Die Reise in Zahlen

  • 14. Juni – 06. Juli 2019

  • 4081 km

  • 16 Grenzüberquerungen

  • München » Meran » Vöran » Pianiga » Povile » Zadar » Krka » Duce » Dubrovnik » Kotor Bucht » Kotor » Podkraj » Skhoder » Parku i Bregut të Matit » Apollonia » Vlore » Himare » Berat » Sarande Beach » Sibenik » Rovinj » München

  • 2 Erwachsene

  • 2 Kinder

  • Die Kartendaten stammen aus unserem Beitrag GPS-Tracker. Die Kartendarstellung stammt aus my-gps.org.

Vorbereitungen

Fast keine konkreten Ziele

Wie schon immer ist bei uns der Weg das Ziel, daher haben wir weder Karten- noch Ziele vorher studiert. An einer Sehenswürdigkeit einfach vorbeifahren, dass hat uns noch nie gestört, denn verpassen kann man auf Reisen nun wirklich nichts. Man sieht doch dafür etwas anderes und wird an einem anderen Ort belohnt und inspiriert. Einzig das Wort Dubrovnik hat meine Frau letztens geäussert und das ist das einzige feste Ziel an dem es vorbeigehen sollte. Letztes Jahr für die 80-Tage-Europa-Tour ist es nicht viel anders abgelaufen. Somit kann das nur wieder sensationell gut werden.

Unsere Checklisten und die ADAC Toursets

Wir sind unsere Standardchecklisten durchgegangen, ob noch etwas essentielles fehlt. Wir haben 2 Reiseführer für Albanien dabei und wieder haben wir die ADAC Toursets aus Papier an Bord. Diese sind kostenlos für ADAC Mitglieder und immer wieder gerne von uns genutzt. Zum Zeitpunkt unserer Reise ist allerdings wenig für Montenegro und noch weniger für Albanien zu bekommen.
Die ADAC Toursets sind für uns eine super Inspirationsquelle für längere Reisen. Denn man bekommt auf einen Blick einen grossen Kartenausschnitt und alle Kultursehenswürdigkeiten gelistet. Allesamt sind die Empfehlungen der Reiseredaktion bislang immer sehenswert und gut beschrieben.
Die digitale Version bietet zwar deutlich mehr Informationen an. Auf der Fahrt gemeinsam darin herum malen und seine Wünsche einkreisen geht damit natürlich nicht.

Deutschland

München → Meran » Auf los gehts los

GPS_Tracks_14_06_2019
  • Fahrtag

    1

  • Datum

    14. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    320 (Schnell noch Einhorn-Pippi getankt. Siehe Bild)

  • Wetter

    Morgens noch schön kühl, nachmittags 30 Grad und Sonnenschein.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Alles ist verstaut und alle haben das Urlaubslächeln in den Gesichtszügen. Fast. Vorgelagert ein Hauch von Stress und kleinen Kämpfen im Alltag und Berufsleben. Ohne den zwischenmenschlichen Stress geht es meist nicht. Was muss ich jedes mal schmunzeln und manchmal auch Kopfschütteln, wenn ich andere Reiseberichte lese und dort die Reise mit blumigen Worten startet. Eine manchmal seltsame anmutende Blütenwelt der sozialen Medien. Egal.

    Es geht los und jedes mal das gleiche Gefühl. Wir sitzen im Wohnmobil und der Urlaub beginnt, denn es gibt kein wirklich festes Ziel und keine Uhrzeit die uns wichtig wäre. Es liegt vielleicht auch am lecker gefüllten Kühlschrank oder freut sich der Kopf schon auf die Gedankenentspannung? Alles zusammen – ganz klar.

    Die Fahrt geht diesmal nicht über den Karawankentunnel und Slowenien, sondern wir werden unseren Freunden in ihrer Ferienwohnung in Südtirol einen Besuch abstatten. Grosse Vorfreude zeichnet sich ab.

  • Platzinfos

    Grosser kostenloser Parkplatz direkt am Bahnhof Meran. Die Parkplätze sind für PKWs gemacht und wir brauchen nun zwei davon. Der Platz ist abends sehr ruhig und gerade liegt und sehr feiner Blütenduft in der Luft. Der Platz ist vom 16. September bis 14. Mai für Wohnmobile geschlossen. Ausser einen Abfallcontainer ist kein Service vorzufinden.

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  • Die Fotos

Italien

Meran → Vöran » Knottnkino

Vöran → Pianiga » Ab in den Süden, der Sonne hinterher.

