Die Reise in Zahlen

  • 14. Juni – 06. Juli 2019

  • 4081 km

  • 16 Grenzüberquerungen

  • München » Meran » Vöran » Pianiga » Povile » Zadar » Krka » Duce » Dubrovnik » Kotor Bucht » Kotor » Podkraj » Skhoder » Parku i Bregut të Matit » Apollonia » Vlore » Himare » Berat » Sarande Beach » Sibenik » Rovinj » München

  • 2 Erwachsene

  • 2 Kinder

  • Die Kartendaten stammen aus unserem Beitrag GPS-Tracker. Die Kartendarstellung stammt aus my-gps.org.

Vorbereitungen

Fast keine konkreten Ziele

Wie schon immer ist bei uns der Weg das Ziel, daher haben wir weder Karten- noch Ziele vorher studiert. An einer Sehenswürdigkeit einfach vorbeifahren, dass hat uns noch nie gestört, denn verpassen kann man auf Reisen nun wirklich nichts. Man sieht doch dafür etwas anderes und wird an einem anderen Ort belohnt und inspiriert. Einzig das Wort Dubrovnik hat meine Frau letztens geäussert und das ist das einzige feste Ziel an dem es vorbeigehen sollte. Letztes Jahr für die 80-Tage-Europa-Tour ist es nicht viel anders abgelaufen. Somit kann das nur wieder sensationell gut werden.

Unsere Checklisten und die ADAC Toursets

Wir sind unsere Standardchecklisten durchgegangen, ob noch etwas essentielles fehlt. Wir haben 2 Reiseführer für Albanien dabei und wieder haben wir die ADAC Toursets aus Papier an Bord. Diese sind kostenlos für ADAC Mitglieder und immer wieder gerne von uns genutzt. Zum Zeitpunkt unserer Reise ist allerdings wenig für Montenegro und noch weniger für Albanien zu bekommen.
Die ADAC Toursets sind für uns eine super Inspirationsquelle für längere Reisen. Denn man bekommt auf einen Blick einen grossen Kartenausschnitt und alle Kultursehenswürdigkeiten gelistet. Allesamt sind die Empfehlungen der Reiseredaktion bislang immer sehenswert und gut beschrieben.
Die digitale Version bietet zwar deutlich mehr Informationen an. Auf der Fahrt gemeinsam darin herum malen und seine Wünsche einkreisen geht damit natürlich nicht.

Deutschland

München → Meran » Auf los gehts los

GPS_Tracks_14_06_2019
  • Fahrtag

    1

  • Datum

    14. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    320 (Schnell noch Einhorn-Pippi getankt. Siehe Bild)

  • Wetter

    Morgens noch schön kühl, nachmittags 30 Grad und Sonnenschein.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Alles ist verstaut und alle haben das Urlaubslächeln in den Gesichtszügen. Fast. Vorgelagert ein Hauch von Stress und kleinen Kämpfen im Alltag und Berufsleben. Ohne den zwischenmenschlichen Stress geht es meist nicht. Was muss ich jedes mal schmunzeln und manchmal auch Kopfschütteln, wenn ich andere Reiseberichte lese und dort die Reise mit blumigen Worten startet. Eine manchmal seltsame anmutende Blütenwelt der sozialen Medien. Egal.

    Es geht los und jedes mal das gleiche Gefühl. Wir sitzen im Wohnmobil und der Urlaub beginnt, denn es gibt kein wirklich festes Ziel und keine Uhrzeit die uns wichtig wäre. Es liegt vielleicht auch am lecker gefüllten Kühlschrank oder freut sich der Kopf schon auf die Gedankenentspannung? Alles zusammen – ganz klar.

    Die Fahrt geht diesmal nicht über den Karawankentunnel und Slowenien, sondern wir werden unseren Freunden in ihrer Ferienwohnung in Südtirol einen Besuch abstatten. Grosse Vorfreude zeichnet sich ab.

  • Platzinfos

    Grosser kostenloser Parkplatz direkt am Bahnhof Meran. Die Parkplätze sind für PKWs gemacht und wir brauchen nun zwei davon. Der Platz ist abends sehr ruhig und gerade liegt und sehr feiner Blütenduft in der Luft. Der Platz ist vom 16. September bis 14. Mai für Wohnmobile geschlossen. Ausser einen Abfallcontainer ist kein Service vorzufinden.

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  • Die Fotos

Italien

Meran → Vöran » Knottnkino

Vöran → Pianiga » Ab in den Süden, der Sonne hinterher.

