Die Reisekarte nach und durch Dänemark

Vielen Dank an alle Begleiter die uns LIVE verfolgt haben. Dies war ursprünglich ein Live-Blog mit Live-Standort des Wohnmobil. Geblieben sind die GPS Daten als Karte unserer wunderbaren Reise nach und durch Dänemark und der tägliche Update der wunderbaren Ereignisse der Reise.

Reise-Wohnmobil-Daenemark-GPSKarte

Ermöglicht wurde das Live-Tracking durch unseren GPS-Tracker im camper.help Wohnmobil und durch das GPS-Portal. Dokumentiert sind die möglichen Varianten in diesem Beitrag.

München, Nähe Chemnitz und Loxstedt

  • Reisetag

    31. Juli und 1. August 2020

  • Es geht wieder los

    Im Wohnmobil hat es beim einladen des minimalen Reisegepäcks ;-) über 36 Grad. Hurra, die Sauna im Preis kostenlos inbegriffen. Da freut man sich doch tatsächlich wenn es endlich losgeht. Unser Kühlschranklüfter läuft seit gestern auf Hochtouren, um die sehr warme Luft aus dem Schacht herauszublasen. Das lohnt sich im Sommer immer wieder.

    Ein runder Geburtstag steht an. Wir fahren durch die Republik, um unseren sehr guten Freund Marc und seine Familie zu besuchen. Vorfreude macht sich in der ganzen Familie breit.

  • Schöner Stellplatz kurz vor Chemnitz

    Kurz nach Mitternacht und kurz vor Chemnitz fahren wir zu unserem Schlafplatz. Wunderschön, wie wir heute Morgen festgestellt haben. An einer alten Ziegelei – inmitten schönster Natur – wachen wir fast völlig ruhig auf. Nur ein leichtes säuseln von der Autobahn ist zu hören.

    Danke an die Gemeinde Niederwürschnitz. Sehr klasse gemacht.

    Auf der Weiterfahrt fällt es auf wie trocken es hier im Erzgebirgskreis ist. War die Landschaft in Bayern noch im vollen grün, erinnert es hier eher an Sommer in Italien. Weiter geht es Richtung Norden…

  • Platzinfos

    Kostenloser und sehr schöner Stellplatz ohne Ver- oder Entsorgung an der alten Ziegelei der Gemeinde Niederwürschnitz.

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Bremerhaven, Loxstedt, Fehmarn und Møns Klint

  • Reisetag

    2. August und 3. August 2020

  • Tolle Feier – tolle Freunde

    Wir haben eine tolle Feier mit tollen Freunden gehabt und alle Kinder waren am nächsten Morgen bis 9 Uhr am schlafen. Welch seltenes Schauspiel. Den nächsten Tag haben wir in Bremerhaven bei Deichbesuch, Eis und kleiner Wind- und Wetterfront gut verbracht.

  • Fehmarn – Rodby. Die Überfahrt.

    Die Weiterfahrt am Montagmorgen war unkompliziert und so ging es recht schnell hoch bis nach Fehmarn. Scandlines bringt einem vom Hafen in Puttgarden für 137 Euro mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern nach Dänemark in den Hafen von Rodby. Alles sehr gut organisiert und schnell. Die Alternative über die grosse Belt-Brücke nach Lolland zu reisen haben wir uns für den Rückweg aufgehoben.

  • Mundschutz und Corona?

    Die erste ungewohnte Situation auf der Fähre. Die deutliche Mehrheit ist auf dem Schiff ohne Mundschutz unterwegs. Wer das nicht möchte, sollte derzeit nicht in den Norden fahren. Ich denke, ich habe heute noch keinen einzigen Dänen mit Mundschutz gesehen. Insofern hält man Abstand und hält die sonstigen Hygieneregeln ein.

  • Die Einreise und die 6 Tage Zwangsbuchung

    Auch die Einreise nach Dänemark ging wie erwartet nicht ohne Kontrollen vonstatten. Die Politi befragte jedes Auto. Uns nach Zielort und Dauer. Da wir alles ausgedruckt hatten, war nach einer Minute das Thema auch schon durch. 6 Tage am Stück müssen derzeit fest vorgebucht sein, sonst dreht einen die Politi wieder um – Richtung Fähre.

    Grosse Coronatest-Schilder zeugen davon, dass auch die Dänen es mit Tests an der Grenze durchaus ernst meinen. Hinweis. Die Pflicht der Vorbuchung wurde bereits im Laufe unserer Reise aufgehoben.

  • Møns Klint

    Die Weiterfahrt nach Møns Klint. So langsam wird uns klar, was wir theoretisch auf der Karte von Dänemark zu sehen bekommen haben und wie es in Wirklichkeit aussieht. Weitläufige Inseln. Umgeben von viel Sand. Verbunden mit vielen Brücken. Kite-surfer am Strand. Und Kornfelder soweit das Auge reicht.

  • Der Campingplatz Møns Klint

    Angekommen am Campingplatz Møns Klint. Ein weitläufiges Gelände in dem vielleicht hügeligsten Teil von Dänemark und vielen Touristen. Dennoch sehr entspannt und ein klarer Fokus auf die Zielgruppe. Familien. Es ist alles da was Kinder und Erwachsene so brauchen. Morgen dazu mehr. Wer es einsam sucht, der wird in dem weitläufigen Campingplatz schon etwas passendes finden. So viel Vielfalt an Möglichkeiten findet sich selten.