GPS_Tracks_15_06_2019.jpg
  • Fahrtag

    2

  • Datum

    15. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    295

  • Wetter

    Morgens und mittags angenehme Temperaturen und bewölkt, spät nachmittags die ersten Gewitterschauer, danach wieder Sonne und auf der Fahrt 33 Grad.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Das war ein echt guter Parkplatz in Meran. Nachts ist vor dem Bahnhof nichts mehr zu hören. Wir haben uns morgens mit unserer Münchner Lieblingsfamilie verabredet, um eine wunderbare kleine Wanderung zum Knottnkino (Freiluftkino) in Vöran zu unternehmen. Ein Knottn ist im Südtiroler Dialekt ein … Fels.

    Knapp 1,5 gemütliche Stunden mit kleinen familienfreundlichen Steigungen und insgesamt knapp 200 Höhenmeter liegen zwischen dem Parkplatz am Gasthaus „Grüner Baum“ und dem Freiluftkino. Ein sehr entspannter Wanderweg durch Wälder mit kleinen künstlerischen Wasserquellen, Kühen und Almwiesen. Am Ende der Wanderung lädt uns ein einzigartiges Naturpanorama ein. Es heisst Platz nehmen, auf rund 30 Kinosesseln aus Stahl und Kastanienholz. Eine Brotzeit mitnehmen ist obligatorisch an diesem einzigartigen Aussichtspunkt. Knapp über 1000 Höhenmeter liegen zwischen uns und dem Blick auf Meran und das weite Tal. Das Wetter war leicht diesig und stark bewölkt, aber dennoch sehr schön anzusehen.

    Ein kurzer Umtrunk am Stüberl am Parkplatz und leider schon eine Verabschiedung von unseren Freunden. Unser Urlaubsziel ruf. Der Rückweg direkt nach Bozen ging über viele Kehren wieder ins Tal herunter. Wir mussten die Fahrt wegen der überstrapazierten Bremsen – trotz Einsatz der Motorbremse – kurz unterbrechen. Viel Qualm und stinkende Bremsen, 85 Grad am TireMoni, Radkappen runter, kurze Pause, weiter gehts. Schon wieder reingefallen. Radkappen verhindern einfach die ausreichende Belüftung der Bremsen. Unsere neue Faustregel. Bei rund 1000 Höhenmetern heisst es nun -> Radkappen vorne runter.

    Die Weiterfahrt in Richtung Venedig. Wieder einmal wurde bestätigt. Die Blinker wurden definitiv nicht in Italien erfunden. Der Zwischenstop für die Nacht führte uns via Park4Night in ein verschlafenes Nest namens Pianiga. Unspektakulärer Ort, aber wie immer sind die Italiener sehr freundliche und gute Gastgeber.

  • Platzinfos

    Knapp über 10 km weg von der Autobahn und sicherlich auch perfekt zum Sightseeing von Venedig geeignet. Der Zug nach Venedig ist per Fahrrad erreichbar und der Platz macht einen sehr sicheren Eindruck, um sein Wohnmobil oder Wohnwagen zurückzulassen.

    Da wir die einzigen Gäste sind, kam der sehr freundliche Platzwart bei Gelegenheit auf dem Weg zum angrenzenden Sportfest mit dem Rad vorbei. Für 6 Euro mit Ver- und Entsorgung und vorbildlichem Recycling Containern. Alles TipTop in Ordnung.

    In der näheren Umgebung ist der Sportplatz, eine recht moderne Bar Il Salotto an der Ecke, ein sehr gut besuchtes Cafe mit Gelato. Wir haben uns für die kleine Schnellimbiss Pizzeria „Le Dune“ entschieden. Für 4,50 Euro wird eine Pizza Magarita vom feinsten im Steinofen gezaubert. Take away, zum geniessen am Platz. Sehr lecker.

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  • Die Fotos

Kroatien

Pianiga → Povile » Meer und Bora

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  • Fahrtag

    3 und 4

  • Datum

    16. und 17. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    288

  • Wetter

    Morgens um 10 Uhr bereits 30 Grad, nachmittags am Meer Sonnenschein. Ab 20 Uhr Bora pur. Am nächsten Tag angenehme 25 – 27 Grad und viel Wind. Sonnen und Wolkenmix.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Der Stellplatz in Pianiga. Wunderbar. Man muss nur wissen, dass Venetien zum grossen Teil Sumpfgebiet ist und Moskitos und Mücken in der Dämmerung der Normalzustand sind. Bekommt man alles hin – wir haben da Erfahrung.

    Morgens noch eine defekte H7 im Scheinwerfer gewechselt und die Ver- und Entsorgung genutzt. 6 Euro. Manchmal muss man sich Fragen wie man davon leben soll, wenn selbst am Wochenende keiner ausser uns da war.

