H7-Halogenlampe vor. Das war zum Test überragend und einzigartig im H7-LED-Markt.

Im Bild sieht man eine leicht bessere Ausleuchtung der Ecken. In der Praxis auf der Straße sieht man noch eine leichte Verbesserung. Es fällt mir nicht leicht, das letztendlich richtig fachlich zu beurteilen. Das ist aber auch relativ einleuchtend. Die Philips Ultinon Pro6000 war auch ohne Boost auf sehr hohem Niveau. Der Aha-Effekt wie von Halogen auf LED lässt sich einfach nicht wiederholen.

Alle technischen Details stehen in der Vergleichstabelle oben. Die Boost-Version ist der klare neue Standard.

Front eines Fiat Ducato Wohnmobils mit eingeschalteten Scheinwerfern, ein Strich teilt das Bild, links beschriftet Pro6000, rechts Pro6000 Boost

Links Pro6000, rechts Boost

Front eines weißen Fiat Ducato Wohnmobils mit beiden Scheinwerfern eingeschaltet

Beide Scheinwerfer, links Pro6000, rechts Boost

Kleiner und leiser

Eine echte Überraschung trotz höherer Lichtleistung. Das Volumen ist um 30 % gesunken.

Der Durchmesser des Kühlkörpers ist von 3,4 cm auf 2,3 cm verkleinert. Die Anzahl der Kühlrippen ist aber höher. Auch ist der Lüfter geradezu winzig geworden und auch im Vergleich nochmal leiser, wenn auch etwas in einer höheren Frequenz.

Zwei H7-LEDs liegen seitlich auf einem Holztisch, links mit langem, breitem Kühlkörper, rechts kürzer und schlanker

Seitlich, links Pro6000, rechts Boost

Die Rückseiten zweier H7-LEDs mit Lüfter auf einem Holztisch, links ein großer, rechts ein deutlich kleinerer Lüfter

Die Lüfter, links Pro6000, rechts Boost

Der Einbau geht noch einfacher

Aufgrund des kleinen Lüfters kommt es bei kompakten Scheinwerfern zu keinem möglichen Konflikt mit den Abdeckkappen.

Blick in zwei geöffnete Scheinwerferfassungen, links sitzt die größere Pro6000, rechts die kompaktere Boost mit kleinem Lüfter

Im Scheinwerfer, links Pro6000, rechts Boost

Lohnt sich der Wechsel von der Pro6000?

Der Vergleich hat bei OSRAM der GEN1 und GEN2 noch Sinn gemacht. Bei Philips ist das eine klarere Sache.

Ein Vergleich ließe sich auch kurz halten. Nicht vergleichen, nicht nachdenken. Die Boost ist die neue ultimative H7-LED.

Es gibt zur Vorgängerversion außer dem kleinen Aufpreis keine Nachteile, sondern nur Vorteile. Zum Test waren es 27 Euro, aber der Einstiegspreis ist bei der Leistung ein absolut vertretbarer Preis und eine hervorragende Investition. Der Einstiegspreis der 1. Generation lag bei 139 Euro. Die 2. Generation startete sogar 20 Euro darunter bei 119 Euro. Dennoch kostete die Boost zum Test im Vergleich noch 27 Euro mehr als das Vorgängermodell. Im Oktober 2026 ist die Pro6000 bei Amazon neu derzeit nicht verfügbar.

Zwei Philips-Verpackungen auf einem Holztisch, links die Pro6000, rechts die Boost, darunter je zwei H7-LEDs mit Anschlusskabel

Links Philips Ultinon Pro6000, rechts Philips Ultinon Pro6000 Boost

Gut 4 Monate nach dem Test und den vielen Informationen der Community halte ich an meinem Satz aus dem Fazit fest. Ein Update von der Philips Ultinon Pro6000 kann sich lohnen. Das „kann“ würde ich mittlerweile aber unterstreichen, denn nicht jeder ist als Upgrader damit zufrieden. Es kommt laut Community wohl total auf den Scheinwerfer an.

Im Fiat Ducato Baujahr 2016 bin ich voll zufrieden, denn die Lichtausbeute ist über die Zeit homogener und wirkt heller. Aber die „bis 300 %“ sind überzogen. Ich denke, ein Mittelwert von vielleicht 250 % hätte es auch getan, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es Scheinwerfer gibt, wo Philips den Wert nachweisen konnte. Unter dem Strich ist die neue LED besser, aber das „wie viel“ lässt sich mangels Lichtmessgeräten nicht feststellen.