  • Hygellig – hat nichts mit hügelig zu tun

    Der erste Tag Dänemark – kann nur gut werden. Die Dänen beschreiben das übrigens mit dem Wort „hyggelig“. Das heisst soviel wie gemütlich und angenehm. So isses hier. Es ist hier wirklich sehr hyggelig. Dänemark du gefällst uns schon heute.

  • Platzinfos

    Preislich sehr gehoben. Dänemark ist grundsätzlich ja kein Schnapper. Knapp 70 Euro die Nacht. Das liegt an dem Aufwand von Minigolfanlage bis Abenteuerspielplatz bis hin zum geheiztem Schwimmbad. Selbst wer Angeln gehen will, der bekommt ebenso seinen Wunsch erfüllt. Es ein sehr stimmiger und weitläufiger Platz, wo fast jeder seinen Wohlfühlort finden kann.

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Møns Klint und Kopenhagen

  • Reisetag

    4. August und 5. August 2020

  • Kreidefelsen und Geocenter

    Natürlich war das erste Ziel der Kreidefelsen. Am östlichen Ende der Insel erstreckt sich über mehrere Kilometer der bis zu 160 Meter hohe an der Abbruchkante weisse und sehr weiche Felsen. Ein Naturschauspiel sondergleichen.

    Wir fahren mit dem Fahrrad die knapp 3 Kilometer lange Strecke vom Campingplatz durch den Wald und kommen an einen sehr belebten Ort. Da uns das Geocenter zu belebt ist, starten wir mit dem Abstieg über Dänemarks längste Treppe hinab zur Ostsee. Hatten wir 2015 auf Rügen am Kreidefelsen bewölktes Wetter, so scheint hier deutlich öfter die Sonne. Sehr sehenswert, wenn auch total überlaufen.

  • Campingplatz, Ausstattung und Umgebung

    Am Nachmittag hält es die Kinder kaum noch. Der Pool wird getestet und für gut befunden. Auch der Spielplatz bietet alles was ein Kinderherz begehrt. Selbst ein Kicker, Tennis- und Fussballplatz ist vorhanden und die vielen Klettereien passen gut zusammen. Die Pizza des Restaurants kann auch take-away bestellt werden und liegt mit 12 bis 15 Euro vollkommen angemessen. Ein Shop würde sogar Brötchenservice für den nächsten Morgen ermöglichen.

    Naturcampingplatz und tolle Umgebung

    Die Umgebung ist einsam. Es gibt durchaus Möglichkeiten den Touristenströmen auszuweichen und viel Natur zu schnuppern. Apropos Natur. Die Symbiose aus Schwalben und deren Nestern in den Campingeinrichtungen ermöglicht sehr mückenarme Abende und Nächte. Dennoch ist es mit 12 Grad selbst im Sommer hier gerade zapfig kalt. Die 22 Grad Lufttemperatur tagsüber fühlt sich jedoch mit der Sonne deutlich wärmer an und reicht locker für Shorts und T-Shirt.

    Alles in allem ein hervorragendes Plätzchen für Radler, Wanderer, Fotographen und natürlich Sternengucker. Der Platz im Osten ist fernab jeglicher grossen Stadt und wenn der Himmel klar ist, dann gibt es hier einen guten dunklen Blick auf die Sterne.

  • Die Weiterfahrt nach Kopenhagen

    Die ersten Eindrücke von Kopenhagen holten wir uns noch am Abend. Vom Campingplatz Bellahoj gibt es 2-3 Buslinien die man nutzen kann. Der Bus 26 fährt fast direkt am Platz vorbei zur Endhaltestelle Nähe der Amalienburg und braucht 50 Minuten. Wer 10 Minuten zum Bus 2A investiert kommt in knapp 30 Minuten zum Rathaus. Wegen Corona gibt es eigentlich fast nur die Möglichkeit über die App „DOT Tickets“ ein Onlineticket für den Bus zu bekommen.

    Der Mix aus alt und neu

    Wie in jeder grossen Stadt, muss man erst ein paar Momente wirken lassen. Dann aber verspricht Kopenhagen die Möglichkeiten eine sehr interessante Wirkung zu entfalten. Was für eine Vielfalt an einem Fleck. Von leerstehenden Geschäften vom Rathaus kommend bis hin zum wunderschönen Mix aus alter und neuer Architektur bietet sich bereits in der ersten Stunde Fussmarsch Richtung Hafengebiet fast schon spektakuläre Abwechslung. Der nächste Tag sollte viel davon zu bieten haben.

  • Der Campingplatz Bellahoj

    Da gibt es nicht so viel zu schreiben. Der Betreiber ist sehr nett und erklärt einem alles was man wissen muss. Der Platz ist eine riesige eingezäunte Wiese mit altem Sanitär und einer mobilen und sauberen Duschanlage. Die Toiletten sind alt und schrabelig, aber das ist bei diesen Stadtcampingplätze sehr oft der Fall. Selbst in München kennen wir das zur Genüge.