    Mautfrei durch Slowenien? Das ist über Triest auf einer Strasse mit mittlerer Geschwindigkeit möglich. Sicherlich nicht zu Anfang oder zum Ende von Ferien. Für die Nebentage aber eine Empfehlung.
    Die Zollbeamten in Slowenien an der Grenze zu Kroatien, haben einen Reisebus aus der Ukraine gefilzt. Eine lange Schlange und eine Dame im Grenzhäusl, die mit einer Yoda-ähnlichen Geste etwas wie weiterfahren anzeigte. In Kroatien haben wir uns in Rijeka entschlossen das Land langsam zu geniesen und die A7 an die Küste zu nehmen, anstatt die A6 bzw. später die A1 nach Zadar bzw. Split.

    Es sollte das Auto-Kamp Punta Povile für die Nacht werden. Der Einweiser – ein supernetter Mitte fünfzig braungebrannter Einheimischer – mit sehr gutem deutsch sollte uns noch viel zu erzählen haben. Über die umliegenden Berge, Tiere und warum grosse Süsswasserquellen unterirdisch ins Meer fliessen. Dort mag sich das kalte Süsswasser mit dem warmen Salzwasser nicht richtig vermischen. So kommt es vor, dass von fröstelkalt bis pippiwarm alle paar Meter das Wasser eine andere Temperatur hat. Einzigartig.

    Es gibt auf der Westseite der kleinen Landzunge einen etwas kleineren Strand und noch einen echten Ministrand, wo es mehr warmes als kaltes Wasser gibt. Für die Kids ein perfekter flacher abfallender Abschnitt. Und für die Grossen bietet sich alles an, was die kroatische Küste zu bieten hat. Einen tollen Ausblick auf Krk, beste kristallklare Wasserqualität und natürlich die wilde Felsenküste die optisch mehr als nur Sandstrand mit Sonnenschirmen zu bieten hat. Wobei Sand der Küste natürlich auch gut stehen würde. Alles zu seiner Zeit.

    Ab 20 Uhr haben wir nun auch erfahren was passiert, wenn „Der Bora“ einsetzt. Angekündigt durch verwischte und aufgetürmte Wolkenformationen und ein plötzlich einsetzender Sturm. Wind konnte man das nicht mehr nennen. Die Einheimischen in der naheliegenden neuen Strandbar, packten schnell zusammen und wir machten uns auf den Rückweg. Wir wollten die Sturmsicherung nicht überstrapazieren und die Markise wieder einfahren. Wir haben die tolle Stimmung am Strand mit einem warmen Sturmwind noch mit den Kids genossen und den Tag vor dem Wohnmobil ausklingen lassen.

    Wir bleiben noch einen Tag, denn der Platz ist angenehm leer. Morgen ist auch noch ein Tag zum weiterreisen. Wir geniessen es gerade sehr und der Supermarkt hatten noch jede Menge kroatische Würschtl im Kühlregal. Zum grillen für heute Abend.

  • Platzinfos

    Ein unparzellierter Platz aus frischen und trockenen Gras. Ausreichend Bäume und Schatten ist möglich, oder auch erste Reihe am Strand ohne Schatten. Einfaches teils älteres und teil modernisiertes Sanitär, aber vollkommen ausreichend und auch als sauber zu bezeichnen. Mindestens 3 Kiesstrände, flach abfallend und beste Wasserqualität. Ein gut sortierter Mini-Supermarkt keine 5 Gehminuten an der Hauptstrasse. Die Strasse selbst ist je nach Standort als laut zu bezeichnen. Jedoch aufgrund der Bora, war diese für uns kaum zu hören. Es gibt aber auch einsame Plätze, die aber nicht so einfach zu bekommen sind.

    In der Nähe rund 5-10 Gehminuten ist ein sehr gutes kroatische Restaurant Lucija am kleinen Bootshafen und 3 Minuten weiter eine ganz neue Bar an der Landspitze in traumhafter Aussichtslage direkt am Meer. Sehr schöne Stimmung an der teils verlassenen Promenade. Der Ort strebt wieder auf, dass merkt man an den Modernisierungsmassnahmen von alten Anlagen aus besseren Zeiten. Es ist sicherlich kein langer Urlaubsplatz, aber wer weiss. Die Geschmäcker sind verschieden und die Mitarbeiter wie gesagt sehr angenehm.