Für Neueinsteiger ist die Boost die beste Wahl auf dem H7-LED-Markt.

Boost oder OSRAM NIGHT BREAKER?

Wo die Konkurrenz OSRAM bei der sogenannten GEN 2 der neuen H7-LED nur Feintuning betrieben hat, so legt die Philips Ultinon Pro6000 Boost die Messlatte wieder etwas höher.

Philips wirbt bei der Philips Ultinon Pro6000 Boost mit 300 % mehr Lichtleistung. Die OSRAM NIGHT BREAKER H7-LED SMART mit 330 %. Die 30 % mehr zur Philips Boost konnte ich augenscheinlich nicht sehen.

Bei OSRAM ist inzwischen die 4. Generation erschienen, die OSRAM NIGHT BREAKER H7-LED SPEED. Alle OSRAM-Generationen bis zur SMART vergleiche ich in einem eigenen Beitrag.

Kompatibilitätsliste und Straßenzulassung

Alleine die Kompatibilitätsliste zeigt über 50 Automobil- und Wohnmobilhersteller mit weit über 300 Fahrzeugen, wo der Einbau möglich ist. Für viele Auto- und Wohnmobilmarken gilt das nicht nur für das Abblendlicht, sondern sogar für das Fernlicht.

Am besten gehst du über die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer. Mit der 4-stelligen Nummer kannst du dann die Kompatibilitätslisten von OSRAM oder Philips durchsuchen.

Oberkante eines Fiat-Ducato-Scheinwerfers, ein oranger Rahmen markiert die eingeprägte Genehmigungsnummer am Acrylglasrand

Die Genehmigungsnummer E24 6266 am Fiat Ducato

Die Philips Ultinon Pro6000 Boost ist nach § 22a StVZO zugelassen. Die ABG musst du im Fahrzeug mitführen.

Der Beitrag ist ein Updatebeitrag, welcher nicht alle Details der LED-Technik oder die Kompatibilitätsprüfung beinhaltet. Daher der durchaus wichtige Verweis auf den ursprünglichen Beitrag. Dieser ist deutlich ausführlicher und mit deutlich mehr Details zu folgenden Themen:

  • Vergleich der Philips Ultinon Pro6000 mit der OSRAM NIGHT BREAKER GEN 1
  • Gibt detaillierte Informationen zu Fahrzeugtyp und Scheinwerfer-Genehmigungsnummer
  • Kompatibilitätsprüfung und den Scheinwerfer prüfen! Und natürlich einstellen lassen!
  • 3 weitere Beiträge für Einbau und Umrüstung auf H7-LED für Auto und Wohnmobil
  • Zeigt die Philips Ultinon Pro6000 H4 LED im Test und Einbau

Brauchst du einen Adapter-Ring?

Bei den klassischen Wohnmobilen und vielen Autos sind keine Adapter notwendig, aber mein VW Touran benötigt einen Adapter. Für meinen Touran Baujahr 2013 brauche ich einen Adapter Typ D. Die Adapter für Scheinwerfer sind auch für die Boost-Version kompatibel und können weiterverwendet werden.

Die Adapter-Ringe Typ D und Typ A von Philips für die Ultinon Pro6000 H7-LED.

Philips Adapter-Ring H7-LED Typ D, Lampenhalterung Ultinon Pro6000 H7-LED
Philips Adapter-Ring H7-LED Typ P, Lampenhalterung Ultinon Pro6000 H7-LED

Achtung, der der LED beiliegende H7-Sockelring von OSRAM und Philips unterscheidet sich in der Größe. Nur für den Fall, dass es Umsteiger gibt.

Warum von Halogen auf H7-LED wechseln?

Da nicht jeder das Thema H7-LEDs kennt, in aller Kürze, warum die Umrüstung von H7-Halogenlampen auf H7-LED-Lampen im Auto oder Wohnmobil zahlreiche Vorteile bietet und die Fahrerfahrung signifikant verbessert. Sichtbarkeit und die eigene Sicherheit werden für wenig Geld deutlich gesteigert.

