Inhalte
  1. Ein echter Ratgeber für beim Kauf von Wohnmobilen, Wohnwagen und Campervans
  2. Die Praxissuche nach dem besten Reisemobil
  3. Der Einstieg aus Sicht des camper.help Teams – Die 3 Entscheidungen und jede anders.
  4. Die 17 essentiellen Fragen und die Antworten
  5. 1 – Fahrzeug-Typ – Die Vorprägung auf ein Fahrzeug wie Wohnwagen, Wohnmobil, Campervan?
  6. 2 – Bettenfrage – Wieviele Personen sollen mitreisen?
  7. 3 – Fahrzeug-Typ im Detail – Bei Wohnmobilen und Campervans
  8. 4 – Camping-Typ – Nochmal neu entscheiden?
  9. 5 – Sanitär und Bad – Die Möglichkeiten im Camper
  10. 6 – Technik Heizung – Die Möglichkeiten im Camper
  11. 7 – Technik Wasserversorgung – Die Möglichkeiten im Camper
  12. 8 – Technik Kühlschrank – Die Möglichkeiten im Camper
  13. 9 – Technik Stromversorgung – Die Möglichkeiten im Camper
  14. 10 – Zubehör und Camping-Ausstattung – Unendliche Möglichkeiten?
  15. 11 – Selbstvertrauen – Wohnmobil oder ein Gespann fahren?
  16. 12 – Kostenfaktor – Alternative Gebrauchtkauf Wohnmobil, Campervan mit Checkliste
  17. 13 – Urlaubsmodus – Nur noch Reisemobilurlaub?
  18. 14 – Zeitaufwand – Wieviel Arbeit in das Fahrzeug stecken?
  19. 15 – Parkplatz – Welche Abstellmöglichkeiten stehen zur Verfügung?
  20. 16 – Marke – Nicht unterschätzen und nicht überbewerten
  21. 17 – Camping-Messen – Beste Inspirationsquelle vor dem kaufen für die eigenen Bedürfnisse
  22. Mein persönliches Fazit
  23. 👍🏻 Empfehlungen für dich
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Ein echter Ratgeber für beim Kauf von Wohnmobilen, Wohnwagen und Campervans

Wie so oft kommen die Camper auf camper.help und in meinem Camper-Workshop, weil sie entweder schon daneben gegriffen haben oder nicht daneben greifen wollen. Aus der jahrelangen Erfahrung habe ich diesen ausführlichen Ratgeber und Leitbeitrag geschrieben.

Für die beste und richtige Wahl vor dem Kauf des richten Wohnmobils, Campervans oder Wohnwagens. Denn von den 17 späteren Fragen und Antworten, passen 16 auf jeden dieser 3 Fahrzeuge-Typen.

Wer falsch kauft, der kauft zweimal

Dieser abgewandelte Lebensspruch ist gerade im Bereich des Campings sehr oft Realität. Was habe ich über die Jahre Freunde und Familien schon wieder ihr Wohnmobil verkaufen sehen, weil sie das falsche Fahrzeug gewählt haben! Das kaufen eines Wohnmobils ist mit sehr viel Zeit verbunden. Mit etwas Zeit und den richtigen Fragen und deren Antworten ist deutlich mehr investiert, als tausende Euro in einen Fehlkauf zu stecken.

Der wichtigste Ratschlag – Zeit lassen vor dem kaufen

Mein Ratgeber mag einer der umfangreichsten im deutschsprachigen Raum sein. Das hat seine Gründe. Es lohnt sich aus meiner Sicht immer wieder, dieses umfangreiche Thema mit einer guten Portion Geduld anzugehen.

Was erwartet dich bei dem Ratgeber?

  • Meine eigenen langjährigen Erfahrungen

    Das war mein erster Beitrag auf camper.help. Dieser hat sich durch die vielen Beratungsgespräche mit Freunden und camper.help Anfragen deutlich erweitert. Hier vollständig neu geschrieben und erweitert. Quasi DER Ratgeber 2.0.

  • Praxissuche des besten Spezls

    Der Beitrag ist gemischt mit 15 Monaten der intensiven Praxissuche meines besten Spezls Roland nach einem geeigneten Wohnmobil.
    3 Messen und Besuche bei unzähligen Händlern werden den theoretischen Teil des Ratgebers immer wieder spannend abrunden.