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  • Fahrtag

    2

  • Datum

    15. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    295

  • Wetter

    Morgens und mittags angenehme Temperaturen und bewölkt, spät nachmittags die ersten Gewitterschauer, danach wieder Sonne und auf der Fahrt 33 Grad.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Das war ein echt guter Parkplatz in Meran. Nachts ist vor dem Bahnhof nichts mehr zu hören. Wir haben uns morgens mit unserer Münchner Lieblingsfamilie verabredet, um eine wunderbare kleine Wanderung zum Knottnkino (Freiluftkino) in Vöran zu unternehmen. Ein Knottn ist im Südtiroler Dialekt ein … Fels.

    Knapp 1,5 gemütliche Stunden mit kleinen familienfreundlichen Steigungen und insgesamt knapp 200 Höhenmeter liegen zwischen dem Parkplatz am Gasthaus „Grüner Baum“ und dem Freiluftkino. Ein sehr entspannter Wanderweg durch Wälder mit kleinen künstlerischen Wasserquellen, Kühen und Almwiesen. Am Ende der Wanderung lädt uns ein einzigartiges Naturpanorama ein. Es heisst Platz nehmen, auf rund 30 Kinosesseln aus Stahl und Kastanienholz. Eine Brotzeit mitnehmen ist obligatorisch an diesem einzigartigen Aussichtspunkt. Knapp über 1000 Höhenmeter liegen zwischen uns und dem Blick auf Meran und das weite Tal. Das Wetter war leicht diesig und stark bewölkt, aber dennoch sehr schön anzusehen.

    Ein kurzer Umtrunk am Stüberl am Parkplatz und leider schon eine Verabschiedung von unseren Freunden. Unser Urlaubsziel ruf. Der Rückweg direkt nach Bozen ging über viele Kehren wieder ins Tal herunter. Wir mussten die Fahrt wegen der überstrapazierten Bremsen – trotz Einsatz der Motorbremse – kurz unterbrechen. Viel Qualm und stinkende Bremsen, 85 Grad am TireMoni, Radkappen runter, kurze Pause, weiter gehts. Schon wieder reingefallen. Radkappen verhindern einfach die ausreichende Belüftung der Bremsen. Unsere neue Faustregel. Bei rund 1000 Höhenmetern heisst es nun -> Radkappen vorne runter.

    Die Weiterfahrt in Richtung Venedig. Wieder einmal wurde bestätigt. Die Blinker wurden definitiv nicht in Italien erfunden. Der Zwischenstop für die Nacht führte uns via Park4Night in ein verschlafenes Nest namens Pianiga. Unspektakulärer Ort, aber wie immer sind die Italiener sehr freundliche und gute Gastgeber.

  • Platzinfos

    Knapp über 10 km weg von der Autobahn und sicherlich auch perfekt zum Sightseeing von Venedig geeignet. Der Zug nach Venedig ist per Fahrrad erreichbar und der Platz macht einen sehr sicheren Eindruck, um sein Wohnmobil oder Wohnwagen zurückzulassen.

    Da wir die einzigen Gäste sind, kam der sehr freundliche Platzwart bei Gelegenheit auf dem Weg zum angrenzenden Sportfest mit dem Rad vorbei. Für 6 Euro mit Ver- und Entsorgung und vorbildlichem Recycling Containern. Alles TipTop in Ordnung.

    In der näheren Umgebung ist der Sportplatz, eine recht moderne Bar Il Salotto an der Ecke, ein sehr gut besuchtes Cafe mit Gelato. Wir haben uns für die kleine Schnellimbiss Pizzeria „Le Dune“ entschieden. Für 4,50 Euro wird eine Pizza Magarita vom feinsten im Steinofen gezaubert. Take away, zum geniessen am Platz. Sehr lecker.

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  • Die Fotos

Kroatien

Pianiga → Povile » Meer und Bora

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  • Fahrtag

    3 und 4

  • Datum

    16. und 17. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    288

  • Wetter

    Morgens um 10 Uhr bereits 30 Grad, nachmittags am Meer Sonnenschein. Ab 20 Uhr Bora pur. Am nächsten Tag angenehme 25 – 27 Grad und viel Wind. Sonnen und Wolkenmix.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Der Stellplatz in Pianiga. Wunderbar. Man muss nur wissen, dass Venetien zum grossen Teil Sumpfgebiet ist und Moskitos und Mücken in der Dämmerung der Normalzustand sind. Bekommt man alles hin – wir haben da Erfahrung.

