4 Internet-Router im Wohnmobil im Test & Vergleich

4 Internet-Router im Kastenwagen und GFK-Wohnmobil im Härtetest: Fritzbox 6850 & 6860 5G, Netgear Nighthawk M3, Teltonika RUTX50. Mit Tabelle und Testsiegern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vier Router im Härtetest. Fritzbox 6850 5G, Fritzbox 6860 5G, Netgear Nighthawk M3 und Teltonika RUTX50.
  • Zwei Testsieger, nicht einer. Patrick hat den Netgear Nighthawk M3 gewählt, Flo den Teltonika RUTX50.
  • Drei Positionen in zwei Wohnmobilen. Staukasten, Cockpit und externe Dachantenne im GFK-Wohnmobil.
  • Die externe Dachantenne entscheidet. Die 4×4 MiMo-Antenne holt das Maximum aus dem Mobilfunknetz heraus.

Das YouTube Video der 4 Internet-Router

Video abspielen — 25:58 Minuten.

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Unser Test und Vergleich der besten 4G und 5G Internet-Router beim Camping

Vier Router, ein Ziel, stabiles Internet in Grenzbereichen.

Nach rund zwei Jahren seit dem letzten großen Router-Test war es höchste Zeit für ein Update. Denn neue Router-Modelle, höhere Netzabdeckung und stärkere Antennentechnik bringen frischen Wind ins Thema Internet-Router im Wohnmobil. Egal ob im Kastenwagen oder im GFK-Wohnmobil.

Den damaligen Beitrag lassen wir bewusst online. Er enthält weiterhin spannende Themen wie WLAN-Roulette am Campingplatz, APN-Einstellungen, Klebe- & Wandhaken für Routermontage und viel Profiwissen rund um Empfangswerte und Antennentechnik.

In diesem aktuellen Vergleich nehmen wir vier moderne 5G-Internet-Router unter die Lupe. Unsere zentrale Frage war:

Welcher Router liefert in Grenzbereichen wirklich stabile Verbindung und gute Geschwindigkeit?

Besonders spannend war der Einfluss verschiedener Einbauorte, vom Staukasten bis zur Dachantenne, sowie der Vergleich zwischen interner Werksantenne und externer MIMO-Antenne.

Die Kandidaten von AVM, Netgear, Teltonika im Test und Vergleich

Der kleine Vorgeschmack auf die Testergebnisse. Im Video werden ausführlich die Hintergründe und Testergebnisse vorgestellt. Vier Internet-Router, vier verschiedene Ansätze und nur zwei können wirklich im Wohnmobil überzeugen.

In unserem großen Test und Vergleich haben wir vier aktuelle 5G-Router für den mobilen Einsatz untersucht. Alle wurden unter realen Bedingungen im Wohnmobil getestet. Separiert nach Download ↓ und Upload ↑.

Die Testorte der Grafik von links nach rechts erklärt

  • 1
    Im Staukasten von Patrick im Kastenwagen
  • 2
    Im Cockpit von Patrick im Kastenwagen
  • 3
    Im GFK-Wohnmobil von Flo mit externer Antenne von Panorama Antennas

Ziel war es, herauszufinden, welcher Router in der Praxis überzeugt und nicht im Labor.

Im Test dabei waren folgenden Router

  • Fritzbox 6850 5G (dunkelblau), der Klassiker für Camper
  • Fritzbox 6860 5G (orange), kompakt, modern, ohne externe Antennen
  • Netgear Nighthawk M3 (grün), mobiler Hotspot mit Akku
  • Teltonika RUTX50 (hellblau), der Profi-Router für Technik-Fans

Testsieger und alle technischen Daten von AVM, Netgear, Teltonika

Die beiden Testsieger aus dem YouTube Video. Patrick hat den Netgear Nighthawk M3 gewählt. Flo den Teltonika RUTX50.

Den RUTX50 gibt es inzwischen als SELFSAT MWR 5550 mit eSIM, gemessen im Test Internet im Wohnmobil 2026 gegen GL.iNet X3000 und Mudi 7.