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  • Die Fotos

Povile → Zadar » Die kleine Stadt

Zadar → Krka » Der Nationalpark

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  • Fahrtag

    5

  • Datum

    18. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    282

  • Wetter

    Morgens noch recht bewölkt und böig, nachmittags besser und bis 28 Grad.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Bora ist uns nun ein Begriff. Kaum zu glauben das dieser Sturm im Winter über 200 km/h in sich haben kann. Wir frühstücken gemütlich mit einem klaren Blick auf Krk. Eine recht karge und schroffe hohe Küste vom Festland aus gesehen. Wir haben den Tipp gelesen bei Bora nicht unbedingt die teils ungesicherte Küstenstrasse zu nehmen und beschliessen mit unserem Alkoven das nicht herauszufordern. Über viele Serpentinen erreichen wir die Autobahn in Richtung Zadar. Es ist einsam auf dem Weg dorthin gewesen. Kaum Einwohner in dieser schönen Landschaft. Wir reisen an dem Velebit Gebirgszug entlang. Links und rechts der Autobahn – Einsamkeit pur und pures Grün. Am Ende ein Autobahntunnel der einen in eine andere Klimazone bringt. 10 Grad wärmer und kein Vergleich. Die kroatische Küste mit Felsen, Flechten und niedriger Vegetation hat uns wieder.

    Zadar. Wir nehmen einen zentralen mit 8 Kuna recht günstigen Parkplatz am zentralen Busbahnhof von Zadar. Die Altstadt lässt sich zwar mit Autos befahren, aber die Parkplätze sind in der Regel für Autos ausreichend aber recht klein. Rund zwei der Park4Night Empfehlungen sind auf unserem Stadtbummel noch kleiner als gedacht und keinesfalls mit dem Wohnmobil zu erreichen. Erst recht mit Fahrrädern am Heck. Am ehesten geht noch der Parkplatz vor dem grossen Park der Altstadt.

    Ein kurzer Schwenk in der Geschichte. Wir sitzen bei Kerzenschein vor dem Wohnmobil. Meine Frau Sophie schreibt in unserem persönlichen Familientagebuch. Es ist schon spät und ich schreibe das nun einfach ab ;-)

    Einkaufen und Weiterfahrt nach Zadar. Die Autobahn führte uns durch die saftig grüne und einsame Hochebene. Zadar mit der Altstadt beeindruckte uns nicht sehr. Mit Bus Nummer 8 und einem Wechselgeld unfreundlichen Busfahrer fuhren wir zur Endstation direkt am Rand der Altstadt. Das tollste war die Hafenpromenade mit badenden Menschen und der Meeresorgel.

    Die Kirche lies mich wegen schulterfrei nicht rein. Nach leichten Parkplatzschwierigkeiten mit den Münzen verließen wir Zadar in Richtung Krka Nationalpark. Der Campingplatz „Camp Marina“ erfreute uns mit einem tollen Schwimmbad als Überraschung. Unser Tochter E. durchschwann das ganze Becken.

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  • Platzinfos

    Die Nähe zum Nationalpark ist ideal um hier zu übernachten. Ein teilweise parzellierter Platz mit Wegen aus Kies und vielen Bäumen macht einen tollen ersten Eindruck auf uns. Freundlich passt uns eine kroatische Dame am Eingang ab und zeigt uns auf dem vollen Platz einen möglichen Übernachtungsplatz. Wir wollen hier nur schlafen und daher ist uns jeder Platz recht. Ein kleines, aber feines Schwimmbad umgeben von Weinreben und einer schönen Liegeterrasse lädt ein zum schwimmen und entspannen. Der Koch und die Managerin freuen sich an den Schwimmkünsten unserer Töchter und widmen sich danach wieder ihren Aufgaben. Sehr familier, sehr freundlich, ein Platz mit viel Liebe zum Detail. Da sieht man gerne über kleine Macken hinweg. Teilweise frisches Sanitär.

    Das Restaurant war sehr gut besucht. Glückliche und entspannte Gesichter und Preise für Cevapcici ab 50 Kuna. Es gibt auch das Steak in verschiendenen Grössen und Qualitäten. Wir selbst haben nach dem Schwimmbad ein schnelles Nudelgericht aufgesetzt. Von daher kann ich nicht über die Qualität sagen.

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  • Die Fotos

Krka → Duce » Pool morgens, Wasserfälle mittags, Meer abends.

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  • Fahrtag

    6

  • Datum

    19. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    115

  • Wetter

    Bestens Wetter knapp über 30 Grad in der Spitze.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Schöne ruhige Nacht auf dem Campingplatz. Wer Kinder hat, der ahnt was jetzt kommt. „Wir wollen nochmal in den Pool“. Sehr berechnend – zumindest manchmal. Danach wurde schnell gepackt und 150 Kuna für den Platz gezahlt. Für den Charme, die Sanitärqualität und den Pool ist das gerechtfertigt. Die Anfahrt zum Krka Nationalpark Eingang Lozovac dauerte es nicht mal 5 Minuten. Ein grosser Parkplatz dort bietet genügend Platz für alle Vehicle dieser Welt.