    Mit 35 Euro für ein Wohnmobil und eine Familie überdurchschnittlich teuer, aber das geht vermutlich in Ordnung. Es fehlt mir hier der Vergleich, aber darum geht es hier auch nicht. Für unsere Ansprüche und für die Nähe zur Innenstadt geht der Platz schon in Ordnung.

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Kopenhagen - Stadt pur

  • Reisetag

    6. August 2020

  • Kopenhagen pur

    Die vielen Momente lassen sich gar nicht alle festhalten. Es ist voll und leer zugleich – je nachdem wo man sich aufhält. Kopenhagen ist eine der fahrradreichsten Städte der Welt. Mit einer starken Infrastruktur. Irre wenn sich 40 Fahrräder vor einer Ampel versammeln und gepflegt starten. Auch lässt sich bereits nach so kurzer Zeit festhalten. Die Dänen sind ein sehr geduldiges und sehr freundliches Volk.

  • Wachwechsel in der Amalienburg und Brunnen

    Den Wachwechsel in der Amalienburg mussten wir ohne „Bärenmützen“ erleben, denn die Prinzessin Margarete von Dänemark ist wohl unterwegs. Dieses Privileg bleibt ihr vorbehalten.

    Es ging weiter Richtung Norden. Vorbei an den gegenüberliegenden königlichen Theater und an den kleinen Pavillons auf unserer Seite. Dort wo die königlichen Jachten anlegen würden. Alles sehr königlich und selbst die banalen Strassenlaternen sind mit Drachenskulpturen geschmückt.

    Wir haben den wohl heissesten Tag im August erwischt und machen eine Pause am Gefion Springbrunnen. Der macht den Kids viel Spass und wir ziehen weiter durch die Parkanlagen.

  • Die kleine Meerjungfrau

    Da ist sie. Die kleine Meerjungfrau die schon so viel Unsinn mitmachen musste. Scheint wohl ein paar seltsame Zeitgenossen unter uns zu geben, die selbst mit Sprengstoff diese Figur vom Felsen geschossen haben. Dabei ist diese eigentlich sehr unscheinbar und derzeit auch ohne schlangestehen zu besuchen.

  • Christiania – Freistadt

    Es ist anfangs nicht ganz das, was wir erwartet haben. Es ist schon eine interessante Geschichte als 1971 „die Aussteiger“ die Kasernen besetzten und bis heute eine Art autonome Kommune und basisdemokratische Gemeinde bilden. Der offene und geduldete Drogenhandel ist allerdings seltsam. Es liegen DinA4 grosse Plastiksäckchen auf den Tischen und es ist mir persönlich deutlich zu aufdringlich. Denn die ganz klaren positiven Aspekte der autarken Gemeinschaft gehen anfänglich deutlich unter.
    Erst in den hinteren Bereichen kommen die farbenfrohe Kunst und Kultur von Individualisten zum Vorschein und macht Eindruck der auch Spuren im Kopf hinterlässt.

  • Tivoli Vergnügungspark

    Ein teures Vergnügen. Derzeit ohne grossen Andrang sind sonst jährlich 4 Millionen Besucher eine deutliche Ansage. Seit mehr als 177 Jahren bieten sich ein botanischer Park mit historischen und modernen Fahrgeschäften und weiteren Attraktionen an.

    Mit fast 60 Euro Eintritt für 2 Erwachsene und 2 Kindern auch eine deutliche Ansage, denn jedes Fahrgeschäft kostet extra. Und das nicht zu knapp. Geht es beim Kinderkarussell mit 4 Euro los ist die Achterbahn mit 12 Euro deutlich zu teuer. Wir gönnen unseren Kids ein paar Fahrten, denn auch Essen gehen in Kopenhagen hat es klassisch für Dänemark in sich.

    Die Abendstimmung ist ein MUSS

    Die Abendstimmung ist wunderschön und sollte auf jeden Fall mitgenommen werden. Wer zwecks Fahrgeschäften in den Park geht, sollte Zeit mitbringen und auf jeden Fall eine preislich teure Flatrate für alle Fahrgeschäfte in die Überlegung miteinbeziehen.

    Digitales Geld im ganzen Land

    Apropos Kronen. Bis auf Christiania haben wir bislang noch nicht einmal Bargeld benötigt. Ganz im Gegenteil mit Bargeld kommt man oft nicht weiter. Euros werden gar nicht angenommen.

Dronningmølle - Die dänische Riviera

  • Reisetag

    7. August 2020

  • Dronningmølle – super Strand und Wasser

    Es hat uns heute nach Strand und Wasser gelüstet. Die Sachen gepackt und ab in den Norden an die dänische Riviera. Wir wollten nur auf einen Parkplatz parken und an den Strand gehen und haben festgestellt, dass ein Campingplatz nebenan ist. Kurz die Webseite gecheckt. Quick-Stop für 299 DKK nennt sich der Stellplatz vor dem Campingplatz. Allerdings ist der Preis nur für zwei Personen. Dennoch wunderbar.

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  • Super Sandstrand – super entspannend

    Mit Blick nach Schweden meint es die Küste gut mit uns. Der Sandstrand ist ein Traum. Haben sich doch Sandbänke vor der Küste gebildet und das Wasser ist dort richtig warm. Keine 10 Minuten im Wasser gewesen. Das SUP muss her.
    Also zurück zum Platz und raus aus der Garage und rauf aufs Board. Mit dem ablandigen Wind war es dann auch ein Kraftakt wieder rein zu paddeln. Was für ein Spass. Wir lieben das Teil.