Bild
Testsieger für Einsteiger und Fortgeschritte - Der Mobile
NETGEAR Nighthawk M3 Mobiler WLAN Router 5G, WiFi 6, bis zu 3,6 Gbit/s | Tragbares WLAN, SIM-Slot...
Testsieger für Fortgeschrittene und Profis - Das Arbeitstier
Teltonika RUTX50 5G Industrial Router – Ultra-High Speed Cellular Gateway, Dual SIM, Wi-Fi...
Die gehobene Mittelklasse - Der Campingklassiker
FRITZ!Box 6850 5G | 5G-Mobilfunk-Router | Wi-Fi 5 bis zu 1,2 GBit/s | Dualband WLAN (2,4/5 GHz...
Moderner Router mit Antennenschwächen - Die Kompakte
FRITZ!Box 6860 5G | Router für Indoor & Outdoor | Wi-Fi 6 bis zu 3 GBit/s | 5G-Mobilfunk-Router...
Preis
354,90 EUR
Preis nicht verfügbar
449,00 EUR
404,91 EUR
Gewicht und Maße
154 g ohne Akku
247 g mit Akku
10,5 cm x 10,5 cm x 1,9 cm
520 g
9,5 cm x 13 cm x 4,5 cm + Antenne
373 g
20,5 cm x 15 cm x 4 cm + Antenne
327 g
16,2 cm x 11,1 cm x 3 cm
Mobilfunk Generation
4G (LTE), 5G, WiFi 6
4G (LTE), 5G, WiFi 5
3G, 4G (LTE), 5G, WiFi 5
4G (LTE), 5G, WiFi 6
Externe Antenne
2 x TS-9
4 x SMA
2 x SMA
Nein
Gigabit-LAN
Nein
4
4
1
Stromversorgung
USB-C
Stromklemme oder PoE
12 Volt Hohlstecker oder PoE Trick
PoE und 12 Volt Trick
Besonderheiten
Wechselbarer Akku mit 5185 mAh, mobile App für Konfiguration und Status
Dual-SIM, Captive Portal Unterstützung, Gehäuse aus Metall zur Wärmeabführung
Einfaches AVM-OS
IP54 und PoE
Bewertung
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247 g mit Akku
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Mobilfunk Generation
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Externe Antenne
2 x TS-9
Gigabit-LAN
Nein
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Mobilfunk Generation
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Externe Antenne
4 x SMA
Gigabit-LAN
4
Stromversorgung
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Besonderheiten
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373 g
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Externe Antenne
2 x SMA
Gigabit-LAN
4
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16,2 cm x 11,1 cm x 3 cm
Mobilfunk Generation
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Externe Antenne
Nein
Gigabit-LAN
1
Stromversorgung
PoE und 12 Volt Trick
Besonderheiten
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Einbaustandorte und Ergebnisse im Detail

Testaufbau, drei Positionen in zwei Wohnmobilen

Eigentlich waren es sogar mehr als drei Einbauorte, da sich die Werte zwischen dem Cockpit im Kastenwagen und dem GFK-Wohnmobil nahezu deckten. Dennoch konzentrieren wir uns der Übersicht halber auf drei zentrale Einbaustandorte.

Im YouTube-Video ist bildlich gut zu sehen, welche Positionen wir für den Router-Speedtest im Wohnmobil ausgewählt haben.

  • Staukasten: Extrem schlechte Empfangsbedingungen durch Blechumgebung.
  • Cockpitfenster: Relativ freier Blick nach außen.
  • Externe Dachantenne: Installiert im GFK-Wohnmobil, Setup mit Panorama Antennas.

Internet-Router im hinteren Staukasten, Kastenwagen

  • Hier hatten alle getesteten Router zu kämpfen. Das Blech dämpft massiv.