  • Alle geeigneten Beiträge von camper.help werden hier verlinkt

    Es soll ein ultimativer Ratgeber dir zur Seite stehen. Schließlich will die Welt entdeckt werden und das geht nicht in 5 Schritten.

Die Praxissuche nach dem besten Reisemobil

Freunde und Bekannte fragen immer wieder gerne bei mir um Rat. So auch mein bester Spezl Roland. Sein Auftrag. Wohnmobil auszuwählen – Wohnmobil kaufen. Zumindest so ähnlich.

Damit nicht ein falscher Eindruck entsteht. Auch meine Person war nur ein Ratgeber von vielen. Alleine sein Bruder Christoph greift auf weit über ein Jahrzehnt Erfahrung im Wohnwagen und Wohnmobil zurück. Mittlerweile ist Christoph Autor bei camper.help.

Der Einstieg aus Sicht des camper.help Teams – Die 3 Entscheidungen und jede anders.

Bevor es losgeht. Die Fragen die sich jeder im Laufe seiner finalen Entscheidung stellt, sind stets dieselben. Nur der Weg dorthin ist recht unterschiedlich und sehr individuell.

Der Wohnmobil-Kauf bei Sophie und Flo

Wie sind meine Frau und ich eigentlich zu unserem Wohnmobil gekommen?
Welche Fragen haben wir uns gestellt?

Viele Faktoren haben bei uns dazu geführt, dass Entscheidungen oft wieder zur Disposition standen. Es entstand sogar Stress und Streit. Es musste erst der Blickwinkel auf die Thematik für uns beide geschärft werden. Gerade Familien und Neueinsteiger sollten es jedoch langsam angehen lassen. Bei uns hat es deutlich über 1 Jahr gedauert, bis die Idee in die Realität umsetzt wurde.

Das wird euch sehr wahrscheinlich auch so gehen oder ihr seid schnelle Entscheider. Oder ihr habt euch schlichtweg schon festgelegt.

Der Wohnmobil-Kauf bei Roland

Die gleichen Fragen hat sich mein bester Spezl Roland dann ebenfalls gestellt. Bei Roland waren es übrigens über 15 Monate. Enorm welche große Spannweite und Eigendynamik seine Überlegungen hatten. Da wird noch viel Neues für mich dabei sein. Mit beiden Sichtweisen kombiniert ist sicherlich eine gute Sicht auf dieses Thema entstanden.

Rolands_Adria_Compact

Der Wohnmobil-Kauf bei Christoph

So auch unsere Freunde Christoph und Susanne aus Wolfratshausen. Quasi beim Abendessen haben die beiden nach einem Tag der offenen Tür bei einem Händler zugeschlagen. Nach einem Jahrzehnt Erfahrung mit einem Wohnwagen und bald volljährigen Kindern geht so eine Entscheidung aber auch deutlich schneller. Es wurde ein Pössl Kastenwagen. Mittlerweile schreibt Christoph immer wieder mal einen Beitrag für camper.help.

Alleine diese Gegensätze sprechen für sich. Die Vorfragen, die man sich stellen sollte sind aber essenziell und waren immer sehr identisch. Daher solltest du viel Zeit darauf verwenden, um deine persönliche Klarheit zu schaffen.

Die 17 essentiellen Fragen und die Antworten

Folgende Fragen solltest du dir stellen, um deinem Traumziel „Wohnmobil kaufen“ näher zu kommen.

1 – Fahrzeug-Typ – Die Vorprägung auf ein Fahrzeug wie Wohnwagen, Wohnmobil, Campervan?

Meine Frau hat in ihrer Kindheit ihre kompletten Ferien mit ihren Eltern im Wohnmobil verbracht. Da wird man nicht über Nacht zum Wohnwagen-Camper. Letztendlich hat dies durchaus den Ausschlag bei uns gegeben oder ich habe mich gerne überreden bzw. überzeugen lassen. Ich selbst hatte bereits ein neues Zugfahrzeug und einen Wohnwagen in der Kalkulation und in näheren Auswahl.