  • Helles Licht wie Xenon-Scheinwerfer. Deutlich mehr Licht zum besseren Sehen in schwierigen Bedingungen. Gleichzeitig selbst besser gesehen werden, Stichwort Tagfahrlicht.
  • H7-LEDs im Scheinwerfer einbauen. In wenigen Minuten das Auto oder Wohnmobil selbst von H7-Halogen auf H7-LED umrüsten.
  • Für unter 100 Euro die 2. Generation von Philips wählen. Für viele Auto- und Wohnmobilmarken nicht nur für das Abblendlicht, sondern sogar für das Fernlicht.

Wie der Tausch im Ducato Schritt für Schritt geht, zeige ich in der Anleitung.

Meine Erfahrungen mit den Philips H7-LEDs

  • Wir testen die 1. Generation der Philips LED bereits seit Mai 2021.
  • Bis zum Test der Boost im Februar 2024 war die Philips über 2 Jahre absolut unproblematisch im Einsatz.
  • Ohne jegliche Ausfälle und ganz sicher nicht mehr wegzudenken.
  • Eingebaut in vielen der camper.help Wohnmobile und in zig weiteren Autos.
Linker Scheinwerfer eines weißen Wohnmobils mit leuchtender LED, darüber der Schriftzug camper.help auf der Motorhaube

Philips Ultinon Pro6000 im Abblendlicht und Fernlicht

Mein Fazit

Eine sehr konsequente Weiterentwicklung auf bis zu 300 % mehr Helligkeit, welche die Top-Bewertung mehr als verdient hat. Der geringere Platzbedarf, der deutlich kleinere Lüfter sowie die Lichtausbeute sind klare und lohnenswerte Vorteile.

Wichtig zu prüfen, ob die Kompatibilitätsliste Abblendlicht oder sogar auch Fernlicht zulässt. Die Überprüfung in der Werkstatt nicht vergessen!

Die Boost-Version ist die Empfehlung für Neueinsteiger und selbst ein Update von der Philips Ultinon Pro6000 kann sich lohnen. Zumindest, wer noch keine H7-LED im Fernlicht hat, der prüft die Kompatibilitätsliste und wechselt die alten H7-LEDs ins Fernlicht und holt sich die Philips Ultinon Pro6000 Boost ins Abblendlicht. Die Boost-Version lohnt sich meines Erachtens im Fernlicht nicht, da sich das Lichtvolumen erst über die Zeit aufbaut.

Den Mehrpreis zum Vorgänger, zum Test waren es 27 Euro, unbedingt investieren oder abwarten, bis es günstiger wird.

Häufige Fragen

Was unterscheidet Boost und Pro6000?

Die Boost bringt bis zu 300 % mehr Licht als eine H7-Halogenlampe, die Pro6000 230 %. Sie braucht 30 % weniger Platz, der Kühlkörper ist von 3,4 auf 2,3 cm Durchmesser geschrumpft und der Lüfter ist kleiner und leiser. Beide brauchen 15 Watt.

Lohnt der Wechsel von der Pro6000?

Er kann sich lohnen, aber nicht jeder Upgrader ist zufrieden, es kommt auf den Scheinwerfer an. Wer noch keine H7-LED im Fernlicht hat, prüft die Kompatibilitätsliste, setzt die alten H7-LEDs ins Fernlicht und die Boost ins Abblendlicht.

Welche Fahrzeuge darf ich umrüsten?

Die, die in der Kompatibilitätsliste stehen. Sie zeigt über 50 Auto- und Wohnmobilhersteller mit weit über 300 Fahrzeugen. Am sichersten prüfst du über die Genehmigungsnummer deines Scheinwerfers.

Darf die H7-LED ins Fernlicht?

Für viele Auto- und Wohnmobilmarken ja, nicht nur ins Abblendlicht. Ob dein Fahrzeug dabei ist, zeigt die Kompatibilitätsliste. Die Boost lohnt sich meines Erachtens im Fernlicht nicht, da sich das Lichtvolumen erst über die Zeit aufbaut.

Hat die Boost eine Straßenzulassung?

Ja, sie ist nach § 22a StVZO zugelassen. Die ABG musst du im Fahrzeug mitführen. Lass die Scheinwerfer nach dem Umbau in der Werkstatt prüfen und einstellen.

Welche Garantie gibt Philips?

Bis zu drei Jahre, wenn du das Produkt bei Philips registrierst.

Was ist besser, OSRAM oder Philips?