  • Besonders deutlich wurde das bei der Fritzbox 6860 5G. Kein messbarer Upload, der Speedtest brach ab.
  • Das zeigt, wie wichtig die Routerplatzierung beim mobilen Internet im Wohnmobil ist.
Balkendiagramm Internet-Router im Staukasten: Download und Upload in Mbit/s für Fritzbox 6850 5G, Fritzbox 6860 5G, Netgear Nighthawk M3 und Teltonika RUTX50

Internet Router im Cockpit, Kastenwagen

  • Die guten Messergebnisse aus dem Cockpit (Kastenwagen) lassen sich in diesem Fall durchaus auf das GFK-Wohnmobil übertragen. Da jedes Wohnmobil anders konstruiert ist, haben wir diese Werte nicht in den Test aufgenommen.
  • Zum dürfte der hohe Montageort im Alkoven zusätzlich für gute Empfangswerte gesorgt haben.
  • Die reine GFK-Hülle dämpfte nur etwas mehr wie Fensterglas.
Balkendiagramm Internet-Router im Cockpit: Download und Upload in Mbit/s für Fritzbox 6850 5G, Fritzbox 6860 5G, Netgear Nighthawk M3 und Teltonika RUTX50

Internet-Router mit externer Antenne oben im Staukasten, GFK-Wohnmobil

  • Die externe 4×4 MiMo-Dachantenne von Panorama Antennas holt das Maximum aus dem Mobilfunknetz heraus.
  • Besonders bei Upload-Speed und Verbindungsstabilität.
  • Der Teltonika RUTX50 zeigt hier seine Stärken mit Werten, die deutlich über den anderen Kandidaten liegen.
  • Die Fritzbox 6860 5G liefert in diesem Szenario kein Ergebnis, da sie keine externen Antennenanschlüsse bietet.
Balkendiagramm Internet-Router an externer Antenne: Download und Upload in Mbit/s für Fritzbox 6850 5G, Fritzbox 6860 5G, Netgear Nighthawk M3 und Teltonika RUTX50

Das Ergebnis der vier Kandidaten überrascht

Die Ergebnisse im Test zeigen klare Unterschiede. Sowohl bei der Antennenleistung als auch bei der Signalverarbeitung.

  • Fritzbox 6860 5G landet auf Platz 3, kompakt, aber ohne Antennenanschlüsse und öfters chancenlos bei schwachem Netz.
  • Fritzbox 6850 5G auf Platz 2, trotz ihres Alters eine stabile Performance, gerade mit externer Antenne. Tipp: gebraucht, sicherlich ein guter Deal.
  • Netgear Nighthawk M3 und Teltonika RUTX50 teilen sich Platz 1, aber sprechen unterschiedliche Zielgruppen an.
  • Der Netgear ist ideal für Einsteiger, einfach, schnell, mobil.
  • Der Teltonika ist für fortgeschrittene User, die Kenntnisse in Technik mitbringen.
Balkendiagramm mit den Messwerten von Fritzbox 6850 5G, Fritzbox 6860 5G, Netgear Nighthawk M3 und Teltonika RUTX50 im Staukasten, im Cockpit und an der externen Antenne

Mobilfunkmast, der Standort vom Wohnmobil und Mobilfunkmast

  • Lange gesucht und dann doch gefunden. Ein einzelner Vodafone-Mobilfunkmast, rund 1,5+ Kilometer entfernt vom Testgelände mitten auf freiem Feld.
  • Wir haben diesen Standort bewusst gewählt, um Carrier Aggregation über mehrere Funkzellen weitestgehend auszuschließen. So lassen sich die Speedtest-Ergebnisse der Internet-Router im Wohnmobil sauberer vergleichen. Ohne, dass sich die Verbindung durch mehrere Basisstationen künstlich verbessert.
  • Im YouTube-Video zeigen wir außerdem per Drohnenaufnahme die Lage zwischen Wohnmobil und Mobilfunkmast ohne direkte Sichtlinie auf die Antenne.

Die Stromversorgung PoE oder USB-C

Internet Router Fritzbox 6850 5G 6860 5G Netgear Nighthawk M3 Teltonika RUTX50 Stromversorgung über USB C möglich

Für das Thema Stromversorgung gibt es viele Möglichkeiten. Für alle gibt es z.B. den Ladestecker von Baseus und eine Reihe von Tricks, dem 12 Volt, 15 Volt oder 20 Volt zu entlocken. Auch die Fritzboxen oder der Teltonika, lassen sich daran betreiben.