Deine persönliche Antwort auf diese Frage findest du in einem eigenen Beitrag

Im Kapitel 3 gibt es noch ein tiefergehenden Überblick. Dort schauen wir uns die Ausprägungen des Fahrzeug-Typ bei Wohnmobilen und Campervans im Detail an. Wichtiger ist vorher das Wissen über die „Die Bettfrage“.

2 – Bettenfrage – Wieviele Personen sollen mitreisen?

Erst mal geht es nicht um die Anzahl der Sitzplätze. Ich finde das Thema Bett ist bedeutend wichtiger, denn im Prinzip ist für jedes offizielle Bett (ohne Umbau) auch ein Sitzplatz vorhanden.

Der Leitsatz „Wie man sich bettet, so schläft man.“ war uns sehr wichtig. Alles über das Alkovenbett, Aufstellbett bzw. Dachzelt, Einzelbetten oder optional als grosses Bett, Hubbett, Queensbett / Längsheckbett, Querbett und das Zusatzbett im Ducato Fahrerhaus.

Deine Antwort auf das Thema Betten

3 – Fahrzeug-Typ im Detail – Bei Wohnmobilen und Campervans

War man früher schon ein Reisevogel, wird man nicht plötzlich zum Dauercamper. Daher ist gut zu überlegen, ob Agilität vor Platzkomfort steht. Über diesen Punkt entscheidet sich sehr stark, welche Art von Fahrzeug es werden könnte. Die Auswahl ist groß.

Davor ist jedoch ein anderes Thema zu klären.

Das Gewicht eines Wohnmobil und der magischen Grenze über 3,5 Tonnen

Vor dem Kauf von einer grossen Mehrheit der Käufer viel zu vernachlässigt. Entweder ein Wohnmobil mit passendem Leergewicht wählen, oder sich dem Thema Auflastung – vor dem Kauf – annehmen. Ebenso wird das Thema Führerschein in diesem Beitrag ausgiebig behandelt. Was steckt hinter diesem grossen Thema?

Doch nun zurück zum Fahrzeug-Typ. So essentiell wie kein anderes Thema.

Deine persönliche Antwort auf den Fahrzeug-Typ im Detail

4 – Camping-Typ – Nochmal neu entscheiden?

Der Camper-Typ wirbelt die obigen Punkte nochmals durcheinander. Dennoch ist es erst mal wichtig zu wissen, welches Fahrzeug eignet sich denn überhaupt. Der Familienpapa mit 3 Kindern kann schlichtweg keinen Kastenwagen nehmen, auch wenn die Bestimmung des Camper-Typen ihm klarmacht einen zu benötigen. Hier wird für viele es in Kompromissen enden.

Dennoch ist die Bestimmung des Camper-Typs recht wichtig, um nicht grundsätzlich das falsche Fahrzeug zu wählen.

Deine persönliche Antwort über deinen Camper-Typ

5 – Sanitär und Bad – Die Möglichkeiten im Camper

Beim Bad gibt es zahlreiche Möglichkeiten dem Thema Körperhygiene zu begegnen. Die Vielfalt ist riesig. Vom eher seltenen Heckbad, Längsbad / Schwenkbad bis hin zum Raumbad. In dem Beitrag findet ihr die Vor- und Nachteile der jeweiligen Konzepte.

Deine persönliche Antwort zum Thema Bad und Sanitär

6 – Technik Heizung – Die Möglichkeiten im Camper

Gerade die wichtigsten Basisthemen wie Gas, Wasser, Heizung, Strom sind fast immer Einbahnstraßen. Bloß nicht auf die falsche Technik setzten. Wer hier zu klein oder zu groß denkt, wird viel Lehrgeld bezahlen.

Deine persönliche Antwort zum Thema Heizung

7 – Technik Wasserversorgung – Die Möglichkeiten im Camper

Gerade das wichtigste Basisthema Wasserversorgung ist grundlegend wichtig. Wer hier zu klein oder zu groß denkt, der wird ebenfalls wieder viel Lehrgeld bezahlen. Natürlich hat man auf diesen Punkt nicht persönlichen Einfluss, wenn man ein Fahrzeug „von der Stange“ kauft, aber alleine das Bewusstsein rund um das Thema lässt dich bessere Entscheidungen treffen.