  • Spaghetti Mascarpone al Limone

    Zum Abendessen eines unserer simplen Sommer-Lieblingsgerichte.

    * 500 Gramm Spaghetti al dente

    * Alles in eine Schüssel verrühren (150 Gramm Mascarpone, 100 Gramm Parmesan, die Schale und den Saft einer mittleren Zitrone, halben TL Salz, halben TL Pfeffer, Prise Muskatnuss, Basilikum Blätter)

    * Den Inhalt der Schüssel in die heissen Spaghetti geben, verrühren, servieren.

    Die pure Sauerei wenn es ums abspülen geht. Geht nur mit heissen Wasser und der Spüllappen ist dann Wäsche ;-) Danach folgte unsere Lieblingsbeschäftigung. Sonnenuntergang mit der Familie gucken.

Roskilde und Blåvand

  • Reisetag

    8. und 9. August 2020

  • Dronningmolle – Morgenbad in der Ostsee und die Weiterfahrt

    Es ist einfach super in der früh im Meer zu duschen und eine Runde auf dem spiegelglatten Meer zu drehen. Es ist wieder Reisetag. Wir treffen uns mit unseren sehr guten Freunden in Blåvand. Mal schnell die Küste von der Ostsee zur Nordsee wechseln

    Natürlich musste wenigstens ein Kultur-Zwischenstop in Roskilde eingelegt werden. Der grösste Dom im Norden. Dort werden die König(innen) von Dänemark beigesetzt. Muss ja mal gesehen haben – oder so.

  • Die grosse Belt Brücke – Storebæltsbroen

    Die mit 18 Kilometer lange und gewaltige Belt-Brücke für geschmeidige 81,90 Euro überqueren. Da sich laut Wikipedia die Baukosten erst nach 35 Jahren kompensieren werden, trotz des Preises fast schon ein Schnäppchen. Auf fast 65 Meter Höhe fährt man mit dem Auto, Wohnmobil oder per Zug von Ost- nach Westdänemark. Oder umgekehrt – klar. Mit der längsten Stützweite von 1624 Meter ein Bauwerk der Superlative.

  • Blåvand und die Nordsee

    Von heute auf morgen persönlich getestet. In der Tat ist der Salzgehalt der Nordsee deutlich höher. Hätte ich ja nicht geglaubt, aber so ist es. Habs gerade in der Wikipedia gelesen. In der Nordsee liegt der durchschnittliche Salzgehalt bei zirka 3,5 Prozent und in der westlichen Ostsee nur bei knapp 1,8 Prozent.

    Es ist einfach sehr schön hier. Mee(h)r dazu später ;-)

Blåvand und Umgebung

  • Reisetag

    10. und 11. August 2020

  • Blåvand – Blåvandshuk Fyr Leuchtturm

    Diese Woche haben wir in Blavand den Anker geschmissen und bleiben ein paar Tage mit unseren Freunden dort. Gemeinsame Ausflüge sind auf dem Tagesprogramm.

    So auch der alte weisse Leuchtturm. Die Leuchttürme haben immer eines gemeinsam. Sie sitzen immer an einem markanten geographischen Punkt. Dieser liegt am westlichsten Punkt von Dänemark. Der Eintritt kostet für einen Erwachsenen 50 DKK – die Kinder sind im Preis inbegriffen. Der Ausblick lohnt sich.

  • Blåvand – Strand und Kunst

    Mit dem Fahrrad lassen sich alle Ziele in und um Blavand leicht erreichen. So bekommt man hier auch die schönen Details an den vielen Häusern mit. Wem Reetdächer gefallen wird diesen Teil von Dänemark lieben. Von alter bis hochmoderner Architektur sind die vielen unterschiedlichen Ausprägungen der Reetdächer sehr schön anzusehen. Es gibt hier bauliche Bestimmungen, die wohl viele Verpflichtungen was die Bedachung betrifft mit sich bringt.

    Mit den Hinterlassenschaften der Deutschen im zweiten Weltkrieg kommt man sowohl am Leuchtturm, als auch in dem dazugehörigen Strandabschnitt in Berührung. Ein künstlerischer dänischer Geniestreich mit diesen Bunkern lässt sich gut in den Bildern erkennen. So bekommt der Schrecken der Vergangenheit noch einen modernen Pferdekopf und Schwanz aufgesetzt.

  • Blåvand – Tirpitz Bunker Stellung

    Wir haben etwas gegrübelt, ob unsere Kinder noch etwas zu jung für Themen aus dem zweiten Weltkrieg sind. Beinhaltet das für mich modernste Museum doch eine Reihe von Weltkriegsmomenten die durchaus erst mal schwer zu verdauen sind. Für Erwachsene und sicherlich auch für Kinder. Es ist im Gesamtkontext, aber durchaus „kindgerecht“ aufbereitet. Schwierig das auszudrücken und sicherlich nicht pauschal zu sagen.

    Es gibt 5 grosse Themenblöcke, die es allesamt Wert sind gesehen zu werden. Für 145 DKK pro Erwachsenen sind dazugehörige Kinder unter 18 Jahren frei.