    Gleich zu Anfang. Wer Menschenmassen scheut wird diesen Ort nicht mögen. Das dürfte eines der meistbesuchten Attraktionen in Kroatien sein. Und mein Fazit vorab – Augen zu und durch, denn es lohnt sich sehr. Und die Massen verteilen sich – zumindest bei uns – immer wieder ganz gut. Innerhalb des Parks bringen Busse oder alternativ Wanderwege die Besucher an den Eingang des Flussgebiets. Gleich zu Anfang wird einem recht schnell bewusst was für ein Naturjuwel einen erwartet.

    Der Pfad aus Holz führt über klarstes Wasser. In unzähligen Bächen und Wasserfällen führt der Weg in ein recht dicht bewachsendes Waldgebiet. Vogelzwitschern, Fröschequacken, Wasserrauschen und das Surren von Libellen und Insekten spielt im Wechsel. Grandiose Aussichten auf kleine und grosse Wasserbecken in denen aber leider schon seit langem das Schwimmen nicht mehr erlaubt ist. Das landschaftlich besondere sind jedoch die sogenannten Rauwacken. Das löcherige und poröse Gestein ist über und über mit Moosen und Algen bedeckt und wird von unglaublich vielen Fluss- und Bachläufen und Nebenarmen überspült.

    Wir sind in diesem Teil der Natur nur Gast und ein Schlangeneinwohner löst schon mal mal Gekreische aus. Wir fanden das alles sehr lustig und sehen der Schlange noch recht lange nach. Am Ende des Rundgangs lädt das grösste und letzte Wasserbecken mit den grössten und imposantesten Wasserfällen zum baden ein. Dort trifft man sich als Mainstream-Tourist und ich möchte im Juli und August des Jahres um alles in der Welt nicht hier sein. Wer etwas sucht, der findet zwar etwas abseits einen guten Platz für ein Picknick, aber es bleibt im letzten Abschnitt sehr voll.

    Alles in allem einen Must-See in Kroatien. Schönes Stück Natur und trotz der Massen an Menschen, wurde im Nationalpark versucht alles weiterhin an seinem Platz zu belassen und fast keinen Beton zu verbauen.

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  • Platzinfos

    Camping Delfin. Der Campingplatz bietet die Erste Reihe am Strand für 18 Euro. Nur eine Steinmauer trennt den für Kroatien seltenen Sandstrand vom Stellplatz. Der Platz bietet teils echt gute Schattenplätze. Für eine Nacht ist der Service schon in Ordnung, aber der Platz ist etwas einfacher gehalten und aus meiner Sicht nur die die Durchreise geeignet. Teils trifft man etwas zu viel Gerümpel am Rand des Platzes an der Strasse und teilweise ist die Strasse recht laut.

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  • Die Fotos

Duce → Dubrovnik » Die südliche Schönheit

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  • Fahrtag

    7

  • Datum

    20. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    200

  • Wetter

    Bestens Wetter knapp über 30 Grad in der Spitze.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse
    Die Nacht war trotz der lauten Strasse ganz in Ordnung. Für nur 18 Euro finde ich am nächsten Morgen den CP Delfin doch gar nicht so verkehrt, da auch noch ein kleiner aber gut sortierter Supermarkt Konzum in Gehweite liegt. Vielleicht hätten wir noch eine zweite Nacht eingelegt, aber wir sind manchmal auch ein wenig rastlos. Die nächste Stadt erwartet uns und die Fahrt nach Dubrovnik führt über eine sehr gut ausgebaute Küstenstrasse. Wer etwas Zeit mitbringt, der sollte die etwas längere Fahrt geniessen und nicht die Kilometer auf der Autobahn runter raspeln.
    Die Auswahl in Dubrovnik an Übernachtungsmöglichkeiten ist eher kleiner, denn die meisten Parkplätze sind nicht für die Nacht. Daher haben wir den einzigen Campingplatz Solitudo der Stadt angefahren. Der Preis mit 38 Euro ist für uns vier zu hoch angesetzt. Es gibt keine nennenswerte Konkurrenz und daher ist der Preis leider in kauf zu nehmen.

