TireMoni Reifendruck Kontrollsystem RDKS – Mehr Sicherheit beim Reifendruck

TireMoni Reifendruckkontrollsystem RDKS für den perfekten Reifendruck. Sicherheit pur. Inklusive Sprit sparen und Reifenverschleiss reduzieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Reifendruck-Kontrollsystem warnt, bevor der Reifen platzt. Laut ADAC gehen rund 7 % aller Pannen auf die Reifen zurück. Druckverlust und Hitze sieht man von außen nicht.

  • Nachrüsten geht ohne Werkstatt. Sensoren auf die Ventile schrauben, Warnschwellen für Druck und Temperatur einstellen, fertig.

  • Sensoren gehören auf Metallventile, niemals auf Gummiventile. Für Wohnmobile und Campervans mit ihrem hohen Reifendruck ist das Pflicht, und ein Metallventil kostet beim Reifenwechsel wenig.

  • Radzierblenden stauen die Bremshitze. Ab 70 Grad runter damit, ab 80 Grad sofort anhalten. Die Temperatur siehst du am selben Gerät.

  • Unsere Bewertung für das TireMoni TM-240: 4,5 von 5. Genauigkeit und Sensoren überzeugen, die Bedienung über drei Knöpfe ist nicht immer eingängig.

Smartphone mit TireMoni-App, TireMoni-Display und CarPlay-Anzeige im Fahrerhaus eines Fiat Ducato
camper.help Empfehlung
Fünf TireMoni-Sensoren mit geöffneten Kappen, Knopfzellen und Werkzeug auf einem Holztisch
TireMoni TM-240 Reifendruck-Kontrollsystem RDKS
Das TireMoni überzeugte durch Genauigkeit und smarte Funktionen, Sensoren auf die Ventile schrauben, fertig.
Handhabung · 4 von 5
Qualität · 5 von 5
Stabilität · 5 von 5
Preis / Leistung · 4 von 5

Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS), der Warner vor defekten Reifen und Felgen

Selbst nachrüsten und Probleme frühzeitig erkennen

Es sind nicht nur Nägel, Schrauben und Co., die Reifenschäden oder sogar Reifenplatzer verursachen. Wir in diesem Beitrag ein paar unerwartete und sehr unangenehme Erfahrungen gemacht, die uns dazu gebracht haben, ein zuverlässigeres Reifendruckkontrollsystem nachzurüsten.

Das werkseitige RDKS passte so gar nicht

Ein Beispiel aus der Praxis. Das werkseitige RDKS unseres Fiat Ducato Baujahr 2016 war auf 3,3 Bar gestellt. Zudem fehlte uns der Sensor auf der Winterreifenfelge und funktionierte somit gar nicht, aber das ist ein anderes Thema. Bei 3,3 Bar ist der zulässige Luftdruck meiner damaligen alten Reifen bei einem Lastindex von 116R bereits um 240 kg unterschritten gewesen. Das kann nur zu weiteren Reifenschäden führen.

Gerade bei Reifen ist die Lebensweisheit „Hinterher ist man immer schlauer“ ziemlich riskant. Besser ist es, vorher Bescheid zu wissen.

Heiße Bremsen braucht keiner

Was auch die wenigsten im Blick haben. Gerade auf steilen Passstraßen in den Bergen sind uns die Bremsen mehrmals heißgelaufen. Ohne eine Luftdruck- bzw. Temperaturanzeige merkst du das gar nicht.

Mit etwas Glück riechst du es irgendwann, aber das ist dann meist schon sehr spät. Deshalb haben wir uns vor gut sieben Jahren ein RDKS eingebaut, mit dem wir sowohl die Temperatur als auch den Druck der Reifen jederzeit ablesen können.

Und das Beste daran ist das einfache Nachrüsten

Das war super einfach und ging ganz ohne Werkstatt. Die Sensoren werden einfach auf das Ventil des Reifens geschraubt, fertig.

Die Erweiterung per Bluetooth Modul

Sehr gute Erweiterungsmöglichkeiten an eine Smartphone-App, Apple CarPlay oder Android Auto sind schon echt gute Features. Mehr dazu im Beitrag.