    Das Gold (Bernstein) der Westküste

    Eine wunderbare Sammlung und Hintergrundswissen zum Gold der Götter.

    Die Geschichten der Westküste

    Bis zur professionellen Seenotrettung war ein ein weiter Weg. Viele Details über das Leben in harten Zeiten.

    Minen und die Lebensgefahr

    Der Einblick in den Irrsinn von 15 Millionen Minen an der Westküste Europas. Ein denkwürdiger Raum über die vielleicht schlimmste Waffe der Vergangenheit und Gegenwart.

    Der Tirpitz Bunker

    Die 3,5 Meter dicken Stahlbetonwände und die Aufbereitung der Hintergründe des Bunkers und seine tödliche Waffe. Beeindruckend und sehr düster zugleich.

    Eine Armee aus Beton

    Der Irrsinn geht weiter. Die 8000 Bunker der Küste mit Hintergrundsinformationen die uns noch sehr unbekannt waren.

    Ein Audiobook fürs Ohr erzählt einem zu jedem Austellungsstück eine spannende Geschichte. Teils hoch multimedial unterstützt laufen ganze kleine raumfüllende Kinofilme ab. Zum Beispiel im Raum der Geschichten zur Westküste. Sehr sehenswert.

Ringkøbing Fjord und Vejers

  • Reisetag

    12. bis 14. August 2020

  • Ringkøbing Fjord

    Auf dem Weg zum Fjord nutzten wir die Abkürzung durch militärisches Gebiet. Die Hauptstrassen sind ausserhalb der Militärübungen geöffnet. Sind die roten „Ballons“ oben kann man davon ausgehen, dass auf dem Gelände scharf geschossen wird. Es ist erstaunlich welche Geschichte es alleine um dieses Gebiet gibt, aber das wäre jetzt mehr Wikipedia und nicht mehr camper.help.

    Der Fjord ist nicht tief

    Der Fjord ist mit 300 Quadratkilometer recht gross und dennoch ist das Wasser im Schnitt nur 1,5 Meter tief. Ohne den Hafen mit der Schleuse in Hyide Sande würde bei Ebbe der Fjord gut leer laufen. Der Ort selbst hat nur wenig zu bieten was wir suchen. Ausser Geschäfte und Restaurants ist nicht viel was uns reizt.

    Die Nordseeküste reizt dagegen mit hohen Dünen, feinsten Sand und etwas aufgewühltem Wasser. Eine Erfrischung zu der wir nicht nein sagen. Dennoch reizt uns noch ein weiteres Ziel.

  • Vejers Auto Strand

    Was für ein schöner Flecken – wenn man sich die vielen Menschen etwas wegdenken kann ;-) Kennen wir schon aus Fanø. Die Möglichkeit mit Autos, Wohnmobilen und Wohnwagen auf den breiten Strand zu fahren. Mehrere Kilometer Strand nutzen viele Touristen um einen Tag und Abend am Strand zu verbringen.

    Wir haben uns komplett raus gebaut und für 2 Familien lecker gekocht. Wein und Bierchen und lecker Pasta.. Hach, das ist sehr sehr schön gewesen. Noch den perfekten Sonnenuntergang genossen. Was soll man da noch mehr schreiben. Die Bilder sagen schon alles und es schreit nach einer Wiederholung.

  • Wasserkonservierung

    Achje, der Blogger ist wieder da ;-) Hab mir Camperarbeit mit in den Urlaub genommen. Meine Familie ist am Strand und ich drehe bei 36 Grad ein neues Video zum Thema Wasserkonservierung. Gar nicht so einfach bei der Hitze. Aber hat alles super geklappt. Bald im Blog – der Biolite von WM aquatec.

Nordjütland

  • Reisetag

    15. August 2020

  • Nørre Vorupør

    Es geht gute 3 1/2 Stunden Richtung Norden. Ins nördliche Jütland. Immer noch prägen riesige Flächen Getreideanbau das Landschaftsbild. Dieser Teil von Dänemark ist genau genommen eine riesige Insel, denn diese ist nur durch Brücken mit dem Festland verbunden. Aufgrund der Grösse nimmt man diesen Teil jedoch erst auf den zweiten Blick als Insel wahr.

    Das Land wir rauer

    Das Landschaftsbild wird Stück für Stück ein wenig rauer. Die Bäume sind alle nach Osten gebürstet. Die Stürme im Winter lassen den Sträuchern und Bäumen wohl keine andere Wahl.

    Fischerei- und Urlaubsort im Thy Nationalpark

    Der kleine Ort Nørre Vorupør liegt an der Nordsee und ist ein Fischerei- und Urlaubsort und liegt im Nationalpark Thy. Dieser Ort hat sich ein wenig von der Natürlichkeit aus alten Zeiten bewahrt. Die traditionellen Fischerboote werden jeden Tag mit Traktoren zum entladen auf den Strand gezogen. Somit gibt es dort in den umliegenden Häusern und Restaurants den frischesten Fisch in der ganzen Region. Manche Stimmen sagen es gäbe sogar die besten Pommes des ganzen Landes im Vesterhav´s. Wir haben es nicht getestet, denn…

    Parken in den Dünen

    Die beste Eishütte mit den Ice Bakers haben wir auch gleich noch aufgetan. Das Parken auf den Parkplätzen in den Dünen ist obligatorisch und herrlich gemütlich. Ein prima Ort, der sich auf jeden Fall gelohnt hat. Es geht weiter Richtung Norden.