Die 5 wichtigsten Argumente für einen eigenen Router statt Handy-Hotspot:

Wer heute noch auf den Handy-Hotspot setzt, hat entweder extrem gute Nerven oder einfach noch nie erlebt, wie entspannt Internet im Wohnmobil sein kann. Das wieso, weshalb und warum, haben wir in einem anderen Beitrag mal behandelt.

1. Externe Antennen anschließbar

Nur mit einem Router kannst du leistungsstarke Außenantennen nutzen, ideal bei schlechtem Empfang auf abgelegenen Stellplätzen. Ein Smartphone bleibt dagegen im Blechkasten des Wohnmobils eingeschlossen und kämpft allein mit seinem Mini-Antennchen.

2. Besserer Empfang & stabilere Verbindung

Ein Handy-Hotspot gegen einen echten Router? Das ist wie Dreirad gegen Allrad. Ein Router spart weder Strom noch Leistung, er ist auf maximale Verbindung ausgelegt. Das merkt man sofort: mehr Reichweite, bessere Stabilität, weniger Aussetzer.

3. Kein Akku-Handling & hitzefrei

Router sind für den Dauerbetrieb gemacht: Strom ran, läuft. Ein Smartphone im Dauer-Hotspot-Modus wird heiß, der Akku leidet, und bei 35 °C im Schatten hast du irgendwann eine Taschenheizung statt Internet. Nicht ideal.

4. Mehrere Nutzer? Kein Problem.

Ob 2 Erwachsene oder 2 (bereits surfwütige) Teenager, ein Router ist dafür gebaut, mehrere Geräte gleichzeitig stabil zu versorgen. Bei uns hängen oft 6–8 Geräte dran, und das WLAN steht sofort bereit, wenn der Router eingeschaltet wird.

5. Weniger Funkstrahlung im Innenraum

Mit einer Außenantenne funkt das LTE/5G-Signal draußen, der Router muss innen weniger „strahlen“. Das reduziert nicht nur die Belastung, sondern verbessert auch noch die Empfangsleistung. Win-win.

Schaubild: Smartphone-Hotspot im Wohnmobil mit 0 dBi gegenüber Internet-Router mit externer Antenne auf dem Dach mit +9 dBi

Die Fakten und warum wir manche Einbauorte ausgeschlossen haben

Wir sind nicht perfekt, aber wir wissen, worauf es ankommt. Wer sich regelmäßig YouTube-Speedtests zu Internet-Routern im Wohnmobil ansieht, merkt schnell. Da werden teils Datenraten gezeigt, die in der Realität so gut wie nie auftreten. Höchstwerte direkt neben dem Mobilfunkmast. Das ist in der Praxis für Camper absolut unrealistisch.

Ob wir es besser gemacht haben?

Das musst du am Ende selbst beurteilen. Aber eins ist sicher. Wir haben uns intensiv Gedanken gemacht und typische Fehler sowie „optimierte“ Testsituationen bewusst vermieden.

Warum nur drei Einbauorte?

  • Tatsächlich haben wir fünf verschiedene Positionen ausprobiert. Inklusive Dachluke und hohem Einbauort im GFK-Wohnmobil. Schlussendlich entschieden wir uns für drei realistische und gut vergleichbare Szenarien.
  • Die Dachluke war theoretisch ideal, aber durch direkte Sonneneinstrahlung zu heiß und für Router ungeeignet.
  • Das GFK-Dach schirmt das Signal nur minimal ab. Die dort gemessenen Werte entsprachen nahezu denen aus dem Cockpit im Kastenwagen. Deshalb haben wir auf eine doppelte Auswertung verzichtet.

Warum haben wir keine Smartphones getestet?

  • Ein sinnvoller Routervergleich ist mit Smartphones schlicht nicht machbar.
  • Unterschiedliche Modelle liefern sehr unterschiedliche Messergebnisse. Mein iPhone 16 Pro Max lag deutlich vor dem iPhone 14, welcher Wert wäre nun „repräsentativ“?
  • Der zweite Punkt. Die Position des Smartphones beeinflusst das Ergebnis massiv. Sobald ich es bewusst zur Funkzelle halte, kann es mit einem Router mithalten. Legt man es ins Fahrzeugheck, schaut der Benchmark wieder anders aus.
  • Kurz gesagt: Ein Smartphone ist kein valider Testpartner. Daher haben wir uns auf echte Internet-Router konzentriert.

