Auf Reisen und beim campen ist Internet nicht mehr wegzudenken. Zumindest wir haben den Anspruch an das „Überall Internet“. Denn der Blog muss halt auch geschrieben werden, wenn wir am Strand, beim wandern oder im Nirgendwo stehen.

Mobilfunk meist besser als WLAN

Durch den massiven Mobilfunkausbau der letzten Jahre, ist gerade im ländlichen Bereich mit LTE deutlich mehr zu holen. Da kann auf vielen Camping- und Stellplätzen die WLAN Infrastruktur meist nicht mithalten.

Am meisten stört mich jedoch das viele „Gedöns“ der Platzbetreiber welches einfach genervt. Mit vielen Kunstgriffen und mit mehreren Geräten gleichzeitig zurecht zu kommen.

Doch der Reihe nach. Welche Themen waren das Problem und welche sind wie gelöst worden?

  • Camping und Stellplätze

    Das alberne Getue und den Limitierungen auf vielen Camping- und Stellplätzen.
    Geringe Bandbreite, nur ein Gerät, User, Passwort, Vouchercode, YouTube gesperrt und dafür 3 bis 5 Euro pro Tag verlangen. Das war irgendwann zu viel.

    Lösung: Wir haben das seit 3 Jahren mit einem mobilen Cloud-SIM LTE-Router hinter uns gelassen und noch keinen Tag bereut.

  • Prepaid Karten – Zeitaufwand den wir uns schenken

    Mobiles Internet im Inland und Ausland ist ganz einfach? Nicht wirklich. Selbst für Pre-Paid-Karten benötigt man einen Ausweis und eine Video-Authentifizierung. Auch vor Ort, lohnt der Zeitaufwand mit der Bürokratie oft nicht mehr.

    Lösung: Ein Router für alle Länder.

  • Urlaub und Datenvolumen

    Selbst im Zeitalter des EU Roamings ist es immer wieder eine Herausforderung. Im Urlaub habe ich ein deutlich anderes Nutzungsverhalten, welches am Standardvolumen nagt.

    Wer kennt das nicht. Facebook hier, WhatsApp Bilder dort und ein schöner Video Abend im Wohnmobil. Die Kinder sind auch langsam dabei Datenvolumen zu verbraten.

    Lösung: Für jeden einen Mobilfunkvertrag oder Partnerkarten? Mitnichten. Ein zentraler Router macht uns vollkommen unabhängig.

  • 40 GB oder 40 KB – Viele interessante Optionen

    Volumen alle? Mehr Datenvolumen nötig? Pre-Paid Tarife (bei den grossen Anbietern) lassen sich nicht mehrfach hintereinander buchen.

    Lösung: Zumindest in Deutschland gibt es bei dem gewählten Anbieter GlocalMe 40 GB für 49,99 Euro. Verglichen mit den Pre-Paid Lösungen der Telekom und Vodafone kann das locker mithalten. In Italien kostet LTE-Internet bei diesem Anbeiter rund 25 Euro für 10 GB.

    Nach dem Urlaub deaktiviere ich die Datenvolumen Pakete und stelle auf den Pay-as-you-go (Verbrauch pro MB) Tarif. Nur noch die Netatmo Wetterstation und der Smarthome Feuermelder Google Nest werden dann mit Internet versorgt. Der Verbrauch der beiden Geräte liegt für 1 MB bei günstigen 5 Cent pro Woche.

  • Der GlocalMe – 1 virtuelle und 2 echte Sim-Karten Slots

    Wir haben bereits seit November 2017 diese Lösung namens GlocalMe im Einsatz, welche bis heute noch immer einzigartig ist. Wir reisen in beinahe „jedes“ Land der Welt und laden uns einen passenden Tarif auf die virtuelle SIM-Karte. Wer dann doch lieber eine lokale SIM-Karte verwendet. 2 echte zusätzliche Kartenslots bringen Flexibilität.

    Die Lösung. Der GlocalMe wird von mehr als 50 Millionen Usern weltweit genutzt wird. Mehr dazu gleich.

Glocalme Main

Die Lösung von früher und für meinen Beruf

Früher habe ich den Router von Huawei im Wohnmobil eingesetzt. Dieser ist nun gegen den GlocalMe aus dem nächsten Abschnitt ersetzt worden. Beruflich setze ich (bzw. mein Arbeitgeber) auf die Netgear AirCard.

Alle mobilen Router von Huawei, Netgear & Co haben einen entscheidenen Nachteil. Sie alle benötigen eine SIM Karte, um zu funktionieren. Unsere Alternative funktioniert auch ohne physikalische SIM-Karte. Und dennoch.

Netgear_AirCard

Huawei und Netgear sind eine gute Wahl für mobiles Internet

  • Gute Hotspots für unterwegs und über 10 Stunden Batteriepower.

  • Der Huawei mit 150 Mbps bereits ausreichend schnell. Die Netgear NetCard mit 600 Mbps für mehrere Geräte konzipiert. Für Camping und Blog wäre der fast schon überdimensioniert. Das Management beim Netgear ist intuitiver und mit dem Touchdisplay deutlich besser zu bedienen.

  • SIM-Karten-Slots (normale Größe)

  • Beide sind schön kompakt und dennoch mit Display für wichtige Werte. z.B. Verbindungsqualität, Batteriestatus, Clientstatus, WLAN Infos wie User und Passwort usw.

