sonsor im Test: mobile Alarmanlage fürs Wohnmobil ohne Einbau

sonsor im ehrlichen Test: mobile Alarmanlage fürs Wohnmobil ohne Einbau, mit GPS, App und Raumklima. Für wen sie sich lohnt, plus 5 % mit Code CAMPER.HELP5.

Das Wichtigste in Kürze

  • Langzeiturteil 4,75 von 5. Nach viereinhalb Monaten im Campingalltag ist der sonsor für mich ein zuverlässiges Spitzenprodukt. Zum Langzeittest
  • Alarmanlage zum Nachrüsten, ganz ohne Einbau. Du nimmst ihn mit ins Wohnmobil, ins Ferienhaus oder aufs Boot.
  • Er meldet nicht nur Einbruch, sondern auch Frost, Hitze und Feuchtigkeit. Fürs Winterlager ist das Gold wert.
  • Die ehrliche Schwäche ist der fehlende Akku. Fällt der Strom weg, ist er weg. Eine Powerbank trägt ihn etwa drei Tage.
  • Zwölf Tür- und Fensterkontakte sparen rund 420 Euro gegenüber dem Festeinbau, 25 Euro statt rund 60 Euro je Stück.

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Alle Produkte auf einen Blick

camper.help Empfehlung
Der sonsor und die Zusatzsirene mit zwei Tür- und Fensterkontakten auf einem Holztisch
sonsor mobil
Zuverlässige Alarmanlage ohne Einbau, die Einbruch, Standort und Raumklima überall im Blick behält.

Mobile Alarmanlage fürs Wohnmobil ohne Einbau

Werbung. In Kooperation mit pironex. Der getestete sonsor wurde von mir zum Testen angefordert. Es ist kein Geld geflossen, meine Einordnung bleibt unabhängig, im Guten wie im Schlechten.

Sicherheit ist mir ein Bedürfnis, daher konnte ich den sonsor nicht an camper.help vorbeilaufen lassen. Die Selbständigkeit drückt finanziell, deshalb habe ich in diesem Fall eine Ausnahme gemacht. Ich habe längst eine richtig gute, fest verbaute Anlage von Thitronik im Wohnmobil. Eine zweite Alarmanlage hätte ich mir selbst nicht geleistet.

Zweimal haben sie mein Wohnmobil aufgebrochen, einmal in Frankreich, einmal in Spanien. Dieses Gefühl, wenn du zu deinem Camper kommst und das Fenster offen steht, das vergisst du nicht. Seit diesem Tag ist eine Alarmanlage fürs Wohnmobil für mich keine Spielerei mehr, sondern Pflicht. Und seitdem ist bei mir nicht ein einziges Mal mehr eingebrochen worden.

Die Katze liegt zwischen den Bauteilen von Thitronik und sonsor auf dem Holztisch

Jetzt steht zusätzlich ein zweites Kästchen bei mir im Camper. Der sonsor, eine mobile Alarmanlage zum Nachrüsten, ganz ohne Einbau. In diesem Beitrag erfährst du, was das Gerät kann, wo seine ehrliche Schwäche liegt und für wen es sich wirklich lohnt.

Thitronik und sonsor nebeneinander auf dem Gartentisch, links die schwarzen Thitronik-Teile, rechts der helle sonsor mit Sirene und Kontakten

Links Thitronik, rechts sonsor

Warum eine Alarmanlage im Wohnmobil Pflicht ist

Der größte Denkfehler bei Alarmanlagen ist der Glaube, es gehe darum, den Einbrecher auf frischer Tat zu erwischen. Das Ziel ist ein anderes. Du willst, dass er deinen Camper gar nicht erst auswählt.

Hier eines der harmloseren Beispiele vor unserer Haustür. Was wäre passiert, wenn dem potenziellen Langfinger die Kamera nicht ins Auge gefallen wäre? Niemand weiß es genau, und trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass es präventiv geholfen hat.

Aufnahme vom 17. Mai 2023 um 00:49 Uhr. Der Mann sieht die Kamera und geht weiter.

Ein Einbrecher hat wenig Zeit und nimmt das leichteste Ziel. Sieht er eine Kamera oder an jedem Fenster einen Kontakt, ist die Botschaft klar. Hier wird es ungemütlich, such dir ein anderes. Genau da fängt Sicherheit an, lange bevor überhaupt eine Sirene losgeht. Und wenn es doch jemand versucht, ist die laute Zusatzsirene das, was ihn zusätzlich vertreibt.