Warum haben wir in Kammeltal gedreht?

  • Das Kammeltal liegt ziemlich genau in der Mitte unserer beiden Wohnorte. Das war praktisch. Aber vor allem ist der Vodafone-Mobilfunkmast dort einigermaßen alleine.
  • Genau das wollten wir. Kein Einfluss durch Carrier Aggregation oder versteckte Funkzellen. Die Bundesnetzagentur-Karte half uns bei der Recherche.
    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/Funktechnik/EMF/start.html
  • Der Router-Test fand dort statt, wo es wirklich herausfordernd wurde. Rund 1,5 km + ein bisschen was vom nächsten Mast entfernt, auf einem abgelegenen Feld am Ortsrand. Genau hier brach bei der Fritzbox 6860 5G der Upload mehrfach ab. Besser kann man einen Router nicht auf die Probe stellen.
Ausschnitt der EMF-Karte der Bundesnetzagentur mit Mobilfunkmasten rund um Kammeltal und einem eingezeichneten Wohnmobil-Standort

Letzte Aktualisierung am 31.10.2026 um 09:14 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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13 Kommentare

  1. Marion Störmer 25.06.2026, 12:54 UhrAntworten

    Frage: have den m3 Netgear Router nach eurem Test gekauft, ein Freund hat ihn eingerichtet.
    Habe noch Fragen zum Stromsnschlzss: mit USB oder UDB C an den passenden Anschludss im Wohnmobil, oder mit Netzstecker? Hatten ein paar Unsicherheiten unterwegs ( und mit Akku oder ohne?)
    Danke für eure Tipps , Marion Störmer

    • Flo 26.06.2026, 7:38 UhrAntworten

      Hallo Marion,

      Beim Netgear M3 bietet sich an, diesen über USB-C zu laden. Du benötigst dazu einen 12 Volt Ladestecker.
      Vorschlag ist hier: https://camper.help/ladestecker/

      Wenn du den Akku nicht benötigst, würde ich diesen immer im Wohnmobil an einem kühleren Ort in Bodennähe zu lagern. Gerade jetzt im Sommer wird dieser unnötig heiß und es fördert die Defekte die mit Akkus passieren können.

      Viele Grüsse und einen tollen Sommer

      Flo

  2. Müller Stephan 01.05.2026, 7:26 UhrAntworten

    Hallo,
    du hast in deinem Test ein TOP Gerät vergessen, das ich durch euren Test im Anschluss durch meine Recherche durch Zufall entdeckt habe. Ich habe eine deutlich billigere sehr gute Alternative gefunden. STRONG 5G Wlan Router – Bewertungen die teilweise die Leute abgegeben sind keinesfalls gerechtfertigt, das Teil ist der Wahnsinn für das wenige Geld. An Orten an dem ich kaum oder gar kein Handyempfang habe, funktioniert der 5G Wlan Router perfekt. Das ganze gibts aktuell für 199,00€ – schnelle Lieferung, alles top verständlich auf Deutsch, kann ich nur empfehlen. Akku hält die angegbene Zeit von 6-8 Stunden gut durch, schneller Aufbau vom Signal nach wenigen Sekunden, Powerbank kann angeschlossen werden im WoMo, mega cool das Teil, hab es damals für 181€ im Angebot erworben bei Amazon. Könnt ihr euch ja mal ansehen…

    https://amzn.to/4tFsroB

    • Flo 01.05.2026, 10:06 UhrAntworten

      Hallo Stephan,

      ich glaube, mein Beitrag mit den Ergebnissen ist von dir nicht bewusst gelesen worden.

      Kurzer Reality-Check:
      Die Fritzbox 6860 5G hat 4,3 Sterne auf Amazon und landet von den Leistungsdaten ohne Antennen auf den letzten Platz. Was glaubst du, was dann mit einem Gerät passiert, das nur 3,6 Sterne hat — und auch keinen Anschluss für eine externe Antenne mitbringt?

      Meine Community würde mir zurecht einen neuen Haarschnitt verpassen, wenn jedes Smartphone bessere Leistungsdaten liefert als der Internet-Router.