Die Ursachen für defekte Reifen sind vielfältig

Reifenprobleme können durch zahlreiche Faktoren entstehen, einige davon offensichtlich, andere wiederum schleichend und gemein. Hier schauen wir uns die häufigsten Ursachen an und warum ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) so hilfreich ist, um Probleme frühzeitig zu erkennen.

1. Nägel, spitze Gegenstände oder Glas

Reifenprobleme können durch zahlreiche Faktoren entstehen, einige davon offensichtlich, andere wiederum schleichend und gemein. Hier schauen wir uns die häufigsten Ursachen an und warum ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) so hilfreich ist, um Probleme frühzeitig zu erkennen.

Hier war es eine Schraube in den Winterreifen von unserem Wohnmobil, welche einen schleichenden Luftverlust über Tage bis zu einer Woche zur Folge hatte. Dadurch etwas schwer zu finden. Meine Werkstatt konnte den Schaden jedoch kostengünstig flicken.

Finger zeigt auf eine Schraube, die im Reifenprofil steckt

2. Falsches Parken am Randstein und auffahren auf den Bürgersteig

Wer kennt es nicht. Schnell mal mit Auto oder Wohnmobil eingeparkt, und schon sitzt der Reifen am Bordstein. Auf Dauer kann das richtig teuer werden. Der Druck vom Bordstein schädigt die Karkasse des Reifens. Die inneren Schichten werden eingedrückt, das Metallnetz verbiegt sich, und die Tragfähigkeit des Reifens leidet enorm. Im schlimmsten Fall lösen sich die Schichten voneinander, und der Reifen platzt plötzlich.

Reifenflanke eines Wohnmobils liegt am Bordstein an

3. Zu viel oder zu wenig Luftdruck in den Reifen

Wusstest du, dass laut ADAC rund 7 % aller Pannen Reifenpannen sind? Noch erstaunlicher ist, dass die Hauptursache für geplatzte Reifen ein falscher Luftdruck ist. Entweder zu viel oder zu wenig. Dabei lässt sich das so einfach vermeiden.

Meine Frau und ich sind da ein bisschen unterschiedlich. Sie kontrolliert den Reifendruck eher selten, während ich das fast schon zu oft mache. Aber seit wir unser Wohnmobil mit einem nachgerüsteten Reifendruckkontrollsystem ausgestattet haben, ist das Drama passé. Ein Blick auf die Anzeige reicht, und wir wissen Bescheid.

Nicht zu vergessen. Ein Druckverlust ist oft das erste Anzeichen für einen schleichenden Reifenschaden. Genau hier kommt ein RDKS ins Spiel. Es warnt dich rechtzeitig und kann so Schlimmeres verhindern.

Zerfetzter Reifen am Hinterrad eines weißen Autos auf einem Parkplatz

Voraussetzungen für ein Reifendruck-Kontrollsystem wie TireMoni

Ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) wie TireMoni kann grundsätzlich in vielen Fahrzeugtypen eingesetzt werden, von Autos über Wohnmobile bis hin zu Wohnwagen. Doch bevor du loslegst, gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten.

„Billig“ passt oft nicht, unsere Erfahrung mit Reifendruckkontrollsystemen

Meine Werkseinstellung von 3,3 Bar des Fiat Ducato RDKS in 2016 kann man getrost in die Tonne klopfen. Das sollte jeder in der Werkstatt überprüfen lassen, denn damit kann man nicht sicher fahren. Auch dass man diesen Wert nicht mal im Bordcomputer nachblättern kann, ist schon ganz schön „billig“. Das hätte ich im Jahr 2016 von einem Sicherheitsfeature schon erwartet.

Auch gibt es gibt unzählige Systeme zur Reifendruckkontrolle, aber Vorsicht. Oft findest du im Kleingedruckten, dass die Sensoren auf 3 bis 5 Bar limitiert sind. Für uns als Camper, die mit Sommer- und Winterreifen zwischen 4,5 und 5,5 Bar fahren, kommen solche Systeme nicht infrage.