Mein Zusatztipp am Ende des Beitrags wird dir für 5 Euro nochmal so richtig viel bringen. Abschreckung ist manchmal so einfach.

Der sonsor steht mit grün leuchtendem Ring auf einer Ablage im Wohnmobil

Was ist der sonsor, und was ist er nicht?

Der sonsor tritt gar nicht gegen eine fest verbaute Anlage an. Eine gute Thitronik meldet ebenfalls aufs Handy und löst die Hupe aus, das ist ihr klarer Heimvorteil. Der sonsor punktet an anderer Stelle.

Er muss nicht eingebaut werden. Du schraubst nichts, du nimmst ihn einfach mit, heute ins Wohnmobil, morgen ins Ferienhaus, übermorgen aufs Boot oder nach Hause. Er schützt außerdem nicht nur vor Einbruch, sondern hat das Raumklima im Blick, also Frost, Hitze und Feuchtigkeit. Gerade fürs Winterlager ist die Schimmel- und Frostwarnung im Wohnmobil oder Wohnwagen schon echt Gold wert. Dazu kommen GPS-Ortung und eine weltweite SIM, die bereits enthalten ist, ganz ohne Abo. 5 Jahre Mobilfunk sind inklusive, danach kostet die Verlängerung 25 Euro für weitere 5 Jahre.

Wichtig für die Erwartung. Der sonsor ist keine Kamera. Es gibt einen Livemodus, aber du siehst dort kein Videobild, sondern die Sensorkurven in Echtzeit.

Hinter dem sonsor steckt pironex aus Deutschland. Dieselbe Mannschaft war im Hintergrund an der Bosch Spexor beteiligt, die hier auf dem Kanal schon einmal eine Empfehlung hatte. Als Bosch den Stecker zog, haben die Macher unter eigenem Namen weitergemacht. Entwicklung, Produktion und Server bleiben in Deutschland.

Datenblatt sonsor mobil: LTE Cat M1 mit weltweiter SIM, GPS mit Geofencing, Sensoren für Bewegung, Geräusch, Erschütterung und Temperatur, USB-C ohne internen Akku, 79,9 mal 79,9 mal 23,6 Millimeter bei 65 Gramm

Die App und die Zeitprofile

Das Stärkste am sonsor ist für mich die App. Die ist fast schon sensationell gut. Temperatur, Feuchte, Geräusche, Erschütterung, Standort und Bewegung siehst du live (in Ausnahmen auch verzögert) und auf einen Blick.

Flo löst am geöffneten Wohnmobilfenster den Live Sensor Test aus, links das Diagramm mit Bewegung, Geräusche, Erschütterung und Licht

Am meisten überzeugt mich die Kombination aus Zeitprofilen und vielen Variablen. Nachts schärft sich die Anlage zum Beispiel von allein, tagsüber gelten andere Regeln, ganz wie du campst. Und das Beste ist, dass die Einrichtung wirklich intuitiv ist. Du brauchst dafür kein Technikstudium.

Praktisch ist auch der Schlüsselanhänger. Er erkennt dich und schaltet die Anlage automatisch scharf und unscharf, kein Gefummel mit dem Handy. Im Video auch live gezeigt.

Die Alarmierung über das Mobilfunknetz geht erstaunlich schnell. Ich sehe schon wieder die Meckercommunity. 5 bis 10 Sekunden dauert die Alarmierung, aber im Vergleich zur SMS-Alarmierung geht das erstaunlich fix. Übrigens kann man in den Einstellungen auch einen 2G-Fallback einschalten, falls LTE nicht verfügbar ist.

Zubehör, Preise und Rabatt

Das Basisgerät

Der sonsor mobil liegt bei 499 Euro, die stationäre Home-Version bei 349 Euro. Er liegt nicht im Schnäppchenregal, im Vergleich mit den Mitbewerbern aber vergleichsweise günstig.

Das Zubehör

Das Zubehör ist auf das verdichtet, was zählt. Besonders der Schlüsselanhänger hat es mir angetan.

