Campen und leben wie bisher?

Diese Frage habe ich mir natürlich auch gestellt. Für mich sind Informationen essentiell, um den Blick auf das Wesentliche zu schärfen. Daher möchte ich transparent machen, wie ich mit meiner Familie mit dem vielschichtigen Thema Corona-Virus umgehe.

Der Kern von camper.help soll auch bei diesem Thema zum tragen kommen. Eine gesunde Portion Besonnenheit, gepaart mit richtiger Informationsverbreitung. Gespickt mit den ersten Gedanken von mir als Camper zu „Wie geht es mit dem campen weiter?“.

Doch der Reihe nach !
Die stetige weitere Verbreitung des Corona-Virus beschäftigt uns als Familie (wie euch auch) jeden Tag.
  • Die Schulschliessung unser Kinder.
  • Der notwendige Heimunterricht.
  • Die Aufträge die wegbrechen in den Firmen in denen wir arbeiten.
  • Die bereits angekündigte Kurzarbeit.
  • Die menschenleeren Strassen aufgrund der Ausgangssperre in Bayern und vermutlich zukünftig noch weiteren Bundesländern.
  • Die Familie, Freunde und Verwandten, welche plötzlich alle enorm weit weg erscheinen.
  • Facebook Tragödien von lieben (Facebook)Freunden im Geschäft und privat.
  • Das erschwerte einkaufen von Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Dingen.
  • Die Reisefreiheit für den touristischen Zweck, welche vollständig zum erliegen gekommen ist.
  • Und sehr viel mehr.

Wir selbst halten uns mittlerweile ausnahmslos an die Präventionsmassnahmen zur Verhinderung der exponentiellen Verbreitung, aber ich verstehe die Nachzügler schon auch. Sowohl die Informationslage, als auch die massivsten Einschränkungen führen auch bei mir immer wieder zu kurzzeitigen Abwehrreaktionen.

Wie kann man das angehen?

Wartungsarbeiten am WoMo / WoWa in der Coronazeit

Damit das nicht ein reiner deprimierender Corona-Beitrag bleibt, werde ich hier von Zeit zu Zeit meine Wartungsarbeiten am Wohnmobil auflisten. So als Inspirationsquelle was man so alles machen könnte.

Was uns sonst noch hilft

Mir (uns) persönlich helfen qualifizierte Informationen immer weiter, das Thema zu verstehen und meinen inneren Frieden mit den Massnahmen zu finden. Oder weiterhin die wichtigen Fragen zu stellen und danach zu forschen.

Wichtig zu wissen bevor Missverständnisse aufkommen
  • Da es dem einen oder anderen auch weiterhelfen wird, mache ich das wie im Camperblog auch. Fakten und Informationen verbreiten.
  • Ggf. Quellenangaben und Begründungen meiner Wahl.
  • Ich bin kein Virologe oder Arzt und werde keine medizinischen Mutmassungen von mir geben.
  • Gerne habe ich Verständnis für andere Meinungen.
  • Das ist ein wachsender Beitrag und wird stetig aktualisiert.
  • Was wird aus unserem Lieblinghobby Nr. 1 dem Camping. Welche Ideen und Lösungen könnten es mittel- oder langfristig geben?

Quellen und Fakten prüfen

Fangen wir mit einem Negativbeispiel an. Viele Experten beantworten Fragen durchaus auch richtig, aber lassen wichtige Fakten weg. Selbst ehemalige Mediziner schüren auf YouTube durch weglassen von Fakten die Verschwörungstheorien dieser Welt. Die halbe Wahrheit hilft allerdings nicht weiter, denn dadurch entsteht ein Informationsloch, welches sich mit Gerüchten füllt.

Erkennen von unseriösen Interviews und Videos

  • Auf Zahlen wir meistens grundsätzlich nicht eingegangen. Was per se schon mal seltsam ist.
  • Das Thema exponentielle Ausbreitung eines Virus wird bewusst verschleiert und meist überhaupt nicht thematisiert.
  • Auf Grenzen in unserem Gesundheitssystem wie z.B. die maximale Anzahl von Intemsivbetten wird ebenso nicht eingegangen.

Wenn diese Themen in einem Beitrag nicht erwähnt werden ist automatisch etwas mehr Vorsicht geboten. Daher ganz klar und vollständig informieren.

Mein Leitsatz in manchen Lebensbereichen

Eine Quelle ist wie keine Quelle.

Offizielle Links von guten Quellen

BZga – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/
  • Unverändert wichtig – richtig Hände waschen, niesen und husten!
  • Abstand halten – Verhalten anpassen!
  • FAQs zu neuartigem Coronavirus / Covid-19.
  • Informationen in anderen Sprachen.
  • Materialien/Downloads für verschiedene Zielgruppen.