Wichtige Warnung: Keine Sensoren auf Gummiventile schrauben

Bitte schraube niemals einen Reifendrucksensor auf ein Gummiventil. Warum? Das zusätzliche Gewicht des Sensors kann dazu führen, dass das Ventil bei hohen Geschwindigkeiten oder starkem Druck abreißt. Ich habe schon zu viele Geschichten von solchen Vorfällen gehört. Und genau das wollen wir ja vermeiden, schließlich ist das Ziel eines RDKS, Druckverluste frühzeitig zu erkennen und nicht sie durch ungeeignete Ventile zu begünstigen.

Die Entscheidung liegt natürlich bei dir, aber ich empfehle dringend, auf Metallventile umzurüsten, wenn du Sensoren einsetzen möchtest.

Warum Metallventile für Wohnmobile und Campervans geeignet sind

Wohnmobile und Campervans haben aufgrund des hohen Reifendrucks meist ohnehin Metallventile. Das macht den Einsatz eines RDKS wie TireMoni besonders einfach und sicher.

Für Wohnwagen empfehle ich, beim nächsten Reifenwechsel ebenfalls auf Metallventile umzurüsten. Der geringe Aufpreis lohnt sich, wenn du den Sicherheitsgewinn bedenkst.

Geringer Preis für ein Metallventil, große Wirkung

Ein Metallventil kostet beim Reifenwechsel für zwei Reifen nur rund 10 Euro Aufpreis. Das ist wirklich ein kleiner Preis für deutlich mehr Sicherheit. Bei Wohnwagen solltest du zusätzlich die Distanz zwischen den Sensoren und dem Empfänger im Auge behalten.

Falls die Reichweite nicht ausreicht, könnte ein Signalverstärker von TireMoni oder einem anderen Hersteller die Lösung sein. Alternativ lohnt es sich, verschiedene Hersteller zu vergleichen, da einige Systeme eine höhere Reichweite bieten.

Erfahrungen und Tipps zu Radzierblenden, Bremstemperaturen, Einbau

Bremstemperaturen unterschätzen? Keine gute Idee!

  • Im Sommer 2019, hatten wir nach einer 1000-Meter-Höhenabfahrt wieder Probleme mit rauchenden Bremsen. Was wir gelernt haben? Bremstemperaturen nicht unterschätzen, besonders bei langen Talfahrten oder an heißen Sommertagen.

  • Im Sommer 2018 und 2019 haben wir schmerzhaft gelernt, wie kritisch Bremstemperaturen sein können. Und wie sie sogar deine Reifendruckanzeige beeinflussen können.

  • Nach einem Diebstahl von zwei Radzierblenden auf der Fahrerseite hatten wir plötzlich sehr unterschiedliche Temperatur- und Luftdruckwerte auf unserem TireMoni Reifendruckkontrollsystem. Siehe auch nächstes Bild. Das war ein erstes Warnsignal, dass Radzierblenden echte Luftzirkulations-Killer sind.

Radzierblenden sind heimliche Hitzeblocker

  • Radzierblenden sehen vielleicht schick aus, sind aber echte Luftzirkulations-Killer. Während einer Bergabfahrt im Schwarzwald haben wir Temperaturunterschiede von fast 20 Grad zwischen den Seiten gemessen (links ohne, rechts mit Radzierblende) und die Bremse auf der Beifahrerseite hat so stark gestunken, dass wir eine halbstündige Pause einlegen mussten.

  • Tipp: Wenn du merkst, dass die Bremsen heiß laufen, denk darüber nach, die Radzierblenden zu entfernen. Das verbessert die Belüftung enorm!

Proaktives erkennen von überhitzten Bremsen

Überhitzte Bremsen können versagen. Das Risiko gehst du besser nicht ein. Wir haben uns angewöhnt, die Bremstemperaturen proaktiv zu überwachen und folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  • Ab 60 Grad: Geschwindigkeit bei Bergabfahrten reduzieren und lieber einen Gang kleiner einlegen.

  • Ab 70 Grad: Radzierblenden entfernen, um die Belüftung zu verbessern.

  • Ab 80 Grad: Sofort anhalten! Bei dieser Temperatur riechst du nicht nur verbrannte Bremsbeläge, sondern riskierst auch bleibende Schäden.