Zubehör mit Preisen: Schlüsselanhänger 29 Euro, Zusatzsirene mit Batteriewächter 129 Euro, Tür- und Fensterkontakt 25 Euro, Gasfüllstandssensor 99 Euro, Wasserleckage-Sensor 49 Euro, Montageplatte ab 14 Euro

Tür- und Fensterkontakte

Aber der Kracher sind die Tür- und Fensterkontakte. Die haben mich überzeugt. Rechne ich sie gegen die Variante aus dem Thitronik-Festeinbau, spare ich an meinem Camper über 400 Euro. Zwölf Kontakte zu je 25 Euro statt rund 60 Euro, das ist ein handfestes Argument.

Ergebnis Fensterkontakte: rund 420 Euro gespart, zwölf Kontakte zu 25 statt rund 60 Euro je Stück

Community-Rabatt

Über den Community-Rabatt von 5 % habe ich mich richtig gefreut. Mit dem Code CAMPER.HELP5 sparst du im sonsor Shop unter camper.help/118*.

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Die ehrliche Schwäche: kein Akku

Mobile Anlage, aber der sonsor hat keinen eigenen Akku. Fällt der Strom weg, ist auch der sonsor weg. Das klingt nach Kritik, ist aber ein bewusster Bauentscheid, der das Gerät kompakt hält. Für die Steckdose liegt optional ein 230-Volt-Adapter bereit.

Mein Profitipp aus der Praxis. Häng den sonsor an eine Powerbank oder feste 12 Volt, dann ist genau dieses Loch zu. Für den Dauerbetrieb ohne Steckdose hängt mein sonsor an dieser 25.000-mAh-Powerbank. Sie trägt ihn ungefähr drei Tage.

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Fürs Wohnmobil bringt die große Version zusätzlich LTE mit, du brauchst also keinen Router. Wo kein Empfang ist, wechselst du einfach auf WLAN, zum Beispiel im Ferienhaus oder zu Hause.

Durch den Betrieb am Stromnetz ist der Formfaktor dadurch quasi identisch mit der Thitronik.

Der 5-Euro-Supertipp aus zehn Jahren Erfahrung

Zum Schluss noch mein Tipp für gerade mal 5 Euro. Hol dir aufdringliche Aufkleber in Signalrot und kleb sie direkt neben die Fensterkontakte. Die helfen dem Einbrecher, sich schon aus der Ferne ein anderes Opfer zu suchen. Diese beiden Sets nutze ich, für gerade mal 5 Euro bringen sie so richtig viel.

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Mein Langzeittest

Mir war besonders wichtig, den sonsor einem echten Langzeittest zu unterziehen. Meine Bewertung stammt aus dem Testlauf vom 22. Mai bis 6. Oktober 2026, also aus rund viereinhalb Monaten im Campingalltag.

Besonders positiv war im Sommer die Hitzewarnung, dazu die Lüftungshinweise zur Luftqualität. Auf den Winter freue ich mich schon. Meldet der sonsor dann zu hohe Luftfeuchtigkeit, lüfte ich entsprechend, und die Schimmelgefahr ist gebannt.

Der Schlüsselanhänger ist wirklich der Hit. Er schaltet die Anlage automatisch scharf und unscharf, ich muss an nichts mehr denken.

Einen Einbruch gab es glücklicherweise nicht zu melden. Alarmanlagen und Alarmanlagenaufkleber schrecken zum Glück noch ab.

Einen halben Stern ziehe ich bei der Handhabung ab. Ich selbst hätte gerne eine fest installierte CAN-Bus-Version. Klar, den Einbau übernimmt dann eine Werkstatt, aber fest eingebaut wäre er mir trotzdem lieber.

Einen halben Stern gibt es auch bei der Stabilität weniger, und das ist Jammern auf hohem Niveau. Die 5 bis 10 Sekunden Verzögerung bei Meldungen über das Mobilfunknetz sind normal, aber manchmal wäre echte Echtzeit schön.

Für Sparfüchse echt interessant ist das mittlerweile günstigere Produkt ohne die Umweltsensoren, der neue sonsor Hub. Mehr dazu siehst du weiter unten im Video.

Unterm Strich ist der sonsor für mich ein zuverlässiges Spitzenprodukt.