    Die Altstadt

    besuchten wir zwar bei Tageslicht, aber erst am Abend. Nachdem wir die gewaltigen Stadtmauern am Haupttor durchschritten haben, empfing uns die Hauptgasse durch die Stadt mit unendlich vielen Touristen. Nicht nur in der Hauptgasse, sondern auch in den Seitengassen saßen bereits viele Besucher schon beim Abendessen. Irre früh für südländische Verhältnisse. Linker Hand in einer Parallelgasse, waren die Tische der Restaurants gefühlt fast durchgehend bis zum anderen Ende der Altstadtmauer aneinandergereiht. Nicht ungemütlich – sondern ungewöhnlich. Wir schauten uns aber erst noch den Hafen und weitere Tourset Empfehlungen an.
    Preislich sind fürs Abendessen in dieser Stadt keine Grenzen gesetzt. Günstige Pizzarestaurants waren bereits allesamt besetzt, sodass wir letztendlich im kroatischen Steakhouse Paparazzo mit Blick auf die Iza Kathedrale hatten. Sophies Tuna und mein Steak waren der Hammer. Den Kids war das Risotto nicht ganz so recht und so mussten meine Kartoffelspalten herhalten. Jaja. So ist das halt.

    Die pure schwarze Nacht

    kam über der Altstadt. Eine unglaubliche Stadt-Atmosphäre mit stimmungsvollen Licht, schönen Klängen und ausgelassenen Menschen in den Bars und Restaurants. Es ist alles ein wenig etwas wie Disneyland auf kroatisch. Ein kurzer Blick in die Hinterhöfe zeigt, dass der Glamour nach vorne raus nicht der Realität entspricht. Man lässt sich einfach darauf ein und geniesst. Die Realität hat uns schliesslich in kurzer Zeit wieder.
    Zurück geht es mit dem Bus Nr. 6 der alle 10 – 15 Minuten wieder zurück in die Nähe des Campingplatzes fährt. Von der Haltestelle sind es knapp 10 Minuten zu Fuss. Es ist spät. Der Tag klingt nicht aus. Er endet ganz schnell im Kopfkissen.
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  • Platzinfos

    Die nüchternen Fakten zum doch recht schön gelegenen Platz.
    – Gut gepflegte Anlage
    – Spielplatz für Kinder
    – Viel Schatten mit vielen Bäumen
    – Sehr gut organisiert und freundlich
    – Teilweise sogar mit Wasser am Platz.
    – Gutes und sauberes Sanitär. Sehr gross angelegt. Vermutlich für die Hauptsaison auch notwendig.
    – Gute Ver- und Entsorgung.
    – Bustickets auch an der Rezeption zu bekommen.

  • Die Fotos

Dubrovnik → Kotor » Unesco Weltkulturerbe mal in nass

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  • Fahrtag

    8

  • Datum

    21. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    92

  • Wetter

    Bestens Wetter knapp über 30 Grad in der Spitze.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Die Nacht war fast okay, wäre die Müllabfuhr nicht um 6 Uhr schon so fleissig. Egal, der Morgen mit Wecker und ohne Frühstück brachte uns eh geplanteweise um 7:30 Uhr schnell auf die Füße. Wir wollten unbedingt auf die Altstadtmauer. Der Eintrittspreis mit 200 Kuna pro Erwachsenen ist auf den ersten Blick allerdings jenseits von gut und böse. Die Kids waren wider erwarten und ausgehängter Preisliste sogar umsonst. Von daher sind 54 Euro für 2 Erwachsene aber auch noch ein Zackengeld.

    Egal. Bepackt mit zwei Wasserflaschen und einem schnellen Frühstück beim Bäcker, ging es zwar schon um 9:30 Uhr auf die Stadtmauer, aber die Hitze war schon längt da. Sehr heiss, war es auf dem einmaligen Kulturspektakel. Es ist ein gewaltig schöner Rundgang mit unglaublich anderen Blicken auf die Stadt. Die Gassen, die Hinterhöfe und auf das Lebens der Einwohner ist von hier oben ganz anders als am Vorabend. Ja, es gibt in der Tat ausserhalb des Tourismus 2 Sportplätze, Schulen und jede Menge Gärten die man aus luftiger Höhe bewundern darf. Auch die Stadtstrände – wenn man das so nennen darf – werden gerne von den Kindern und den Erwachsenen genutzt und das alles zusammen genommen entwickelt einen sehr schönen einzigartigen Flair, welcher nur ein Fazit zulässt. Besuchen, bewundern und auch manchmal staunen.

    Die Weiterreise in den Süden

    ist landschaftlich sehr vielfältig. Schöne Küstenabschnitte und Europas reichste Gegend von Zypressen erzeugen ein stimmiges Bild am südlichsten Ende von Kroatien. Die Gegend wird nicht umsonst die Gärten von Dubrovnik genannt.