  • Wenn Hitze den Bremsbelag zu Staub verwandelt

    Eine Temperatur von 80 Grad am Ventil bedeutet, dass die Bremsscheibe selbst wahrscheinlich doppelt so heiß ist. Das hält die Bremse vielleicht aus, sollte aber keinesfalls zur Gewohnheit werden. Hitze lässt die Weichmacher im Bremsbelag verdampfen und verglasen und hat den Bremsbelag bei uns zu Staub verwandelt.

    Das ist in diesem Beitrag und Bild zu sehen. Auch wird die Antwort auf die Feststellung „Nie wieder Radkappen“ und besser Alufelgen gegeben.

Thermische Probleme und defekte Bremsbeläge am Wohnmobil

Einbautipps und Dauerstrom für dein Reifendruckkontrollsystem

  • Damit unser TireMoni RDKS immer gut sichtbar ist, haben wir ein paar Tricks angewendet

  • 1. Stromversorgung: Wir haben das Gerät direkt an den Zigarettenanzünder angeschlossen, damit es permanent mit Strom versorgt wird.

  • 2. Halterung: Statt der mitgelieferten, oft klobigen Halterungen nutzen wir eine kompakte Magnethalterung von Spigen, die perfekt auf eine Lüftungslamelle passt.

  • 3. Batteriefach-Trick: Mit einem Neodym-Magneten (auf die Polung achten!) oder einer kleinen Beilagscheibe im Batteriefach hält das Gerät sicher am Spinnen-Magnetverschluss.

Übrigens. Seit 2016 nutzen wir erfolgreich das TireMoni-System und es hat uns nie im Stich gelassen. Die Sensorbatterien mussten erst nach knapp 3 Jahren bzw. 30.000 Kilometern getauscht werden und ist in 5 Minuten und wenigen Euros erledigt.

Empfehlung: TireMoni RDKS mit Temperatur- und Drucksensor

Das TireMoni überzeugte durch Genauigkeit und smarte Funktionen. Einzig die vielen Optionen mit Display, App und Carplay lassen in der Handhabung bzw. Einbindungskomfort beim Bluetooth-Teil etwas nach. Die Qualität ist perfekt, mehr gibt es kaum dazu zu sagen. Die Sensoren sind sehr robust und äusserst zuverlässig. Einzig beim Preis könnte man meckern, aber irgendwie ist es auch wieder günstig, wenn man bedenkt, was ein Reifenplatzer für ein Drama nach sich zieht.

Kriterium Wertung
Handhabung
Qualität
Stabilität | Nachhaltigkeit
Preis- | Leistungs­verhältnis

Gesamt­wertung

  • 4 Sensoren (wechselbare Batterie), auch als TM-260 mit 6 Sensoren erhältlich.

  • Ein Leichtgewicht mit nur 10 g Gewicht pro Sensor

  • Handhabung in Ordnung, die 3 Knopfbedienung ist nicht in jedem Fall intuitiv.

  • Individuell einstellbare Warnschwellen für Druck (Bar) für Über- oder Unterschreitungen sowie Temperatur (°C).

  • Abschaltbare Beleuchtung und Warnpiepton.

  • Mein Tipp: Die Sensoren reagieren auf Bewegung. Daher kann es im Stillstand länger (maximal 1 bis 2 Minuten) dauern bis alle Sensoren gefunden werden, da im Stillstand der Sendeintervall von Druck und Temperaturen deutlich geringer als im fahrenden Zustand ist.

Tiremoni Reifendrucksystem für Autos und Wohnmobile

TireMoni TM-240 (NST) Reifendruck Kontrollsystem
  • 4 Sensoren, Batterie wechselbar, 10g / Sensor
  • Messbereich: 0 - 12,5 bar, Genauigkeit: 0.14 bar
  • pro Achse separat einstellbare Druck-Warnschwelle Lo-P und Hi-P (Druck)
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TireMoni Reifendrucksystem auch für Wohnwagen

TireMoni TM-220 (NST) Reifendruck Kontrollsystem
  • 2 Sensoren, Batterie wechselbar, 10g / Sensor
  • Messbereich: 0 - 12,5 bar, Genauigkeit: 0.14 bar
  • pro Achse separat einstellbare Druck-Warnschwelle Lo-P und Hi-P (Druck)

Empfehlung: TireMoni Bluetooth Modul

Das TireMoni Bluetooth Modul ermöglicht die Verbindung der Sensoren mit einer App. Zusätzlich zur TireMoni-Display oder ganz einfach nur über die App. Selbst Apple CarPlay wird unterstützt.