Thitronik und sonsor von oben im Vergleich, je Gerät, Sirene und zwei Kontakte nebeneinander

Mein Fazit

Weil es vielleicht für dich interessant ist. Hätte ich keine Thitronik, wäre es der sonsor geworden. Reiße ich meine Thitronik heraus? Nein, auf keinen Fall. Das muss der sonsor aber auch gar nicht, denn beide spielen nicht in derselben Liga. Kein Einbau, überallhin mitnehmbar, das Raumklima im Blick, den Standort in der Tasche, genau das mag ich an ihm. Rein rechnerisch lohnt sich doppelt nicht, für mein Sicherheitsgefühl aber sehr wohl. Wer noch gar keine Anlage hat, findet hier einen ausgesprochen bequemen Einstieg. Wer schon eine gute besitzt, wird in Zukunft immer wieder schwach werden wollen.

camper.help Empfehlung
Der sonsor und die Zusatzsirene mit zwei Tür- und Fensterkontakten auf einem Holztisch
sonsor mobil
Zuverlässige Alarmanlage ohne Einbau, die Einbruch, Standort und Raumklima überall im Blick behält.
Qualität · 5 von 5
Handhabung · 4,5 von 5
Stabilität · 4,5 von 5
Preis-Leistung · 5 von 5
Vorteile sonsor
  • Kein Einbau, mit ins Wohnmobil, Ferienhaus oder aufs Boot

  • App mit Zeitprofilen, intuitiv eingerichtet

  • Schlüsselanhänger schaltet automatisch scharf und unscharf

  • Hitzewarnung und Lüftungshinweise im Sommer

  • Frost- und Feuchtewarnung fürs Winterlager

  • GPS-Ortung und weltweite SIM ohne Abo

  • Kontakte deutlich günstiger als beim Festeinbau

Nachteile sonsor
  • Kein interner Akku, eine Powerbank trägt ihn etwa drei Tage

  • Keine fest verbaute CAN-Bus-Fassung

  • Meldungen über Mobilfunk mit 5 bis 10 Sekunden Verzögerung

Daten und Preis
  • Langzeittest
    22. Mai bis 6. Oktober 2026

  • Preis
    499 Euro, Tür- und Fensterkontakt je 25 Euro

  • Mobilfunk
    weltweite SIM, 5 Jahre inklusive, danach 25 Euro für 5 Jahre

  • Strom
    USB-C, 12 Volt, 230 Volt optional, kein Akku

  • Alarmierung
    App-Meldung nach 5 bis 10 Sekunden

Zum Caravan Salon 2026 habe ich mir bei pironex den neuen sonsor Hub angesehen, eine Alarmanlage fürs Wohnmobil für 270 Euro. Meinen Erstkontakt siehst du im Video.

Video abspielen — 5:04 Minuten.

Häufige Fragen

Braucht der sonsor einen Einbau?

Nein. Der sonsor ist eine Alarmanlage zum Nachrüsten. Du versorgst ihn über USB-C, 12 Volt, 230 Volt (optional) oder eine Powerbank und richtest ihn in der App ein.

Hat der sonsor einen Akku?

Nein, bewusst nicht. Er wird dauerhaft mit Strom versorgt. Für Ausfälle empfiehlt sich eine Powerbank, eine 25.000-mAh-Powerbank trägt ihn etwa drei Tage.

Ist der sonsor eine Kamera?

Nein. Der Livemodus zeigt Sensorkurven in Echtzeit, kein Videobild. Dein Innenraum wird nicht gefilmt.

Braucht man ein Abo?

Nein. Die weltweite SIM ist enthalten, fünf Jahre Mobilfunk sind inklusive, danach kosten weitere fünf Jahre 25 Euro.

Für wen lohnt sich der sonsor?

Für alle, die noch keine Anlage haben und flexibel bleiben wollen. Wer bereits eine gute fest verbaute Anlage besitzt, sollte abwägen, weil sich eine doppelte Investition rechnerisch nicht lohnt.

Aus euren Kommentaren

Wir haben alle 12 Kommentare bis zum 6. Oktober 2026 ausgewertet.