Die Dimension des Wassertanks ist wichtig. Unterschiedlichen Pumpentechniken haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Deine persönliche Antwort über Wasserpumpen und Wasserversorgung

8 – Technik Kühlschrank – Die Möglichkeiten im Camper

Bei Kühlschränken hat sich in den letzten Jahren viel getan. Dank moderner Lithium Batterien sind Kompressor-Kühlschränke auf dem Vormarsch. Es gibt jedoch erhebliche technische Unterschiede die einem viele damit zusammenhängende Entscheidungen abverlangt. Daher ist auch beim nächsten Thema „Stromversorgung“ ein Augenmerk darauf zu richten für welche Kühlschranktechnik man sich entscheidet.

Hier der Überblick über das Thema Kühlschrank

9 – Technik Stromversorgung – Die Möglichkeiten im Camper

Bei der Stromversorgung gibt die meisten Einbahnstraßen. Wer hier zu klein oder zu groß denkt, oder gar auf die falsche Technik setzt, der wird viel Lehrgeld bezahlen.

230 Volt Wechselstrom

An Bord eines Wohnwagens oder Wohnmobils erst mal nicht vorhanden. Erst mithilfe einer CEE-Kabeltrommel oder teilweise auch Schuko-Kabeltrommel wird der sogenannte Landstrom sichergestellt. Dann können dann auch ein Fön, eine Kaffeemaschine oder ein Induktionsherd in Betrieb genommen werden.

12 Volt Gleichstrom

An Bord eines Wohnwagens oder Wohnmobils der Standard. Wird durch eine Fahrzeug- und durch eine Aufbaubatterie sichergestellt. Ist für die Fahrzeugbatterie immer noch der Klassiker. Bei den Aufbaubatterien ist ein klarer Trend der Camper zu den Lithium (LiFePO4) Batterien zu wechseln.

Wechselrichter / Inverter

Die Umwandlung von 12 Volt Gleichstrom in 230 Volt Wechselstrom. Wir selbst haben nur einen kleinen Wechselrichter mit 300 Watt. Wir brauchen bislang keinen größeren an Bord. Ob Notebook, Walkie-Talkies, Handys oder der E-Scooter. Alles mit 12 Volt und entsprechenden Netzteilen kein Problem. Roland wird da sicherlich seine Erfahrungen in einem eigenen Beitrag kundtun.

Deine persönliche Antwort zum Thema Batterien

Die Solaranlage, welche ebenso als Pflichtprogramm anzusehen ist, bekommt noch einen separaten ausführlichen Beitrag.

10 – Zubehör und Camping-Ausstattung – Unendliche Möglichkeiten?

Bei diesem Thema werden die meisten Fehler gemacht die 2x Geld kosten können. Und das summiert sich schnell – glaubt mir. Wir als camper.help haben uns eines zur Aufgabe gemacht.

  • Wir vermieten keine Werbeplätze und schreiben keine wohlwollenden gesponserte Beiträge.
  • Alles, über was wir schreiben, haben wir persönlich erlebt und ist in unserem Besitz. Hier gibt es keine albernen „Die besten 50 irgendwas“ wo nie ein Teil den Tester persönlich gesehen hat. Positive wie negative Seiten werden beschrieben.
  • Hier gibt es keine Theoretiker und wir gehen in unserer Freizeit sehr aktiv dem besten Hobby der Welt nach.
  • Wir sind unabhängig und faktenorientiert.

Der Ausbau von Garage und Innenraum

Bereits während des obigen Entscheidungszeitraums kann man sich erste Gedanken machen wie man die Garage ausstatten möchte. Auch der Innenraum ist unendlich flexibel zu gestalten.

Roland sein Fokus war auf die Unterbringung seiner Sportgeräte innerhalb des Fahrzeugs gerichtet. Auch das E-Bike oder das Falt-Kanu sollten in jedem Fall im Innenraum untergebracht werden. Ich denke da werden noch spannende Themen und Beiträge die nächsten Wochen auf uns warten.

Was sind denn die Themen zum Ausbau?

Deine persönliche Antwort zum Thema Ausbau Garage und Innenraum wird nicht leicht. Die Möglichkeiten.