Gegenüber der OSRAM NIGHT BREAKER GEN 2 legt die Boost die Messlatte etwas höher. Die 30 % mehr der OSRAM SMART zur Boost konnte ich augenscheinlich nicht sehen. Inzwischen gibt es mit der SPEED eine 4. Generation von OSRAM, sie hat einen eigenen Test.

Brauche ich einen Adapter?

Bei den klassischen Wohnmobilen und vielen Autos nicht. Mein VW Touran, Baujahr 2013, braucht den Adapter-Ring Typ D. Die Adapter passen auch für die Boost.

Aus euren Kommentaren

Wir haben alle 24 Kommentare bis zum 15.10.2026 ausgewertet.

  • Tanja, März 2024: Ihr Niesmann + Bischoff von 1996 steht nicht in der Liste, weil hinter der Marke durch die Nähe zu Hymer unterschiedliche Fahrzeuge stecken können. Der sichere Weg führt über die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer.
  • René, April 2024: Die LEDs im Tagfahrlicht unseres Wohnmobils sind zwar auch von Philips, aber Grauimporte, daher keine Angaben. Fürs Auto gibt es den Test der Philips Ultinon Pro6000 W5W.
  • Adrian, Juni 2024: Er fährt die Pro6000 und überlegt das Upgrade. Meine Antwort steht oben beim Wechsel von der Pro6000, das „kann“ ist unterstrichen.
  • Alexander, Oktober 2024: Sein Sprinter von 2017 hat Hella-Scheinwerfer mit der Nummer E8 6661, die bei OSRAM nicht zugelassen sind. Die 30 % mehr der OSRAM SMART zur Boost konnte ich augenscheinlich nicht sehen.
  • Uwe, Dezember 2024: Seine OSRAM SMART ist kein Vergleich zum Halogenlicht davor. Beim Ducato braucht man zwei Sätze, weil das Fernlicht separat ist, das macht die Sache recht teuer.
  • Miguel, März 2025: Für seinen Hobby Maxia Van 680 ET von 2023 habe ich auf die OSRAM SPEED verwiesen, die ohne Adapter auskommt. Die Kompatibilitätsliste muss er trotzdem prüfen.

Bevor du unten fragst

Schreib dazu, welches Fahrzeug mit welchem Baujahr du hast und welche Genehmigungsnummer auf deinem Scheinwerfer eingeprägt ist. Dann kann ich dir gezielt antworten.

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24 Kommentare

  1. Miguel 18.03.2025, 23:21 UhrAntworten

    Hallo Flo, bin seit heute mit im Boot und hab mich bei camper.help registriert.
    Wir fahren einen Hobby Maxia Van 680 ET Model 2023 und würden auch gerne auf LED umsteigen. Gibt es da Erfahrungsberichte, oder zu welchen LED würdet du tendieren. Nach euren berichten, würde ich zu den Philips Ultinon Pro6000 Boost H7-LED wechseln. Jetzt stellt sich noch die Frage ob ich die Philips Adapterringe für die Lampenfassungen auch benötige, da finde ich nichts im Netz.

    Viele Grüße
    Miguel

    • Flo 18.03.2025, 23:30 UhrAntworten

      Hallo Miguel,

      Hey, viel Spaß mit deinem Camper. Schau mal hier rüber. Die kannst du ohne Adapter verwenden. Musst nur die Kompatibilitätsliste checken.

      https://camper.help/osram-h7-led-speed/

      Viele Grüsse

      Flo

      • Miguel 24.03.2025, 8:46 UhrAntworten

        Hallo Flo, danke für dein Feedback. Viele Grüße Miguel

  2. Markus 13.03.2025, 7:08 UhrAntworten

    Hallo Flo,

    Leider vernachlässigt Philips eine Sparte im Straßenverkehr, die Motorradfahrer. Ich persönlich verfolge dieses Thema vom ersten Tag des Erscheinen der LED Lampen.

    Schade.

    • Flo 13.03.2025, 10:17 UhrAntworten

      Hallo Markus,

      Ich befürchte, dass der Aufwand und Kosten für die spezifischen Prüf- und Genehmigungsaufwand beim Kraftfahrtbundesamt nicht allzu klein sein dürften. Wie ist dein Eindruck von OSRAM ? Sieht es da besser für dein Motorrad aus?