  • Kurt, September 2026: Er hat den sonsor nach dem Test selbst eingebaut. Die Polarität beim Anschluss der Sirene spielt keine Rolle, das steht im Handbuch beim Gaswarngerät. Eine zweite Person bekommt die Push-Meldung bei Einbruch nur über das eigene Handy als Partner, direkt in der App ginge es bequemer. Sein Urteil sind fünf Sterne mit Sonderlob für den Support.
  • Kurt, September 2026: Einen Fensterkontakt kann man mit einem Möbelmagneten überbrücken, das gilt für jeden Reedkontakt. Bewegung, Geräusch, Erschütterung und Helligkeit misst das Hauptgerät trotzdem weiter.
  • Friederike, Juli 2026: Profis arbeiten mit Störsendern. Bei Thitronik schlägt der Fremdfeldschutz dann Alarm, das habe ich selbst einmal erlebt.
  • Ricardo, Juli 2026: Was nützt der Alarm, wenn ich 10 km entfernt bin? Die Anlage soll den Einbruch verhindern, bevor er passiert. Kontakte, Aufkleber und Kamera schrecken ab, egal wo du gerade bist.

Bevor du unten fragst

Schreib dazu, wo der sonsor laufen soll (Wohnmobil, Wohnwagen, Ferienhaus oder Boot), wie du ihn mit Strom versorgst (12 Volt, 230 Volt, USB-C oder Powerbank) und ob du schon eine fest verbaute Anlage hast. Dann kann ich dir gezielt antworten.

Letzte Aktualisierung am 15.10.2026 um 19:49 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

12 Kommentare

  1. Kurt Benzinger 06.09.2026, 13:33 UhrAntworten

    Auf meine Kritik hin hat sich der Sonsor-Support noch am selben Samstag-Abend (!) gemeldet und um Berichtigung des Gesagten gebeten: dem komme ich hier gerne nach: die Sache mit der Polung beim Anschluß der Sirene an der Bordbatterie wird tatsächlich in der Anleitung erwähnt. Ich hatte das überlesen, weil da von „Gaswarngerät“ die Rede war. Einen Partner für die push-Nachricht bei Einbruch muß man über das eigene Handy einrichten – das ist umständlicher als es eine direkte Möglichkeit in der Sonsor-App böte – nun denn. Also gerne nun fünf Sterne statt vier, und für den Support ein Sonder-Lob!

  2. Kurt Benzinger 05.09.2026, 17:22 UhrAntworten

    … und noch ein letzter Gedanke zum Vorhergehenden: Friederike weist zu Recht auf „gaming“ hin. Viel einfacher geht’s mit einem banalen Möbel-Magneten: wenn man den beim Aufbruch eines gesicherten Fensters an den Sensor hält, dann bleibt dieser auf „Status: geschlossen“ und es wird kein Alarm ausgelöst …

  3. Kurt Benzinger 05.09.2026, 17:15 UhrAntworten

    Hallo Flo und Team, auf Deinen tollen Bericht hin bin ich tatsächlich Sonsor-Kunde geworden, mit Camper.help-Rabatt versteht sich. Aber ganz so easy, wie es in Deinem Bericht steht, ist die Einrichtung dann doch nicht. Den Anschluß der Sirene – leider nur für den Innenraum geeignet – an der Bordbatterie sollte über eine Lüsterklemme an der Rückseite des Gerätes erfolgen, doch eine Polarität war nicht erkennbar. Erst auf Rückfrage erfuhr ich, daß eine solche garnicht erforderlich ist: Du kannst anschließen, wie Du willst (diese Erkenntnis sollte aus einer gescheiten Anleitung eigentlich schon hervorgehen …) Beim Anschluß des Zentralgerätes über einen speziellen Adapter (Fahrzeugbatterie auf USB-C) ist die Polarität allerdings sehr wohl zu beachten ! Die Alarminformation kam sehr zuverlässig und gut auf meinem Handy an, ab ich hätte das auch gerne auch auf dem Handy meiner Frau gehabt: leider Fehlanzeige! Du kannst auch andere Personen hinzufügen, aber nur deren eMail-Adresse und nicht die Mobile-Nummer ! Ein schweres Manko, denke ich. Die fehlende Batterieversorgung allerdings stört mich wenig, denn wenn schon mal die Bordbatterie in die Knie geht, dann muß ich ohnehin gleich nachsehen. Und wie Du schreibst, kann man sich behelfen mit einer Powerbank. Das Installieren des ganzen Systems (Sonsor plus Zubehör wie z.B. Fensterkontakte) hat mich viel Zeit und Geduld gekostet; letztlich lag’s nur daran, daß mein Handy im Carport zeitweise keinen Kontakt hatte zu meinem WLAN … Dafür kann Sonsor natürlich nichts, aber die Herum-Schalterei in der App ist schon verbesserungswürdig. Und wenn Du die App verlassen willst, dann gibt es keinen Exit – wie sonst überall – sondern nur die Exit-funktion im Handy-Menü. „Viel Luft nach oben“, lautet mein Fazit, daher nur 4 Sterne statt 5, aber der Support ist einmalig: da sind ist 5 Sterne viel zu wenig !