Fallzahlen Deutschland – Robert Koch Institut RKI nach Bundesländern

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

  • Anzahl der Fälle.
  • Dif­fe­renz zum Vor­tag.
  • Fälle/ 100.000 Einwohner.
  • Todesfälle
  • RKI-Seite zu COVID-19, u.a. mit Hinweisen zu Diagnostik, Hygiene und Infektionskontrolle.
  • COVID-19: Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland.

Fallzahlen nach Bundesländern – als Dashboard Grafik

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4
  • Die Fälle pro Bundesland.
  • COVID-19 Fälle nach Altersgruppe und Geschlecht.
  • Neue COVID-19-Fälle/Tag.
  • COVID-19 Fälle/100.000 Einwohner.

Fallzahlen Europa – European Centre for Disease Prevention and Control

https://www.ecdc.europa.eu/en/cases-2019-ncov-eueea

  • Täglicher Bericht und graphische Darstellung über die europäischen Nachbarländer (in englisch).
  • Verteilung der laborbestätigten Fälle.
  • Geographische Verteilung der COVID-19 Fälle in der EU/EEA und UK.

Fallzahlen weltweit – Johns Hopkins University & Medicine

https://coronavirus.jhu.edu/map.html

  • Täglicher Bericht und graphische Darstellung über die weltweite Aufbreitung (in englisch).
  • Verteilung der laborbestätigten Fälle.
  • Geographische Verteilung der COVID-19 Fälle nach Ländern sortiert.

Video zu Corona: Wann ist die Pandemie vorbei? | Quarks exklusiv

Wie lange müssen wir die Maßnahmen gegen das Corona Virus SARS-CoV19 noch mitmachen?

Uns sozial isolieren und von Zuhause arbeiten?

Unser Redakteur Jonathan Focke erklärt: Corona wird uns noch lange begleiten. Denn wenn wir Tausende Tote wegen Corona wie in Italien vermeiden wollen, dann sind langfristige Maßnahmen vonnöten. Das Modell „Flatten the Curve“ gegen Corona hat voraussichtlich nicht den benötigten Erfolg gebracht. Jetzt heißt die Devise „Stop the Curve“ – was heißt, Corona wird noch über Monate, vielleicht zwei Jahre unser Leben bestimmen. Im besten Falle aber in Wellen, die wir halbwegs steuern können.

Autor*innen: Jonathan Focke, Mathias Tertilt, Andrea Wille und Lisa Weitemeier Tägliche aktuelle wissenschaftliche Evidenz zum Coronavirus gibtˋs hier: https://www.quarks.de/gesundheit/medi…

Hier liest du mehr über die ersten Modellrechnungen und unsere Analyse: https://www.quarks.de/gesellschaft/wi…

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Wichtige persönliche Nachricht nach dem Faktencheck und der Reizüberflutung

Ganz klar. Ohne schlechte Nachrichten lebt es sich deutlich besser. Daher meine persönliche Message an alle Mitleser.

  • Besonnen bleiben – nicht überreagieren. Eine tägliche Herausforderung. Für uns selbst auch.
  • Uns hilft gerade soviel wie möglich Routine (mit unseren Kinder) zu leben.
  • Mal ein schönes Spiel spielen. https://camper.help/unsere-10-besten-spiele-fuer-die-reise-und-zuhause/
  • Dinge angehen, welche schon lange auf der Liste für Wohnung, Haus oder Garten stehen.
  • Wartungsarbeiten am Wohnmobil oder Wohnwagen vornehmen ;-)
  • Bücher lesen. Den Kindern vorlesen.
  • Nach Feedback fragen und Feedback geben. Unsere Kinder fragen wir am Abend. Was war am Tag und und was war weniger gut? Selbiges gilt für uns Erwachsene.
  • Gedanken nach vorne ausrichten. Meine Frau baut Stundenpläne und bereitet den nächsten Tag vor.
  • Freiräume schaffen. Familienmitglieder in Ruhe lassen. Jeder braucht einen eigenen Rückzugsort.
  • Solidarität ist erlernbar. Alte und kranke Menschen können Hilfe brauchen. Hilfe kann man anbieten. z.B. https://www.nebenan.de
  • Hart ist gerade das wir Oma, Opa vorerst aus der Kinderbetreuung ausklammern. Aber darum geht es unter anderem. Ältere Menschen schützen.
  • Bei Reizüberflutung die Nachrichten auch mal abschalten.
  • Meine Gedanken zu Camping 2020 / 2021. Mein Projekt für die nächsten Wochen. Projekte und Aufgaben die Spass machen sind ein gutes Mittel gegen den Lagerkoller ;-)

Was sind eure Tipps für den Alltag? Nutzt gerne die Kommentare.

Ideen für den Ausblick Camping 2020 / 2021

Dieser Abschnitt ist im Aufbau…

Ich arbeite natürlich auch an meiner eigenen Vorstellung der Zukunft. Prognosen helfen natürlich niemanden weiter, aber es ist halt meine persönliche Vorstellungskraft wie wir es angehen werden.