  • Kåstrup – Kirkegaard

    Zu Gast bei Gitte und Thomas Møller

    Wir sind zu Gast bei einer der Gastgeber von Pintrip. Das ist das dänische Landvergnügen. Gitte und Thomas Møller sind die wunderbaren Gastgeber in einem der modernsten Bauernhöfe die ich bisher gesehen habe.

    Moderner Stall und automatisiertes Konzept für die Kühe

    Ein offenes Stahlkonzept, wo die Milchkühe frei laufen und selbstständig zur voll-automatischen Melkmaschine laufen. Faszinierend. Ein Putzroboter der für saubere Gänge sorgt und die Kuh-Kratzmaschine, wo sich die Tiere selbst bürsten können. Wirklich sehr faszinierend. Fast keine Fliegen im Stall. Ventilatoren zur Temperaturregulierung. Kaum ein Muh zu vernehmen, da die Tiere äusserst entspannt sind.

    Die Kinder (und wir) kommen voll auf unsere Kosten

    Für unsere Kinder sind die zwei Wochen alten Kälbchen natürlich der Anziehungsmagnet gewesen. Gitte – die Hausherrin – hat uns unglaublich detailliert den Hof gezeigt. Vom Stahl, den automatischen Melkmaschinen, den Kälbchen und uns die Eigenheiten des Hunds namens Bamse erklärt.

    Der Hund names Bamse

    Er begleitet einen durch die Landschaft, wenn man ihm nicht zu verstehen gibt, dass er zu Hause bleiben soll. Herrlich. Gut erzogen, aber lieblich frech. Wir dachten der geht mit der Pfanne Spaghetti Bolo noch stiften, aber er lag dann eigentlich nur neben dem Tisch. Ein Herzenshund und sehr gutmütig. Er sitzt beim schreiben des Absatzes vor dem Wohnmobil und schaut mir durchs Schlafzimmerfenster zu.

    Der Bauernhof als Lebenswerk

    Was für ein lieblicher Hof. Ein wunderbares Lebenswerk der beiden, welches beeindruckende und herzliche Geschichten bereit hält. Thomas ist selbst mal mit einem Camper in Australien unterwegs gewesen und ist nun Milchkuhbauer durch und durch. Leider ist der Bauernhof ohne Hofladen, sodass wir für die tolle Gastfreundschaft leider gar nichts zurückgeben konnten. Somit geniessen wir den einsam gelegenen Hof und die Sonne und das Ambiente.

    Die 3 möglichen Stellplätze auf Gras liegen ab Nachmittag grösstenteils im Schatten von hohen Bäumen. Es gibt wohl auch Wasser und Strom, welches wir aber nicht benötigt haben. Wer in der Gegend ist – muss vorbeischauen.

    Arla Milch gehört den Milchbauern

    Thomas hat mir heute früh noch etwas über den Grund verraten, warum er uns Camper kostenlos und ohne Gegenleistung eine kostenlose Nacht schenkt. Es ist ihm wichtig die positiven Aspekte der Milchbauern aufzuzeigen. Das es auch nachhaltige Milchbauern gibt. Bauern denen die Tiere und ihr Wohl am Herzen liegen.

    Eine der wichtigsten Information zuletzt von dem ich bislang nichts wusste. Arla gehört den Milchbauern. Über 10.000 Milchbauern aus Dänemark, Deutschland, Großbritannien und vielen anderen Ländern halten 100% der Arla Molkereigenossenschaft. Durchaus überlegenswert das zu unterstützen, denn das Thema Milchpreis wird in unserem Land ja immer wieder thematisiert.

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Bulbjerg, Løkken, Rubjerg Knude Fyr, Søndergaard

  • Reisetag

    16. August 2020

  • Bulbjerg – der Bunker und der Möwenstrand

    Der Weg geht wieder an die Küste. Das Ziel ist eine fast 50 Meter erhobene Bunkerstellung auf dem markanten Kreidefelsen. Es ist ein geschichtlicher und Naturspot in der Jammerbucht der beides miteinander verbindet.

    Bunker, Berg, Möwen und Strand

    Wir beobachten ein paar Schwalbenjunge im Bunkereingang und machen uns an den leichten Abstieg zum Strand. Ungewöhnlich das dies der einzige Felsen in Jütland sein soll, der von der Dreizehenmöwen als Brutfelsen genutzt wird. Wir umrunden den grossen Felsen und haben Spass den Wellen immer wieder zu entkommen.

    Zickzack Kurs durch Nord-Jütland

    Eine kleine Strandpause mit Steine sammeln am Wasser und schon geht es weiter mit dem Wohnmobil nach Norden. So richtig geradeaus geht es nicht mehr. Ein kleiner Zickzackkurs auf schmaleren Strasse bestimmte schon den gestrigen und auch den heutigen Tag. Auch der Wind formt immer wieder die Bäume und Sträucher von West nach Ost

    Klima in Dänemark

    Trotz der vergleichsweise milden Temperaturen von 25 Grad fällt in Dänemark eines auf. Sobald die Sonne scheint, fühlt es sich oft wie knapp 30 Grad an. Das sollte man wissen, wenn man im August nach Dänemark reist.