    • Flo 06.09.2026, 13:36 UhrAntworten

      Hallo Kurt,

      herzlichen Dank für diesen ausführlichen Praxisbericht. Genau solche Rückmeldungen machen einen Test erst vollständig, weil ich unmöglich jede Konstellation selbst durchspielen kann.

      Eine detaillierte Bewertung findest du im Beitrag übrigens bewusst noch nicht. Bei so komplexen Systemen entsteht die erst nach Wochen im echten Campingalltag, und dann trage ich sie nach. Die Richtung stimmt für mich zwar schon jetzt, aber eine Note vergebe ich erst, wenn ich sie auch belegen kann. Deine vier Sterne sind damit die erste Einordnung, die hier steht, und sie kommt von jemandem, der das Gerät wirklich eingebaut hat. Genau deshalb ist mir dein Kommentar so viel wert.

      Bei der Anleitung gebe ich dir uneingeschränkt recht. Dass die Polarität bei der Sirene keine Rolle spielt, beim 12-Volt-Adapter auf der Fahrzeugseite aber sehr wohl, gehört schwarz auf weiß ins Handbuch und nicht in eine Support-Anfrage.

      Dein Punkt mit der zweiten Handynummer ist für mich der gewichtigste, wenn man es denn braucht. Meine Frau hatte diese Anforderung beispielsweise nicht. Aber soweit verstanden, wenn zwei Personen im Fahrzeug unterwegs sind, will auch der zweite die Push-Meldung bekommen und nicht eine Mail. Das nehme ich mit ins nächste Gespräch mit sonsor und melde mich hier, wenn ich eine Antwort habe.

      Zum Magnet-Trick aus deinem zweiten Kommentar. Der Einwand stimmt technisch, jeder Reedkontakt lässt sich so überbrücken, egal von welchem Hersteller. Nur bleibt davon das Hauptgerät unberührt. Bewegung, Geräusch, Erschütterung und Helligkeit laufen parallel weiter, und zwar ohne dass du dafür zusätzliche Melder verbauen musst. Genau das finde ich an der Lösung stark. Wer also ein Fenster öffnet und einsteigt, löst spätestens dort aus. Der Fensterkontakt ist eine zusätzliche Schicht, nicht die einzige.

      Dein Fazit mit vier Sternen und dem Sonderlob für den Support unterschreibe ich so. Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast.

      Servus, Flo

  4. Friederike 06.07.2026, 9:31 UhrAntworten

    Hallo Flo, habe gelesen, dass die Profis unter den Dieben mit Gaming, also Störsendern arbeiten. Da hilft mir dann kein Trackiwi, Sonsor und Co.(Ich brauche keine Klimaüberwachung) Ja, der einzige Grund wären die Sensoren und Warnaufkleber zur Abschreckung. Fake geht auch günstiger…
    Trotzdem Danke für Deine camperhelp Artikel. Habe mir den empfohlenen Ventilator besorgt und der funktioniert klasse in meinem kleinen Van!

    • Flo 06.07.2026, 11:14 UhrAntworten

      Hallo Friederike,

      zumindest bei Thitronik schlägt der Alarm sogar an, wenn ein Störsender oder eine Manipulation per Fremdmagnet erkannt wird, Stichwort heißt Fremdfeldschutz. Uns ist das tatsächlich mal so eben live passiert. Wir saßen nebenan im Wohnmobil von Roland, meinem besten Spezl, und kurz darauf ist ein Auto ziemlich hastig von der Stelle neben unserem Womo verschwunden. Fast gleichzeitig kam die SMS mit der Störsender-Warnung rein.

      Passiert ist das seitdem nie wieder, gefühlt ist es Jahre her. Das Thema wird wenig diskutiert und ist vermutlich nicht sehr verbreitet. Ganz sicher weiß ich es aber nicht. Vermutlich ist es auch gar nicht so einfach, die vielen Frequenzen über DECT und Mobilfunk gleichzeitig zu stören. Und da gilt wieder, wer dem Dieb zu viel Aufwand macht, wird seltener zum Opfer.