Campingausstattung

Wer auf den Messen unterwegs ist, kann sich von den unendlichen Inspirationen schon mal beeindrucken lassen. Messeschnäppchen machen immer Spaß.

Was sind denn die Themen bei der Campingausstattung?

Alle Themen rund um Campingausstattung sind hier zusammengefasst

11 – Selbstvertrauen – Wohnmobil oder ein Gespann fahren?

Wer sich nicht traut rückwärts 50 Meter eine Straße zurückzufahren, sollte es entweder vorher ausprobieren oder tatsächlich ein kleineres Fahrzeug wählen. Wer einen Wohnwagen nicht selbst in die Lücke schieben kann, muss sich einen Mover zum Rangieren leisten usw.
Die Hilfsmittel wie Rückfahrkameras sind heutzutage kein teurer Schnickschnack mehr, sondern eher eine Pflichtanschaffung für alle Reisemobile.

Die essenzielle Frage Selbstvertrauen durch eigene Erfahrung beantworten

Dennoch bleibt eine essenzielle Frage zu klären. Was kann ich mir zutrauen zu fahren? Die Antwort auf diese Frage lässt sich nur über eine persönliche Antwort klären. Daher haben wir uns damals schlichtweg ein Fahrzeug vor dem Kauf ausgeliehen. Hier heißt es eigene Erfahrung ersetzt theoretisches Wissen.

Wo findet man gute Vermietstationen?

12 – Kostenfaktor – Alternative Gebrauchtkauf Wohnmobil, Campervan mit Checkliste

Darauf kann es kaum eine allgemein gültige Antwort geben. Daher gebe ich meine Sicht der Dinge wieder. Was kann man tun, um den einen oder anderen Euro zu sparen bzw. sich nicht übers Ohr hauen zu lassen!

Wer zu viel investiert, hat später vielleicht keinen Spaß an der gewonnenen Freiheit. Die Kosten für Versicherung, Steuer, Unterhalt, Wartung und benötigte Ausrüstung sind nicht zu unterschätzen. In jedem Fall ist dies individuell durchzurechnen.

Hier meine Durchschnittskosten der letzten Jahre

  • Wohnmobil-Versicherung Vollkasko 800 Euro.
  • Steuer 260 Euro.
  • Reparaturkosten, Wartung, Reifenverschleiß, Gasprüfung, TÜV im Schnitt pro Jahr 800 – 1500 Euro.
  • Einmalige Erstausstattung. Mindestens 1000 – 2000 Euro. Je nach persönlichen Bedarf.

Das Thema Vermietung des eigenen Fahrzeugs

Dies könnte zur Finanzierung auch eine Möglichkeit sein. Erfahrung mit der Vermietung des eigenen Fahrzeugs haben wir jedoch nicht.

Meine weiteren camper.help Tipps und Informationen

  • Sparen durch Gebrauchtkauf

    Ein junger gebrauchter oder gut gepflegter Alter ist oft auch schon ausreichend. Wir haben rund 11.000 Euro mit einem Fahrzeug aus einer Vermietflotte gespart.

  • Wartezeiten auf neue Mobil

    Die Wartezeit auf ein neues Fahrzeug beträgt im Freundeskreis bis zu einem halben Jahr bis Jahr. Im Frühjahr für den kommenden Herbst bestellen, ist übrigens bei den großen Marken fast zu spät.

  • Die richtige Saison – gibt es nicht immer

    Wer einen gebrauchten aus der Flotte eines Vermieters möchte, der sollte sich schon vor Saisonanfang im Winter bei den Anbietern für das nächste Saisonende im Herbst umhören. Wir hatten Glück und haben noch etwas verhandeln können. Bei Neufahrzeugen ist eher selten Verhandlungsspielraum.

Die Umweltzonen – beim Gebrauchtkauf nicht vergessen

Das Thema Euro 1 – 6 gewinnt immer mehr an Fahrt. Die Umweltzonen werden immer häufiger ein Problem. Ggf. spielt das für euren Camper-Typ eine Rolle. Wer Städte besichtigen will, der muss in Europa ohne Euro 6 schon heute aus manchen Städten draußen bleiben.