      Viele Grüsse

      Flo

  3. Alexander 19.10.2024, 19:23 UhrAntworten

    Hallo Flo,
    Deine Berichte verfolge ich seit geraumer Zeit und freue mich jeden Montag auf den neuen Beitrag.
    Bis jetzt war ich mit meinem teilintegrierten WoMo auf MB Sprinter Basis (W906BA50 Bj. 2017) aussen vor da die LED Nachrüstkits nicht freigegeben waren, jetzt aber schon.
    Dazu die Frage die ich habe betrifft die LED Night Breaker Serie von Osram. Es gibt jetzt auch die Night Breaker LED Smart, kannst Du dazu was sagen? Die ist laut Osram nochmals heller, Lifetime länger, usw. z.Z. leider noch etwas teuer (125€).
    Vielen Dank und noch ein schönes Wochenende.
    Alexander

    • Flo 20.10.2024, 10:34 UhrAntworten

      Hallo Alexander,
      Die habe ich gerade im Test, dauert aber wie immer noch im Praxistest bis ca. zu den bayrischen Herbstferien.
      Also die 30% zu den Philips Boost konnte ich augenscheinlich nicht sehen. Vielleicht ergibt sich an einer weissen Wand noch mehr Unterschiede.
      Mal sehen.
      Viele Grüsse
      Flo

      • Alexander 20.10.2024, 10:57 UhrAntworten

        Hallo Flo,
        vielen Dank für Deine Antwort. Habe jetzt doch noch Zeit bis zur Entscheidung welche LED Leuchte ich einbaue, nachdem ich jetzt festgestellt habe dass in meinem Sprinter nicht freigegebene Scheinwerfer verbaut sind. Habe die Hella E8 6661, diese sind bei Osram nicht zugelassen, bei Philips muss ich noch nachfragen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
        Viele Grüße
        Alexander

    • Uwe 12.12.2024, 12:58 UhrAntworten

      Wir haben uns vor ein paar Wochen die Night Breaker Smart eingebaut. Ich habe keinen direkten Vergleich zu den Philips, aber Testberichte sagen, dass sie etwas „weißer“ im Farbton sind.

      Ich hatte die erste Nachtfahrt und die Leuchten sind kein Vergleich zum vorher verbauten Licht mit H7.

      Einzig die Tatsache, dass man zwei Sätze braucht, da es beim Ducato separat ist, macht die Sache recht teuer. Aber man gibt soviel Geld für sein Hobby aus und die Leuchten sind ein echter Game Changer.

      • Alexander 12.12.2024, 18:55 UhrAntworten

        Hallo Uwe, vielen Dank für Deine Info.
        Dann hoffe ich dass auch mein Sprinter bald eine Freigabe für die neuen LED Leuchtmittel erhält, damit ich diese dann sofort einbauen kann.

  4. Mario 24.09.2024, 12:22 UhrAntworten

    Kann jemand sagen wann und wo man die Adapterringe Typ L endlich kaufen kann. Habe die Boost seit Tagen u d kann sie nicht einbauen.

  5. Adrian 16.06.2024, 18:34 UhrAntworten

    Hallo,gibts es wirklich unterschied zwischen pro 6000 und gen2(boost)? Ich habe gen1 und ich will die upgradiere

    • Flo 16.06.2024, 20:22 UhrAntworten

      Hallo Adrian,

      Ich antworte dir gerne, aber welche Fragen bleiben nach dem Betrag oben noch offen?

      Viele Grüsse

      Flo

      • Adrian 23.06.2024, 18:42 UhrAntworten

        Gibts es wirklich unterschied zwischen philips ultinon pro 6000 und und philips ultinon pro 6000 boost?(gen2). Ist Helligkeit gleich oder ultinon 6000 pro boost gen 2 ist stärker?
        Dankeschön!

        • Flo 24.06.2024, 8:07 Uhr

          Hallo Adrian,

          Gut 4 Monate nach dem Test und den vielen Informationen der Community, würde ich an Satz des Beitrags
          „Die Boost-Version ist die Empfehlung für Neueinsteiger und selbst ein Update von der Philips Ultinon Pro6000 kann sich lohnen.“
          festhalten. Ich würde das KANN mittlerweile aber unterstreichen, denn nicht jeder ist als Upgrader damit zufrieden.