  • Løkken – der volle Autostrand

    Der Ort im Reiseführer der niemals ruht. Erst recht nicht an einem Sonntag. Es ist so unfassbar voll hier, dass wir ein spätes Mittagessen und ein kurzes Strandbad geniessen und dann schon wieder das Weite suchen. Die Nordsee hätte viel zu bieten. Tolle Dünen, feinster weisser Sand, recht warmes und superklares Wasser. Macht aber nichts – es muss nicht alles super sein. Der Tag sollte noch wunderschöne Orte bereithalten.

  • Rubjerg Knude Fyr

    Grandios diese riesige Wanderdüne beim Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr. Es ist keine Dune di Pilat und dennoch ist diese vielleicht sogar spektakulärer. Denn noch grandioser ist der darauf befindliche Leuchtturm und sein Geschichte.

    Der versetzte Leuchtturm

    Als die Entfernung des Leuchtturms zur Klippe nur noch 8 Meter betrug, ging man davon aus das dieser bald in die Nordsee stürzen müsste. Die Naturbehörde beschloss darauf hin den Leuchtturm um 70 Meter – auf der Düne – ins Landesinnere zu versetzen. Ganz 2 Monate dauerte das Projekt und nun kann man für weitere 30 Jahre diesen Leuchtturm besteigen. Schon kurios.

    Dünenlaufen

    Den Riesenspass die Dünen an der steilen Kante herunterzulaufen konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir hatten danach jedoch 2 kleine Sandmonster.

  • Pintrip Søndergaard

    Diesmal hatten wir eine private zurückhaltende Familie, welche uns eine Nacht zwischen Pferdekoppel und Sonnenblumenfeld schenkte. Weit ab jeglicher Zivilisation war es für unsere Kinder ein Traum. Sie fütterten nach dem Abendessen unermüdlich die zwei stolzen Pferde des Hofs.

    Eine wunderbare und äusserst ruhige Übernachtung mit Hühnern, Schmusekatzen, einem Wachhund und den süssen Zwillingen der Familie.

Skagen und Sæby

  • Reisetag

    17. August 2020

  • Skagen – der nördlichste Punkt Dänemarks

    Skagen. Ein schöner Ort mit vielen Touristen. Schick mit Fussgängerzone und schönen Häusern. Wir sind jedoch aus einem anderen Grund hier. Oder besser gesagt Gründen. Erstens Robben. Zweitens der nördlichste Punkt Dänemarks bzw. Zentraleuropas. Drittens treffen hier Nordsee und Ostsee sichtbar aufeinander.

    Am Ende der Strasse 40

    Fährt man die Strasse bis zum Ende kommt ein zentraler Parkplatz, welcher die Touristenströme aufnimmt. Ganze Schulklassen nehmen sich diesen Punkt als Ausflugsziel vor. Wir pilgern mit ihnen an der Ostsee mit und kommen zu einer markanten Landspitze. Die Nordseewellen ziehen nach Osten und die Ostseewellen nach Westen. Ein irre Schauspiel wenn diese beiden Wellen ineinander treffen und dennoch weiter fliessen.

    Die kleinen Robben mittendrin auf einer Sandbank.

    Sie dösen sie vor sich hin. Keine 10 Meter auseinander unterscheidet sich sogar der Sand von den beiden Meeren. Warum das so ist – keine Ahnung ;-) Schön wars.

    Das Land wo der Käse nach Göttern benannt wird

    Der am weit entfernteste Punkt unserer Reise ist erreicht und selbst der Käse wird nach Göttern benannt. Wir lieben Dänemark – auch wenn sich vieles wiederholt. Es fasziniert immer noch und zum Glück ist unsere Reise noch nicht zu Ende.

  • Wohnmobilstellplatz Sæby – Voerså Havn

    Wir fahren Richtung Süden entlang der Ostsee. Eine Übernachtung ist südlich von Sæby schnell gefunden. Ein Verein bietet in seinem Hafen mit kleinen Booten einen Wohnmobilstellplatz an. Auf den ersten Blick recht rudimentär. Auf den zweiten Blick darf man die Vereinshütte mit prima Duschen, Toilette und Küche mit nutzen. Der Hafen ist schön gelegen und die Bucht lädt zu mehr ein.

    Gezeiten in der Ostsee

    Die Ostsee hat hier aufgrund der flachen Bucht recht starke Gezeiten. Mit Schwimmen ist bei Ebbe gar nicht. Eine mindestens 500 Meter weit draussen vorgelagerte Sandbank, zeigt ein paar Badegäste und darum zieht es uns auch raus. Kniehoch warten wir durchs Wasser. Leider können wir nicht lange bleiben, da das Wasser aufzulaufen beginnt. Die Sandbank ist superklasse. Wir sind mittlerweile komplett alleine und das Wasser hat mindestens 25 Grad, da es hier immer noch sehr flach in die Ostsee geht. Absolut klar und ein wunderbarer Blick in die Umgebung.