Die Checkliste für den Gebrauchtkauf eines Wohnmobils

Wir haben einen gebrauchten und haben entsprechend Erfahrung mit diesem Thema. Viele Fallstricke können vermieden werden. Auf was ist technisch zu achten? Die Details sind hier zu finden

13 – Urlaubsmodus – Nur noch Reisemobilurlaub?

Wohnmobil

Im Regelfall setzt man viel Geld fest, welches auch genutzt werden sollte. Der Wertverlust ist zwar deutlich geringer als beim Auto, aber bei einem Reisemobil um die 50.000 Euro ist der jährliche Wertverlust auch bei ca. 2.000 – 3000 Euro.

Mit der Rechnung aus dem Punkt 5 liegen wir im Jahr bei rund 2.500 Euro Fixkosten. D.h. Zusammen kombiniert und je nach Wertverlust und DIY Ambitionen können rund 5000 – 6000 Euro fixe Gesamtkosten pro Jahr entstehen.

Wohnwagen

Wer sich einen Wohnwagen anschafft, der kommt bei geeignetem Zugfahrzeug deutlich günstiger weg. Sowohl in der Anschaffung als auch mit Wartungskosten sind 40 – 60% der Werte von oben anzusetzen. Da das Zugfahrzeug meist auch das primäre Auto im Alltag ist, kommt man rein rechnerisch deutlich günstiger weg.

Da wir nur einen VW Touran mit der kleinsten Motorisierung unser eigen nennen, wäre es notwendig gewesen ein neues Zugfahrzeug anzuschaffen. In der Gesamtsumme der Beschaffung (Zugfahrzeug + Wohnwagen) haben wir bei dieser Rechnung keinen nennenswerten Unterschied errechnet.

Weitere Investitionen beim Wohnmobil, Campervan und Wohnwagen

Vergesst bei allen Investitionen nicht, dass ihr noch einiges in den Wohnwagen, Campervan und Wohnmobil investieren müsst. Viele Beiträge sind kostenintensiv.

Denn es muss noch so einiges an Ausrüstung beschafft werden. Das setzt weiteres Kapital in euer zukünftiges Hobby fest.

Herzensentscheidung Camping

So sehr Camping eine Herzensentscheidung bei uns war. Für uns ist bei dieser immensen Höhe an notwendigem Kapital ein Beschluss gefallen. Campingurlaub only. So schön Ferienwohnungen und Flugreisen sind. Auf die nächsten Jahre muss sich diese Investition auch lohnen. Daher machen wir keinen anderen Urlaub mehr. Bis jetzt haben wir diesen Beschluss noch nicht einmal bereut.

14 – Zeitaufwand – Wieviel Arbeit in das Fahrzeug stecken?

Wartung, Pflege und Reparaturen sind ein großer Zeitfresser. Ebenso ist das ein- und ausladen etwas umfangreicher, als wenn man eine fertig ausgestattete Ferienwohnung oder ein Hotel nimmt. Was sind die größten Zeitfresser?

Die Checklisten die dir weiterhelfen das Thema zu greifen

Auch kommt noch ein Überlegungspunkt für die Reparatur- oder Wartungsarbeiten durch eine Fachwerkstatt hinzu. Schaut euch ggf. bereits vorher nach einer passenden Werkstatt um. Wir müssen über 100 km zur passenden Werkstatt fahren. Und das, obwohl wir einer großen Stadt wie München leben. Die Anfahrt zur Werkstatt mit dem Wohnmobil und die Abfahrt mit der Bahn wieder nach Hause nehmen 4 Stunden in Anspruch. Das ist nicht zu unterschätzen.

15 – Parkplatz – Welche Abstellmöglichkeiten stehen zur Verfügung?

Ein Wohnwagen darf ohne Zugfahrzeug nur 14 Tagen auf einer öffentlichen Straße am gleichen Platz stehen bleiben. Ein Nachbar der einen dafür hinhängt, den gibt es überall. Den man darf den Neidfaktor seiner Mitmenschen niemals unterschätzen.

Parken und abstellen

Ein Wohnmobil und Campervan ist fast einem Auto gleichzusetzen. Daher sind die gesetzlichen Regelungen beim Abstellen von Wohnmobilen deutlich einfacher.