      Deinen Punkt mit der Abschreckung teile ich übrigens. Sichtbare Sensoren und Aufkleber sind der größte Hebel. Es gibt dazu einen Beitrag im blog. Nur so als ganz reiner Fake ohne echte sichtbare Sensoren fliegt beim Profi mittlerweile vermutlich auf. Ein System, das wirklich reagiert, wirkt eben glaubwürdiger.

      Wie sich der sonsor bei Störsendern verhält, weiß ich noch nicht. Die Frage nehme ich mit zur nächsten Messe.

      Und schön zu hören, dass der empfohlene Ventilator in deinem Van so gut läuft. Genau dafür mach ich das.

      Viele Grüße, Flo

  5. Thomas Roß 05.07.2026, 22:00 UhrAntworten

    Damals habe ich mich schon über Art und Weise von Bosch bezüglich des spexors geärgert! Und nun soll ich von den gleichen Leute ein ähnliches Gerät das noch teurer ist kaufen,
    um dann wieder teuren Elektronik Schrott zu haben, weil , oh Wunder, der Service und das Benutzen nach kurzer Zeit eingestellt wird? Never ,ever !

    • Flo 05.07.2026, 22:23 UhrAntworten

      Hallo Thomas,

      deinen Frust versteh ich echt, das mit der Spexor war wirklich ärgerlich. Nur den Stecker gezogen hat Bosch, nicht pironex. Für einen Konzern war das ein Nebenprodukt, das man einstampft, sobald es strategisch nicht mehr passt. Dein Ärger trifft also die Falschen.

      Das Können sitzt jetzt in einem eigenständigen Mittelständler aus Deutschland, dessen Geschäft genau an diesem Produkt hängt. Entwickelt, produziert und Server sind hier. Und die haben kein Interesse, dich mit Elektroschrott sitzen zu lassen, weil ihr Brot genau daran hängt.

      Ehrlich bleib ich trotzdem. Eine Garantie für die Ewigkeit gibt dir niemand, ich auch nicht. Aber das ist eine ganz andere Ausgangslage als bei einem Riesen, für den so ein Gerät nur eine Randnotiz ist. Dein „never, ever“ nehm ich dir nicht übel. Auch klar, Vertrauen muss man sich verdienen.

      Servus, der Flo

    • Axel Lorbach 06.07.2026, 18:58 UhrAntworten

      Bin ebenfalls Spexor-geschädigt.Habe auf der Caravan in Düsseldorf für teures Geld eine BoschSpexor gekauft und einige Wochen später vom Boschausstieg erfahren,keine Info vor dem Kauf.
      Warum haben die Entwickler nicht eine Lösung/Ergänzung ect für die verärgerten Spxor-Kunden mitentwickelt.
      Zusammenfassend bin ich ebenso bedient wie Thomas

      • Flo 06.07.2026, 20:09 UhrAntworten

        Hallo Axel,

        dass dich das ärgert, kann ich sehr gut verstehen. Auf der Messe teuer gekauft und wenig später hängen gelassen, das ist bitter. Da bin ich ganz bei dir und bei Thomas, ich war ja selbst betroffen. Das Verhalten großer Konzerne wie Bosch kenne ich aber nur zu gut. Wenn man so eine Verpflichtung einfach abstoßen kann, warum sollte man sie sich dann ans Bein binden?

        Folgende Vermutung (ohne mehr zu wissen).

        In 33 Jahren IT habe ich selbst viele Projekte und Produkte geleitet und entwickelt. Daher kann ich mir das leichter vorstellen, und vielleicht interessiert dich und andere, was ich aus dieser Erfahrung heraus sofort sehe.

        Zu deiner Frage, warum die Entwickler nicht einfach eine Lösung für die Spexor-Kunden nachgeschoben haben. Das ist viel komplexer, als es von außen aussieht. Ganz oben steht für mich das Geld. Ein neuer Anbieter hätte die Abschreibungen und Altlasten schultern müssen, und das rechnet sich selten.
        Und selbst wenn jemand gewollt hätte, einfach übernehmen und weiterlaufen lassen kannst du so ein Produkt nicht. Der Name Spexor gehört Bosch, die Patente und Schutzrechte ebenso, dazu ein ganzes Geflecht aus Verträgen mit Zulieferern, Cloud- und Serverdienstleistern und Zertifizierungen. All das kann ein Entwickler nicht mal eben mitnehmen und die alten Geräte am Leben halten.