    Grillen geht immer

    Der Cadac Safari Chef wird rausgeholt und der Grillduft ist wie immer eine fiese Nummer. Dazu ein kühles Bierchen. Ein letztes toben der Kids auf dem angrenzenden Spielplatz. Somit endet die Welt heute mal wieder perfekt.

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Aalborg, Aarhus, Billund

  • Reisetag

    18. August 2020

  • Aalborg – Die versteckte schöne Stadt

    Das Wetter passt noch. Es gab bis jetzt noch keinen wirklich bewölkten Tag. Es stand mindestens immer 8 bis 11 Stunden die Sonne am Himmel. So auch anfangs in Aalborg. Es ist noch sehr warm. Wir nehmen den zentralen Parkplatz und quetschen uns an den Rand. Schlag 12 Uhr sind wir in der Altstadt und die geizt nicht mit ihren Reizen. Wunderbar herausgeputzte Fachwerkhäuschen. Immer wieder durch modernes aufgehübscht.

    Architektur die überzeugt

    Ohne es gross gemerkt zu haben. Als wir das Wasser sahen, dachten wir es wäre ein Fluss. Aber es ist der Abschluss des Fjordes zur Ostseite mit Meerwasser. Diesen hatten wir bereits im Westen von Dänemark überquert. Wir haben unbemerkterweise die Insel Nord-Jütland wieder verlassen.

    Mag die andere Seite der Stadt mit Industrie zugepflastert sein, so ist unsere Seite mit der Altstadt und der Promenade ein echtes kleines Schmuckstück und weiss auf vielen Ebenen zu gefallen. Die Architektur entlang der Promenade ist bemerkenswert und sehr vielseitig. Mag das gewählte Bild der Universität vielleicht nicht jeden überzeugen, so zeigt es jedoch wie verspielt selbst banaler Beton sein kann.

    Die Altstadt ist ganz klar hyggelig

    Die Altstadt überzeugt dann vollends. Jeder Shop und jedes Restaurant hinterlässt irgendwie etwas schönes. Selbst die Kneipen sind echt hyggelig. Es ist für alle etwas dabei. Die Kids entdecken einen Spielwarenladen, Sophie einen klasse Klamottenladen und für mich … gibt es lecker Essen ;-)

    Das Wetter schlägt um und entspannte Menschen

    Binnen weniger Minuten faucht ein Wind durch die Gassen. Allerdings ohne wirklich Regen. Schirme und Aufsteller fallen um. Auch hier sind die Dänen einfach vollkommen entspannt.

    Wir ziehen weiter nach Aarhus. Apropos entspannt. Wir sollten in Aarhus unsere gefühlt erste Autohupe hören. Alles sehr entspannt und hyggelig. Da war es wieder – das Wort. Man fühlt es immer wieder, warum Dänemark den Rang 2 der glücklichsten Länder der Welt inne hat. Sollte man sich mal überlegen woran das vielleicht liegen kann. In Dänemark kann man das alles live erleben.

  • Aarhus – Die grosse Szenestadt

    Auf den Weg nach Aarhus fällt Sophie zum Glück über die Wetter App. Unser Plan am Donnerstag nach Billund ins dänische Legoland zu fahren geht nicht auf. Grössere Regenfronten sind angesagt. Wir treffen die Entscheidung das Aarhus deutlich kürzer ausfallen sollte, als noch am Morgen geplant.

    Parken und theoretisch auch übernachten

    Nach etwas kurbeln am Hafen finden wir einen kostenlosen Parkplatz, wo sich viele Wohnmobile bereits für die Nacht versammelt haben. Warum der Platz sogar für 24 Stunden kostenlos ist, erschliesst sich uns nicht. Auch nicht das ein paar User in Park4Night dem geschenkten Platz nichts abgewinnen können. Es gibt Menschen, den kann nicht mal ein 5* Campingplatz alles recht machen. Nicht umsonst hat Deutschland den Platz 17 im World-Happiness-Report.

    Szeneviertel mit tollen Bars und Restaurants

    In nicht mal 10 Gehminuten erreicht man den den Nordosten des Altstadtkern. Alles verkehrsberuhigte Fussgängerzone und es macht Spass auf der Strasse die unterschiedlichen Stilrichtung von Cafes, Bars und Restaurants auf sich wirken zu lassen. Ein kleiner zickzack Kurs durch den Kern und es beginnt zu nieseln und leichter Regen setzt ein.

    Shoppingstadt

    Shoppen könnte man hier zum abwinken, aber die meisten Geschäfte sind mittlerweile zu. Coronabedingt ist auch hier vieles ab 18 Uhr geschlossen und wir treten langsam den Rückweg an. Wir kochen uns etwas im Wohnmobil und weiter gehts. Es ist schade das Aarhus zu kurz kam, aber der ein oder andere kennt das. Kinder 1st – Eltern 2nd ;-)

    Weiter nach Billund

    Etwas über 60 Minuten später erreichen wir Billund. Einen günstigen Parkplatz für 90 DKK (etwas über 12 Euro) gibt es an der Pferderennbahn. Die deutlich über 60 Euro für den Legoland-Campingplatz sind uns zu teuer. Die Vorfreude der Kids steigt von Stunde zu Stunde und wir Erwachsenen freuen uns mit ihnen. Gute Nacht.