Doch bei aller Liebe für die mobilen Apps. Mir persönlich ist das TireMoni Display immer noch am liebsten. Das ist immer an und die Navi-App ist mir im Vordergrund des Smartphones einfach lieber.

  • Verwandelt das Smartphone via Bluetooth in ein Reifendruckkontrollsystem.

  • Funktioniert mit allen TireMoni NST Sensoren (bis zu 8 Sensoren möglich).

  • Montage in wenigen Minuten, keine Initialisierung oder Programmierung erforderlich.

  • App zeigt alle Reifenwerte (Druck und Temperatur) in einer übersichtlichen Ansicht.

  • Optische und akustische Warnsignale bei Druckabfall für erhöhte Sicherheit.

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Wie reagierst du richtig auf einen Reifenplatzer?

Ein Reifenplatzer ist eine der heikelsten Situationen, die dir im Straßenverkehr passieren können. Zum Glück kannst du mit der richtigen Reaktion Schlimmeres vermeiden. Hier eine kompakte Anleitung, basierend auf meinen Erfahrungen und dem ADAC-Sicherheitstraining.

Allgemeine Sofortmaßnahmen

  • Warnblinker einschalten, um andere zu warnen.

  • Lenkrad festhalten, um Kontrolle zu behalten.

  • Ruhig bleiben und überlegt handeln. Panik ist der größte Feind.

Wie reagiere ich bei einem Vorderreifenplatzer?

Problem und Einschätzung

  • Oft noch kontrollierbar, aber es kommt zu einem starken Lenkveränderung.

Empfohlene Maßnahmen

  • Lenkrad fest greifen und gezielt gegenlenken.

  • Leicht und gleichmäßig bremsen und keine Vollbremsung.

  • Spurwechsel erst bei geringer Geschwindigkeit vornehmen.

  • Unfallstelle sichern, Warnweste an, Warndreieck aufstellen.

Wie reagiere ich bei einem Hinterreifenplatzer?

Problem und Einschätzung

  • Kritischer als ein Vorderreifenplatzer. Das Fahrzeug verliert Spurtreue, das Heck droht auszubrechen.

Empfohlene Massnahmen

  • Kaum gegenlenken, da übermäßige Lenkbewegungen das Heck unkontrolliert ausbrechen lassen.

  • Sanft und gleichmäßig bremsen oder das Fahrzeug möglichst ausrollen lassen.

  • Spurwechsel nur bei sehr geringer Geschwindigkeit vornehmen.

  • Unfallabsicherung bleibt oberstes Gebot.

Ein seltsam anmutender Ratschlag für den schlechtesten Fall

  • Wenn die Gefahr extrem ist (z. B. bevor es zu einem Brückenaufprall kommt), kann eine kontrollierte Vollbremsung sinnvoller sein, um die Geschwindigkeit drastisch zu reduzieren.

  • Ein Aufprall mit 60 km/h ist weniger fatal als einer mit 100 km/h, auch wenn die Kontrolle des Fahrzeugs dabei fast unmöglich wird.

  • Ist nicht mein Tipp, sondern vom Fahrsicherheitstraining.

Unser Fazit, nie wieder ohne Reifendruckkontrollsystem

Die Unterschiede zwischen kalten und warmen Reifen waren für uns anfangs eine echte Überraschung. Besonders spannend. Sobald wir Fahrräder oder Wasser geladen haben, erkennen wir sofort, wie die Hinterachse durch die zusätzliche Last mehr Reibungshitze entwickelt. Dank der Reifendruckkontrolle wissen wir jetzt, was los ist und können bei Bergabfahrten sofort reagieren, wenn etwas nicht stimmt.