      Da ist nichts dran zu retten, auch nicht für 199 €.
      Und schau dir die Amazon-Bewertungen mal genauer an: Da sind die Reviews vom alten 4G-Modell mit denen vom neuen 5G-Modell vermischt. Die echten 5G-Bewertungen sehen deutlich düsterer aus. Das fällt nur niemandem auf, der nicht vergleicht.

      Dass es bei dir trotzdem läuft, glaube ich dir sofort. Vielleicht stehst du oft an Plätzen mit guter Versorgung, dann reicht so ein Gerät auch. Aber der Test zielt nicht auf Schönwetter-Standorte, sondern auf das, was im Wohnmobil-Alltag wirklich passiert — und da kommt der STRONG nicht in Frage.

      Die externen Empfehlungen, die wir bisher reingenommen haben, sind ausnahmslos durchgefallen. Immer derselbe Film.

      Lass dir die Freude am STRONG trotzdem nicht nehmen. Solange er für dich tut, was er soll — alles gut. Im Sonntags-Update und im Juni-Beitrag siehst du erneut dann schwarz auf weiß, warum der bei mir nicht antreten wird.

      Beste Grüße
      Flo

  3. Micha 20.07.2025, 21:46 UhrAntworten

    Hallo Floh, sehr informativer Beitrag, danke. Gibt es einen markanten Unterschied zwischen dem Netgear M3 und M6? Überlege den besseren zu kaufen :-)

    • Flo 21.07.2025, 8:07 UhrAntworten

      Hallo Micha,

      Grundsätzlich ist für mehr Geld auch mehr Leistung zu bekommen. Auch bei Netgear.

      Es gibt jede Menge gesponserte Influencer, die den M6 getestet haben. Da ich mir die Geräte selbst kaufe, sehe ich derzeit keinen Grund so deutlich über die 500 Euro Grenze zu springen. Ich habe daher keine praktischen Erfahrungen mit dem M6.

      Der Netgear Nighthawk M6 bietet im Vergleich zum M3 zusätzlich einen Ethernet-Anschluss und ein komfortables Touchscreen-Display. Chipsatz verwenden beide das Qualcomm Snapdragon X62 5G Modem. Wenn, dann müsste man den M6 Pro verwenden um auf den Snapdragon X65 zu wechseln. Aber auch hier würde ich eher in Richtung externe Antenne gehen, als noch mehr Geld in einen Router zu investieren.

      Die Ergebnisse der Tests waren nachvollziehbar. Sobald man sich neben eine Funkzelle stellt, kommen entsprechende Ergebnisse zu Tage.

      Viele Grüsse

      Flo

  4. Herbert 07.07.2025, 17:54 UhrAntworten

    Mobiles Internet, das ist die große Frage.
    Habe den Netgear M1 mit externer Antenne.
    Meine Erfahrungen dazu, sind gerade seit vier Wochen in Skandinavien unterwegs OHNE einer Prepaid Karte. Somit angewiesen auf kostenfreie WLAN’s von Campingplätzen. Die sind allerdings durch die Bank so grotten schlecht, dass es egal ist, welche Router man hat.
    Letztes Jahr in der Normandie mit einer Prepaid Karte hat es super funktioniert.
    Der riesen Vorteil eines mobilen Routers, man kann in bei einer Tour einstecken und ist immer verbunden. Wir verwenden PolarStep als App für ein mobiles Tagebuch und da ist der Router für unterwegs IDEAL.

  5. Thomas 07.07.2025, 14:15 UhrAntworten

    Hallo , ich habe 2
    Akku Router für unterwegs.
    Vodafone R219z für ca. 35,00€ der funktioniert in ganz Europa hervorragend!! Und den ZTE MU5001 für ca. 260,00€ der auch gut funktioniert und einfach in der Bedienung ist.
    Achtung, manche Router funktionieren nicht mit einer Datensim sondern nur mir einer Multisim , sowie mein ZTE MU5001 !!
    Ihr werdet es nicht glauben wenn ich manchmal über den Router nicht ins Netzt kam und ich dann es mit meinem Handy es als Hotspot probiert habe dann kam ich ins Netz.
    Also, die teuren Router sind Geld Verschwendung!!
    Kauft erstmal einen preiswerten und probiert ob es klappt bevor Ihr 500€ ausgebt.
    LG
    Thomas ( Camper in ganz Europa)

    • Flo 07.07.2025, 15:00 UhrAntworten

      Hallo Thomas,


      Danke dir für deinen Beitrag. Erfahrungen aus der Praxis sind immer wertvoll. Ich nehme an du kennst camper.help (noch) nicht. Erst schauen, dann schimpfen.