Viele Details sind im Beitrag der Auflastung nachzulesen. Zum Beispiel im Kapitel Parkvorschriften.

Das Thema kann später zu ungewollten Problemen führen. Daher liste ich diesen Punkt mit auf, denn das Problem ist nicht zu unterschätzen. Abstellmöglichkeiten sind rar zu finden und erst recht im Nachhinein. Hier mache ich mich bis heute völlig verschätzt, denn selbst mit viel gebotenem Geld ist nichts in München und Umgebung zu bekommen.

16 – Marke – Nicht unterschätzen und nicht überbewerten

Es ist klar das man Lieblingskandidaten gleich ins Herz schließt. Marketing hinterlässt in jedem von uns Spuren. Wer sich im Werbespot eines Anbieters gänzlich wiederfindet, der schaut sich den Anbieter an.

Augen auf im Katalogdschungel bei Preisen und falschen Entscheidungen

  • Undurchsichtige Grundpreise

    Viele Hersteller locken mit günstigeren Grundpreisen und lassen sich satte Aufpreislisten für Chassis- oder Familienpakete bezahlen. Es lohnt in jedem Fall die Preise mit allen Komponenten in einer Tabelle auszurechnen und gegenüberzustellen. Es ist erstaunlich das hochpreisige Marken bei der Vollausstattung gar nicht so weit weg von den günstigen Anbietern liegen.

  • Fachzeitschriften

    Die klassischen Fachzeitschriften wie Promobil oder Reisemobil International sind hier deutlich hilfreicher als jede persönliche Empfehlung von Familie oder Freunden. Jeder verteidigt seine Marke und seine eigene Wahrheit. Was ja nicht schlecht sein muss.

  • Kopfsache und Bauchgefühl

    Wenn eine Marke oder ein konkretes Modell nicht mehr aus dem Kopf geht, dann ist es das Richtige. Anfassen hilft auch für ein gutes Bauchgefühl. Bei neuen sowie gebrauchten ist ein großer Spezialist wie “Der Freistaat” in Sulzemoos oder ähnlich große Händler eine gute Möglichkeit die verschiedenen Marken kennenzulernen.

17 – Camping-Messen – Beste Inspirationsquelle vor dem kaufen für die eigenen Bedürfnisse

Hier gibt es eine gute Quelle, die ich euch empfehlen kann. Wer die Qual der Auswahl braucht, der geht auf die ganz großen Messen wie die CMT im Januar in Stuttgart oder besucht den Caravan Salon im August / September in Düsseldorf.

https://www.messen.de/de/1031/branche/camping-und-caravan

Ganz wichtig. Vorhandenes Material wie Fahrräder wegen der Garagengröße ausmessen. Zollstock mit auf die Messe nehmen. Die schlimmste Frage aller Fragen ist nämlich wie groß denn die Garagentür ist.

Mein persönliches Fazit

Für uns ist Camping im Wohnmobil das Beste, was uns passieren konnte. Als Familie können wir uns seither keinen besseren Urlaub mehr vorstellen. Wir sind und waren schon immer Reisevögel, daher wäre es vermutlich nie ein Wohnwagen geworden. Auch, wenn wir immer wieder gerne an die Zeit im Wohnwagen in Grindelwald in der Schweiz zurückdenken.

Familien und Campervans – kann klappen muss aber nicht

Nichts ist in Stein gemeißelt. Schließlich widerlegen Erfahrungen im Freundeskreis, manchmal den eigenen Beitrag. Der Campervan ist für uns als Familie zu klein. Zwar zeigen uns unsere Freunde aus Kassel, dass man auch 8 Wochen durch Europa im VW Multivan reisen und auch freistehen kann. Dennoch möchten wir auch im Winter oder bei Schlechtwetter einfach etwas mehr Platz und Komfort und ein Bad genießen. Die großen Campervans bieten dies zwar, sind aber in der Regel nicht voll familientauglich, wenn man 2 Kinder hat.

Wichtig trotz aller Vorschläge und Ratschläge. Hört auf euren Bauch. Seid ihr Kopfmenschen, dann auf euren Kopf.

Und nun …
Viel Spaß beim Grübeln, denken, feilschen, streiten und zu guter letzt den größten Spaß des Lebens haben.

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