  • Es hat uns schon mindestens ein halbes dutzendmal vor überhitzten Bremsen und möglichen Schäden bewahrt.

  • Und einmal vor unserer eigenen Nachlässigkeit. Zu wenig Druck in einem Reifen hätte uns fast eine Panne eingebracht.

  • Für uns hat sich das System mehr als gelohnt. Es bringt nicht nur Sicherheit, sondern auch ein gutes Gefühl, immer den Überblick zu haben.

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CampingWagner Bewertung
TireMoni TM240 Display mit vier Reifensensoren auf weißem Grund
TireMoni TM-240 Reifendruck-Kontrollsystem
Dafür
  • Korrekter Reifendruck spart Sprit & verhindert Pannen

  • Sensoren ersetzen Ventilkappen & sind diebstahlgesichert

  • Individuelle Druckwerte je Achse, erweiterbar auf 10 Sensoren

  • Kein Bordnetz durch autarke Sensoren

Dagegen
  • Die mitgelieferte Halterung ist klobig, wir nutzen eine eigene

  • Sensoren nur auf Metallventile, nie auf Gummiventile schrauben

  • Dauerstrom nur über den Zigarettenanzünder oder mit Umbau

Letzte Aktualisierung am 29.10.2026 um 09:59 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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8 Kommentare

  1. Joachim 20.09.2026, 8:43 UhrAntworten

    Aufgrund der positiven Berichte hier im Blog habe ich das TireMoni 240 gekauft und (ohne die Diebstahlsicherung) montiert. Die Saugnapfhalterung für das Display ließ sich gar nicht zusammensetzen, deshalb habe ich das Display ins Cockpit geklebt.

    Ich schalte das Gerät nur gelegentlich ein, da es permanent Fehler produziert. Etwa alle 10 – 15 Minuten verliert einer der Sensoren den Kontakt und es piept. Meistens ist es einer der hinteren Sensoren, der den Kontakt verliert, manchmal aber auch vorn. Das WoMo ist ein 7-Meter-Teilintegrierter, die Entfernung zu den Sensoren sollte somit nicht zu groß sein.

    Von mir bekommt TireMoni keine Empfehlung, da es zu störanfällig ist.

    • Flo 20.09.2026, 10:27 UhrAntworten

      Hallo Joachim,

      danke für die ehrliche Rückmeldung, und es ärgert mich, dass es bei dir nicht läuft. Ein Detail in deinem Bericht ist dabei der entscheidende Hinweis „Meistens ist es einer der hinteren Sensoren“. Wenn auch vorne Sensoren wegbrechen, liegt es nicht an der Entfernung. Die vorderen sitzen vielleicht 2 Meter vom Display weg, da darf schlicht nichts abreißen. Ein Funkverstärker wäre bei dir also die falsche Lösung.

      Auch würde ich fast auf schwache Batterien tippen, selbst wenn du diese neu aus dem Blinder getan hast. Wer weiß wie lange die schon lagern. Schau mal auf das Datum, wenn du die Verpackung noch hast.

      Piept es danach auch während der Fahrt, ist etwas defekt, und dann ist es ein Garantiefall. Der Support in Kaisheim ist unter 09099 9664966 erreichbar. Glaube nur Vormittags.

      Die Saugnapfhalterung, die sich nicht zusammensetzen ließ, würde ich gleich mit reklamieren. Die gehört bewusst an die Frontscheibe, weil das Gerät dort frei steht. Ggf. kannst du das Display probehalber nach hinten verlagern, dann weißt du ob vielleicht doch ein Entfernungsproblem hast und ich deinen Satz oben falsch aufgefasst habe.

      Schreib mir bitte, was herauskommt. Bislang gab es noch keine einzige Beschwerde bei mir. Wenn sich zeigt, dass es ein echter Gerätefehler ist, gehört dieser Hinweis in meinen Beitrag.