    Montenegro ohne grüne Versicherungskarte geht übrigens nicht. Ich habe zwar irgendwo gelesen, dass man auch Notfalls an der Grenze eine Versicherung erwerben kann, aber den Aufwand mit den mürrischen Zollbeamten will man nicht haben. Die Strassen bereiten einen schon mal vor, auf das was kommen wird. Plötzliche Strassenarbeiten ohne Warntafeln – rums hier – rums da. Einen Gang runterschalten ist angesagt.
    Wir kommen zur Bucht von Kontor. Ein Unesco Weltkulturerbe. Zu recht. Ein Tal in das sich das Meer hineinschlängelt. Sehr schönes Wasser und andere Kulturen an die wir uns zwar nicht gewöhnen müssen, aber es ist durchaus etwas rupiger hier, wenn die Mama vom Platzwart ihren Willen beim Stellplatz-Nachbarn umsetzt haben möchte.

    Was ist Pipi?

    Hach, wird sind noch kurz nach Dubrovnik vor der Weiterfahrt nach Montenegro schnell einkaufen gewesen. Was Pipi ist, zeigt euch eines der Bilder. Warum das Marketing ausserhalb von Kroatien nicht gut funktioniert wird dann schnell klar.

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  • Platzinfos

    Der Stellplatz der eher ein kleiner Garten mit Frischwasserbecken und Open-Air-Dusche ist. Ein kleiner gemütlicher Steg führt ins Meer und der tolle Blick auf Kontor und die Bucht ist schon echt toll. Die Strasse ist etwas sehr laut und der Preis mit 25 Euro vollkommen überzogen. Wir hatte nur keine Lust mehr weiter zu suchen und sind daher hängen geblieben. Keine gute Wahl, aber die Aussicht entschädigt dafür umso mehr.

  • Die Fotos

Montenegro

Kotor → Podkraj » Das Weltkulturerbe und das Juwel in der Einsamkeit

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  • Fahrtag

    9

  • Datum

    22. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    173

  • Wetter

    Leicht bewölkt und diesig und knapp über 30 Grad.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Die Weiterfahrt nach Kotor. Erstens. Auch wenn ich viele Camper kenne, die dazu eine andere Meinung haben. Das geht für mich in Ordnung, nur ich mag Kreuzfahrtschiffe nicht besonders. Es nimmt jegliche individuelle Entscheidung und man reist mit der Masse. Zweitens. Ich mag davon 3 Stück erst recht nicht. Eine so kleine Stadt und ob diese die Massen an Touristen verträgt? Wir wollten es herausfinden. Der Euro ist die Landeswährung, obwohl Montenegro nicht in der EU ist. Warum das so ist, werde ich noch herausfinden. Gefunden. 12 Euro sollte der Parkplatz fast direkt am Eck der Altstadtmauer für 3,5 Stunden kosten.

    Die Altstadtmauer erstreckt sich vom Meer hunderte Meter über die Stadt den Berg hinauf. Ein Hauch von Chinesischer Mauer. Massen an Menschen quälen sich den Berg hoch und wir erkunden das genaue Gegenteil. Die kleinen Nebengassen von Kotor. Ein schönes Städtchen und für eventuelle Katzenliebhaber eine wahre Fundgrube, denn das Maskottchen der Stadt. Eine Katze.

    Wer an Kotor vorbeikommt, der sollte die Stadt ansehen. Sie hat schöne Reize und viele nette Eigenheiten die sehenswert ist. Die Gassen schön verwinkelt, viele interessanten Ecken und individuellen Kaffeegenuss wie wir festgestellt haben. Kaffee und heisse Kohle in der Bar Letrika. Ein klasse Aroma und lecker sanft. Das Cafe ist in einer engen Gasse mit einem Flair der ganz sicher als individuell zu bezeichnen ist. Wir lieben so etwas sehr.

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  • Die Fotos
  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Die Weiterreise an der Küste über einen Ort Budva der so viel Charakter und Schönheit wie das spanische Benidorm hat. Nämlich keinen. Wir nehmen die M2 ins Landesinnere und schlängeln uns die Berge hoch. Das Wohnmobil schnauft und wir überlegen uns, ob wir unserem Wohnmobil nach Jahren doch noch einen Spitznamen verpassen sollen. Unsere Bergziege. Mal sehen. Wir sollten am Ende unserer Strecke in einem verwunschenen Ort mit Familienanschluss kommen.

  • Platzinfos

    Camping Pojkraj. Die Anfahrt kann etwas verzwickt sein. Die Navigtionssysteme kennen weder die Strasse noch den Weg zum Camp. Daher führen diese einen nach oben. Daher die macht es Sinn der Beschilderung an der Abzweigung zu folgen und nicht auf sein Navi zu hören. Die Anfahrt mit 3,10 Meter Höhe und 7,24 Meter Länge plus Fahrräder ist spannend und möglich, aber Wohnmobilsten sollten etwas geübt und einfach langsam unterwegs sein. Achtet bei der ersten 90 Grad Kurve auf euer linkes Hinterrad.