          Es kommt laut Community wohl total auf den Scheinwerfer an. Im Fiat Ducato Baujahr 2016 bin ich voll zufrieden, denn die Lichtausbeute ist über die Zeit homogener und wirkt heller. Aber die „bis 300 %“ sind überzogen. Ich denke ein Mittelwert von vielleicht 250 % hätte es auch getan, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es 300 % Scheinwerfer gibt, wo Philips den Wert nachweisen konnte.

          Unter dem Strich ist die neue Altilon TopContact LED besser, aber das „wie viel“ lässt sich mangels Lichtmessgeräten nicht feststellen.

          Insofern passt der erste Teil des Satzes „Die Boost-Version ist die Empfehlung für Neueinsteiger …“ besser. Hier ist die Boost für diese Zielgruppe die beste Wahl auf dem H7 LED Markt.

          Wenn du weitere Frage hast – einfach melden.

          Viele Grüsse

          Flo

  6. Rene 12.04.2024, 16:50 UhrAntworten

    Hallo Flo 🙋🏼‍♂️
    Hast Du auch in den Tagfahrlichtlampen welche mit LED verbaut? Es sieht auf den Bildern jedenfalls so aus 🤷🏼‍♂️
    Könntest Du mir bitte sagen welche das sind?
    Danke und Gruß René

    • Flo 12.04.2024, 16:52 UhrAntworten

      Hallo Rene,

      die sind zwar auch von Philips, aber Grauimporte.
      Daher leider keine Angaben.

      Viele Grüsse

      Flo

    • Flo 12.04.2024, 17:05 UhrAntworten
    • Flo 12.04.2024, 17:12 UhrAntworten

      Falls es dich wirklich interessiert kann ich morgen Abend mal die „Xenon“-Glühlampen einbauen, welche ich seit Wochen hier rumliegen habe. Das sind die mit dem bläulichen Glas. Die machen ca. 4500 – 5000 Kelvin. Sind damit etwas weisser wie die üblichen W21/5W. Die vorherigen, welche ich drin hatte haben mir nicht so wirklich gefallen, da sehr wenig Lichtausbeute. Aber besser als Standard waren die allemal.

      • Rene 12.04.2024, 22:01 UhrAntworten

        Hallo Flo,

        erstmal herzlichen Dank für deine Antworten.
        Ja, das würde mich auf jeden Fall interessieren, die originalen Funzeln schauen ja schon aus wie Technik aus den 80ern …

        Gruß René

        • Flo 14.04.2024, 21:06 Uhr

          Haha, ich habe die W21 zu Hause liegen gehabt. Hab mir nun die W21/5W nachbestellt. Dauert also noch ein paar Tage.

  7. Tanja 04.03.2024, 5:57 UhrAntworten

    Hallo und guten Morgen“ Ihr Lieben“. Komme gleich zum Thema bzw Frage.
    Fahre einen N&B von 1996 vollintegriert, kann ich eine H7 LED verbauen?.
    Vielen lieben Dank für eure Hilfe und Antwort.
    VG Tanja 👋👍
    P.S. bitte macht weiter, ich liebe eure unermüdlichen Erkenntnisse

    • Flo 04.03.2024, 11:50 UhrAntworten

      Hallo Tanja,

      Leider hast du dazu zu wenige Informationen geliefert. 1996 war auch ein besonderes Jahr, da Hymer mit ins Spiel kam. Niesmann + Bischoff wird daher selbst nicht gelistet, aber durch die Nähe zu Hymer können da unterschiedliche Fahrzeuge dahinterliegen. Musst du daher selbst überprüfen.

      Am besten du gehst über die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer.

      https://camper.help/philips-ultinon-pro6000-h7-led-und-osram-night-breaker/#toc_Fahrzeugtyp_und_ScheinwerferGenehmigungsnummer_prufen

      Mit der 4-stelligen Nummer kannst du dann die Kompatibilitätslisten von OSRAM oder PHILIPS durchsuchen. Die Links zu den beiden Herstellern und ihren Kompatibilitätslisten sind ebenfalls im gleichen Abschnitt zu finden.

      Viel Erfolg.

      Viele Grüsse

      Flo

      • Tanja 04.03.2024, 14:01 UhrAntworten

        Lieber Flo, vielen lieben Dank für deine schnelle Nachricht werde mich darum kümmern.
        Super👍👍👍😁

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