      Servus, Flo

  2. Bernd 10.03.2023, 16:26 UhrAntworten

    Also ich habe das TireMoni TM-240 (NST) Reifendruck Kontrollsystem,für mein WOMO,von einer Fiatfachwerkstatt einbauen lassen.Seit Mai/2021 ist es nun im Einsatz,problemlos.So,jetzt wollte ich aber mal den Luftdruck etwas nachjustieren an der Tankstelle und ja da fingen die Probleme an und zwar habe ich ewig benötigt um zumindest eine der Diebstahl – Schraubsicherungen mit diesem kleinen Imbussschlüssel ab zu bekommen.Die Radkappe musste auf jeden Fall ab um einigermassen an diese Imbusschraube zu kommen.Habe fast 20 min dafür benötigt.Bei den restlichen 3 Reifen sah es ähnlich schlecht aus zudem müsste das Womo immer etwas bewegt werden um überhaupt an diese Schraube zu kommen.Ich habe es dann sein lassen.Muss eh bald zur Inspektion da werde ich mal fragen ob man diese Diebstahlsicherungen nicht einfach weglassen könnte.Also ich habe Stahlfelgen mit passenden Radkappen.Vielleicht geht es bei Alufelgen besser???

    • Flo 11.03.2023, 10:12 UhrAntworten

      Hallo Bernd,
      Nun die Diebstahlsicherung der Sensoren spielt exakt mit dem Aufwand und der Zeit, dass diese nicht gestohlen werden.
      Ich habe die fummelige Diebstahlsicherung jedoch von Anfang an weggelassen und im Beitrag auch gar nicht erwähnt. Seit 2016 problemlos so im Einsatz und damit so einfach in der Handhabung wie eine normale Ventilkappe.
      Viele Grüsse
      Flo

      • Bernd 19.03.2023, 22:30 UhrAntworten

        Danke Flo,auch für die schnelle Antwort!
        Werde diese Diebstahlsicherungen auch abmontieren…

        Dir noch eine schöne Zeit

        Bernd

        • Flo 20.03.2023, 7:45 Uhr

          Danke dir auch. Viele Grüsse. Flo

  3. Jörg 27.06.2022, 16:08 UhrAntworten

    Ich habe das System bereits im Einsatz. Allerdings tauchte bei mir mal wieder die Frage auf, wie viel Druckerhöhung während der Fahr gilt als normal?

    • Flo 28.06.2022, 11:22 UhrAntworten

      Hallo Jörg,

      Das wäre eine Frage für einen echten Reifenexperten, welcher ich nicht bin. Ich kann dir halt meine Maximalerfahrung mitteilen. Ich gehöre nicht zu den Luftdrucktüftlern, welche sich den ganz genauen Fülldruck / Gewicht vom Hersteller geben lassen. Auch wähle ich immer einen Lastindex wo ich mindestens 2-3 R-Werte Luft zum eigentlichen Bedarf habe. Somit sind die Sicherheitsreserven der Hersteller immer auf meiner Seite.

      Meine Erfahrungen im Hochsommer.
      Autobahnfahrt: Standard-Luftdruck 5,5 bar, voll beladen, Enddruck ca. +- 6,09 bar, Temperatur am Ventil ca. 50 Grad
      Serpentinenabfahrt: Standard-Luftdruck 5,5 bar, voll beladen, Enddruck ca. +- 6,27 bar, Temperatur am Ventil ca. 70+ Grad. Hoher Einsatz der Motorbremse. Bei spätestens 80 Grad ist dann bei mir Schluss und lasse das System abkühlen. Das kommt bei meiner Fahrweise nur rund 1-2x pro Jahr vor und ist mein eigenes gesetztes Limit. Das ist auch der Bereich, wo Bremsen mit 600 bis 700 Grad auf der Bremsscheibe das stinken anfangen.

      Wir sind mal bei 30 Grad in München los und ins kältere Hochgebirge gefahren. Rund 0,8 bar Verlust beim Luftdruck – und das mit warmen Reifen. Daher bin ich kein Luftdruckbastler. Das sind in der Kürze meine Erfahrungen damit.

      Du merkst ja selbst, wie ein voller Wassertank auf einen Reifen wirkt. Ich selbst sehe bis 15% Veränderung als normal an. Das ist aber ein rein subjektiver Wert ohne fundiertes Wissen dahinter. Vielleicht weisst jemand anderes mehr darüber.

      Viele Grüsse

      Flo

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