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Prepaid SIM-Karten

Bevor wird zum Superfeature der Cloud SIM (eingebaute weltweite SIM-Karte) kommen. Hier der Überblick der von uns in der Vergangenheit verwendeten SIM-Karten Anbieter. Ich kenne zwar auch Blau.de, aber die haben fast keine brauchbaren Datentarife.

Ein Vertrag lohnt sich fürs Camping meist nicht. Also ist eine PrePaid-Karte die einzige Möglichkeit kurzfristig Volumen zu- oder abzubuchen. Was bekommt man für unter 10 Euro? (Stand Oktober 2020)

Tarif
Prepaid wie ich es will

Preis insgesamt
7,80€ für 3 GB

Preis pro GB
2,60 €

Tarif
Callya (Prepaid)

Preis insgesamt
9,99€ für 3 GB

Preis pro GB
3,33 €

Tarif
Internet Flatrate L (Prepaid)

Preis insgesamt
9,99€ für 4,5GB

Preis pro GB
2 €

Meine Lösung von heute – Die Cloud SIM

Die Lösung von GlocalMe beinhaltet zwei physikalische und eine virtuelle SIM-Karte. Somit kann ich auswählen, ob es eine klassische SIM-Karte oder ob die Cloud-SIM von GlobalMe zum Einsatz kommt.

Die Vorteile des Glocalme

  • Eine VSIM weltweit

    Das was den Router so einzigartig macht, ist das eine virtuelle SIM-Karte (Cloud SIM) eingebaut ist.

  • Alle WLAN Geräte – eine VSIM

    Nicht nur 30 Meter rund ums Wohnmobil. Funktioniert für alle Geräte (bis zu 5 Stück) der Familie überall am Strand, im Restaurant oder beim Ausflug.

  • Sehr günstige Deutschland Preise

    Schon ab 2 Euro pro GB. 40 GB kosten 50 Euro. Buchbar per App in Sekunden.

  • 2 Nano-SIM Slots für eigene SIM-Karten

    Für die Flexibilität steckt in einem der SIM-Karten-Slots bei uns eine Alditalk Karte.

  • Leistungsstarker Akku

    Der Akku hält leicht einen Tag. Der ausgehende USB Anschluss kann als Powerbank benutzt zu werden. Der Akku hat ein Volumen von > 5000 mAh. Die ganz neue Version G4 (unten in der Produktbox) hat immerhin noch 3900 mAh ist ist deutlich flacher.

Glocalme Main
  • Fast schon ein Supertipp – Der Pay-as-you-go Tarif für kleinste Datenmengen

    Der Pay-as-you-go Tarif mit 0,05 Euro / MB. Dieser ermöglicht Kleinstdatenmengen für die Wetterstation Netatmo und den Rauchmelder Google Nest.

    Das ganze Jahr Internet ohne eine andere Datenoption buchen zu müssen ist schon echt gut. Diese beiden Geräte verbrauchen bei uns pro Woche etwa 7 Cent für etwas über 1 MB Daten. Günstiger geht diese Option mit keinen anderen Anbieter.

    Tipp im Tipp – Lieber nur limitiertes Guthaben aufladen

    Ich bin nach dem Urlaub auf den Pay-as-you-go Tarif gewechselt und habe vergessen mein Handy aus dem WLAN abzumelden. Da auf meinem GlocalMe Konto nur 20 Euro waren, ging nicht viel kaputt. Die Aufladung des GlocalMe-Konto über Paypal geht so schnell, dass ich dir empfehle das ebenso als ein quasi künstliches Limit zu nutzen.

  • VSIM für 100 Länder

    Die eingebaute VSIM kann weltweit in über 100 Ländern verwendet werden.

  • Reihenfolge für Datenpakete

    Man kann verschiedene Tarife per Smartphone App buchen und sofort absurfen. Oder auch die Priorität des Verbrauchs festlegen, sollte man mehrere Pakete gleichzeitig gebucht haben.

  • LTE

    Die Tarife haben LTE Geschwindigkeit.

  • Laden über USB

    Standard Micro-USB-Anschluss zum laden mit Standard 5V Netzteil.

  • Leichte Bedienung über Touchscreen

    Sehr einfache Bedienung über Pictogramme auf dem Touchscreen.

  • Datensparen per Firewall

    Der Router hat eine kleine Firewall zum Datensparen eingebaut. Siehe auch unter Nachteile.

Nachteile des GlocalMe

  • Lokale Anbieter können günstiger sein

    Der GlocalMe ist ein Allheilmittel gegen hohe Preise der Anbieter. Die Preise der VSIM halten – je nach Land – nicht immer mit lokalen Anbietern oder einem festen Vertrag mit.

  • Externe Antenne

    Man kann keine externe Antenne anschliessen.

  • Datensparmodus bei alten Smartphones

    Alte Smartphones und Betriebssysteme haben keinen Datensparmodus. Diese verbrauchen zu viel Datenvolumen, sobald diese im WLAN eingebucht sind.

    Der GocalMe hat ein paar Einstellungen, um diese alten Smartphones per Firewall einzuschränken. Besser ist es allerdings das Smartphone selbst einzubremsen. z.B. Backups und Fotos in die Cloud ausschalten.

GlocalMe_Daten_sparen

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