    Morgens noch eine defekte H7 im Scheinwerfer gewechselt und die Ver- und Entsorgung genutzt. 6 Euro. Manchmal muss man sich Fragen wie man davon leben soll, wenn selbst am Wochenende keiner ausser uns da war.

    Mautfrei durch Slowenien? Das ist über Triest auf einer Strasse mit mittlerer Geschwindigkeit möglich. Sicherlich nicht zu Anfang oder zum Ende von Ferien. Für die Nebentage aber eine Empfehlung.
    Die Zollbeamten in Slowenien an der Grenze zu Kroatien, haben einen Reisebus aus der Ukraine gefilzt. Eine lange Schlange und eine Dame im Grenzhäusl, die mit einer Yoda-ähnlichen Geste etwas wie weiterfahren anzeigte. In Kroatien haben wir uns in Rijeka entschlossen das Land langsam zu geniesen und die A7 an die Küste zu nehmen, anstatt die A6 bzw. später die A1 nach Zadar bzw. Split.

    Es sollte das Auto-Kamp Punta Povile für die Nacht werden. Der Einweiser – ein supernetter Mitte fünfzig braungebrannter Einheimischer – mit sehr gutem deutsch sollte uns noch viel zu erzählen haben. Über die umliegenden Berge, Tiere und warum grosse Süsswasserquellen unterirdisch ins Meer fliessen. Dort mag sich das kalte Süsswasser mit dem warmen Salzwasser nicht richtig vermischen. So kommt es vor, dass von fröstelkalt bis pippiwarm alle paar Meter das Wasser eine andere Temperatur hat. Einzigartig.

    Es gibt auf der Westseite der kleinen Landzunge einen etwas kleineren Strand und noch einen echten Ministrand, wo es mehr warmes als kaltes Wasser gibt. Für die Kids ein perfekter flacher abfallender Abschnitt. Und für die Grossen bietet sich alles an, was die kroatische Küste zu bieten hat. Einen tollen Ausblick auf Krk, beste kristallklare Wasserqualität und natürlich die wilde Felsenküste die optisch mehr als nur Sandstrand mit Sonnenschirmen zu bieten hat. Wobei Sand der Küste natürlich auch gut stehen würde. Alles zu seiner Zeit.

    Ab 20 Uhr haben wir nun auch erfahren was passiert, wenn „Der Bora“ einsetzt. Angekündigt durch verwischte und aufgetürmte Wolkenformationen und ein plötzlich einsetzender Sturm. Wind konnte man das nicht mehr nennen. Die Einheimischen in der naheliegenden neuen Strandbar, packten schnell zusammen und wir machten uns auf den Rückweg. Wir wollten die Sturmsicherung nicht überstrapazieren und die Markise wieder einfahren. Wir haben die tolle Stimmung am Strand mit einem warmen Sturmwind noch mit den Kids genossen und den Tag vor dem Wohnmobil ausklingen lassen.

    Wir bleiben noch einen Tag, denn der Platz ist angenehm leer. Morgen ist auch noch ein Tag zum weiterreisen. Wir geniessen es gerade sehr und der Supermarkt hatten noch jede Menge kroatische Würschtl im Kühlregal. Zum grillen für heute Abend.

  • Platzinfos

    Ein unparzellierter Platz aus frischen und trockenen Gras. Ausreichend Bäume und Schatten ist möglich, oder auch erste Reihe am Strand ohne Schatten. Einfaches teils älteres und teil modernisiertes Sanitär, aber vollkommen ausreichend und auch als sauber zu bezeichnen. Mindestens 3 Kiesstrände, flach abfallend und beste Wasserqualität. Ein gut sortierter Mini-Supermarkt keine 5 Gehminuten an der Hauptstrasse. Die Strasse selbst ist je nach Standort als laut zu bezeichnen. Jedoch aufgrund der Bora, war diese für uns kaum zu hören. Es gibt aber auch einsame Plätze, die aber nicht so einfach zu bekommen sind.

    In der Nähe rund 5-10 Gehminuten ist ein sehr gutes kroatische Restaurant Lucija am kleinen Bootshafen und 3 Minuten weiter eine ganz neue Bar an der Landspitze in traumhafter Aussichtslage direkt am Meer. Sehr schöne Stimmung an der teils verlassenen Promenade. Der Ort strebt wieder auf, dass merkt man an den Modernisierungsmassnahmen von alten Anlagen aus besseren Zeiten. Es ist sicherlich kein langer Urlaubsplatz, aber wer weiss. Die Geschmäcker sind verschieden und die Mitarbeiter wie gesagt sehr angenehm.

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