      Dass du mit dem Vodafone R219z und dem ZTE MU5001 gute Ergebnisse hattest, freut mich, denn den ZTE MU5001 hatten wir 2023 bereits im Test und Einsatz.

      https://camper.help/internet-router-im-test/

      Wir haben uns bewusst gegen den Nachfolger MU5002 entschieden. Warum? Weil es inzwischen Router gibt, die unter realen Bedingungen schlicht besser performen. Vor allem bei schwieriger Netzlage.

      Wir haben wir jeden Campergeldbeutel Beiträge online. Startet im selbigen Beitrag oben mit dem Huawei für unter 100 Euro.


      Günstige Router sind nicht per se schlecht. Aber in Grenzlagen zeigt sich schnell, was ein gutes Antennendesign, gutes Modem und vernünftige Einbauweise und vor allem eine externe Antenne leisten kann. 


      https://camper.help/technik-internet/

      Und ja, auch ich hatte Fälle, in denen das Smartphone besser ins Netz kam. Mit meinem iPhone 16 Pro Max für viel Geld, kann ich auch erwarten, dass es deutlich besser performt als das iPhone 12 meiner Kinder.

      Mein Tipp:
      Nicht teuer anfangen, aber offen bleiben für Technik, die tatsächlich einen Unterschied macht. Denn der ist in vielen Wohnmobil-Situationen messbar und zwar nicht nur im Speedtest, sondern im Alltag.

      Viele Grüße
      Flo von camper.help

  6. Chris 07.07.2025, 11:08 UhrAntworten

    Servus Flo,
    Dein Video werde ich mir gerne heute abend mal in Ruhe gönnen, vielen Dank schon mal dafür !

    Schön dass es den Nighthawk endlich zu einem brauchbaren Preis gibt, bestelle ich mir gleich (WLAN für die Hosentasche)

    Den Teltonika (angeregt durch Dich ?) habe ich mir vor ein paar Monaten hier bei Audio Dietz vor Ort in Grünstadt gekauft, nebst externer Antenne. Auch im teil empfangschwachen Frankreich im Mai immer super Ergebnisse gehabt, Antenne aufs Dach. Da ich kein so Bastler und Elektriker bin, hab ich mir zum RUTX50 auch den 12V Adapter (Zigarettenanzünder) dazu genommen, und dann noch einen 12V auf USB C Wandler angeschlossen. Dahinter eine grosse Anker-Powerbank, fertig. Die USB Stromversorgung des WoMo scheint nicht stabil genug, da ist der Router immer gleich weg gewesen. Aber nun mit dem 12V Adaptern und der Powerbank läuft das sehr stabil.

    Den Nighthawk hole ich mir trotzem, der lässt sich einfach mitnehmen für unterwegs. Die Antenne dafür taugt ja imho eher nicht viel…

    • Chris 07.07.2025, 11:13 UhrAntworten

      Äh stop, ich hab den RUTM51 (den kleinen Bruder zum RUTX50 – lt Dietz).
      Übrigens super mit DualSim und Fallbackszenario (hab Telekom und O2 drin)

      • Flo 09.07.2025, 8:03 UhrAntworten

        Bei mir … Vodafone und O2. Feine Sache.

    • Flo 09.07.2025, 8:02 UhrAntworten

      Servus Chris,

      Der Nighthawk M3 ist in der Tat vom Preis-Leistungs-Verhältnis ein sehr gutes Gerät.

      Ja, basteln wollen die wenigsten, aber es gibt ja zum Glück Lösungen ;-)

      Viel Spass

      Flo

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Patrick, Flo & Sophie helfen dir gerne weiter.
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