        Genau deshalb gibt es kein Spexor 2, sondern ein komplett neues, eigenständiges Gerät. Sauber von Grund auf gebaut, unter eigenem Namen, und damit auch nicht mehr von den Launen eines Konzerns abhängig. Das ist die ehrliche Antwort auf dein „warum nicht einfach retten“. Retten ging rechtlich schlicht nicht, so zumindest meine Vermutung.

        Ich bin auf dem nächsten Caravan Salon und kann da sicher ein paar Einblicke bekommen und meine Vermutungen klärend nachfragen.

        Viele Grüße, Flo

  6. Ricardo 05.07.2026, 9:59 UhrAntworten

    Hallo Flo, was nutzt eine Alarmanlage von Thitronik, sonsor etc., wenn der Alarm ausgelöst wird und ich mit dem Fahrrad 10 km entfernt unterwegs bin? Es wäre für mich ein Alptraum wenn ich wüsste, dass die Alarmanlage schreit und niemand schaltet sie ab. Übrigen auch ein großes Ärgernis für die Campingnachbarn.
    Gruß Ricardo

    • Flo 05.07.2026, 11:16 UhrAntworten

      Hallo Ricardo,

      berechtigte Frage, die hab ich mir vor Jahren selbst auch gestellt.

      Denk mal an 2 Wohnmobile nebeneinander auf dem Parkplatz. Deins ohne alles, meins mit sichtbaren elektronischen Helfern. Meist ist es eine Kombination aus Aufklebern, Alarmanlage und vielleicht einer Kamera.

      Wo versucht es der Einbrecher zuerst? Fast immer dort, wo es leise und leicht geht. Genau darum geht es zuerst. Den Einbruch verhindern, bevor er überhaupt passiert. Dieser Teil der Wirkung zählt, egal wo du gerade bist.

      Hier eines der harmloseren Beispiele vor unserer Haustür. Was wäre passiert, wenn dem potenziellen Langfinger die Kamera nicht ins Auge gefallen wäre? Niemand weiß es genau, und trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass es präventiv geholfen hat.
      https://camper.help/wp-content/uploads/Kamera-verhindert-Langfinger.mp4

      Und jetzt zu deinem „ich bin 10 km weg“.

      Zwei Dinge entschärfen dein Alptraum-Szenario. Zum einen schaltest du den Alarm im Zweifel selbst ab, direkt über die App, egal wo du gerade bist. „Die schreit und keiner macht sie aus“ gibt es also nicht, du bist der, der sie ausmacht. Zum anderen siehst du über die Livedaten wie Bewegung, Geräusch, Erschütterung und Licht, ob sich überhaupt jemand im Wohnmobil aufhält. Der Nachbar-Punkt ist übrigens fair, aber halb so wild. Rein rechtlich darf eine Alarmsirene gar nicht endlos schrillen. Bei Fahrzeug-Alarmanlagen sind es rund 30 Sekunden dann muss sie sich abschalten.

      Der sonsor schickt dir die Meldung direkt aufs Handy, mit Standort. Du bist also nicht ahnungslos, sondern kannst sofort reagieren, den Platzwart anrufen, notfalls die Polizei. Und dank GPS siehst du sogar, wenn dein Womo bewegt wird. Aus „keiner tut was“ wird „ich weiß in Sekunden Bescheid und kannst handeln“.

      Ehrlich bleib ich trotzdem. Eine 100-Prozent-Garantie gibt dir keine Alarmanlage, weder Thitronik noch sonsor. Es ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Du machst dein Fahrzeug zum unattraktiven Ziel und verschaffst dir im Ernstfall Information und Zeit.

      Am Ende ist es wie mit ABS oder Airbag. Du könntest jedes Sicherheitsbauteil infrage stellen, weil es nicht jeden Fall abdeckt. Trotzdem willst du es dabeihaben, wenn es drauf ankommt. Es gibt natürlich auch die klassischen Gegenpositionen, etwa „Ich hab doch eine Versicherung“ oder „Ich hab einen Hund“. Völlig legitim.

      Jeder hat da seine Sichtweise, und das ist für mich total in Ordnung. Ich schildere euch einfach meine.

      Servus
      Flo

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