    Es gibt nur 3-4 Möglichkeiten

    auf der einspurigen Ab- und Anfahrt auszuweichen, aber mit Gegenverkehr ist sowieso kaum zu rechnen. Zu einsam liegt der Campingplatz, der nur über die einschlägigen Apps wie Park4Night zu finden ist. Die noch geteerte Strasse weicht nach einer Abzweigung nach rechts einem Kiesweg. Mit 3,10 Höhe haben wir dem ein oder anderen Baum einen neuen Laubschnitt verpasst, aber jetzt kommt jeder durch.

    Bei der letzten Brücke

    zum Anwesen hilft einem schon die Familie drüber. Nur eine Radbreite links und rechts, aber mit der Familie als Einweiser – kein Thema. Apropos die einheimische Familie ist unglaublich herzlich und so etwas von nett, dass man sich sofort sehr wohl fühlt. 3 Generationen unter einem Dach und jeder kümmert sich auf seine Weise um die Gäste. Das ist jedoch wohltuend unaufdringlich und dennoch erfährt man – wenn man möchte – viel über Land, Leben, Natur und Menschen.

    Wir haben – sehr spät – gesagt das wir gerne die lokale Küche in Anspruch nehmen würden. Prompt ist die Gastgeberin samt Kind und ihrer Mama losgefahren, um noch Fleisch Abends um 19 Uhr zu besorgen. Mei, da fehlte uns selbst das Gespür etwas früher diesen Wunsch zu äussern, was uns dann auch etwas peinlich war.

    Wir fühlten uns mehr als wohl. Es ist ein schlichtes schönes Naturjuwel. Die Abgeschiedenheit und das sehr gemütliche Anwesen ist für unsere Bedürfnisse sehr sehr passend gewesen. Für uns ein Camping Highlight der Reise.

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  • Die Fotos

Albanien

Podkraj → Shkoder See » Die Reise geht ins Zielland Albanien

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  • Fahrtag

    10

  • Datum

    23. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    77

  • Wetter

    Leicht bewölkt und viel Sonne bei knapp 30 Grad.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Nach dem leckeren Abendessen von gestern Abend, wollten wir das leckere Frühstück am Fusse des Berges uns nicht entgehen lassen. Sehr ruhige Nacht gehabt. In weiter weiter Entfernung war mal ein Hund zu hören. Ansonsten Stille und ohne Wecker mit den Kids erst um 8:30 Uhr ohne Wecker aufwachen ist sensationell. Eltern werden mir beipflichten. Hehe.

    Wir geniessen noch einmal den kleinen aufgestellten Pool, für den ein eigenes Feld abgemäht wurde und verabschieden uns danach sehr herzlich von der Familie. Ein letzter Blick in den Rückspiegel. Wir werden diesen Ort vermissen, denn wir haben für einen Tag gefunden was wir suchten. Vielleicht kommen Sie uns auch mal besuchen. Wir würden uns sehr freuen.

    Der Weg zurück ging wesentlich leichter als gedacht. Naja, wie wir unseren Kindern auch immer sagen. Üben hilft. Die Weiterfahrt an die Niagara Falls entpuppte sich als eine kleine Pleite, denn es ist zu wenig Wasser im Fluss. Am besten sind diese im April zur Schneeschmelze und die Bilder im Netz sind grosse Klasse. Also ging es gleich weiter an die Albanische Grenze.

    Wir lernten wieder was es heisst Grenzen zu haben, in der Kolonne zu stehen und zwei Passkontrollen vor sich zu haben. Himmel was ist diese EU genial. Wer ohne Roaming einen Blog schreiben möchte, lernt auch weitere Normalitäten des Alltags wieder neu zu schätzen. Die Lösung für letzteres geht über eine Vodafone Albanien Pre-Paid-Karte für knapp 10 Euro. Diese hat nicht nur 10 GB Datenvolumen, sondern auch 500 Minuten telefonieren im Inland und 100 SMS. Die Gültigkeit des Volumens liegt bei 14 Tagen.

  • Platzinfos

    Das Ziel des Tages war der Campingplatz Shkoder Lake Ressort, denn wir brauchten eine Waschmaschine für Unterwäsche und so. Der Platz liegt einsam am See rund 15 Kilometer vor Shkoder. Also mit dem Fahrrad zu weit und mit dem Wohnmobil sollte sich am nächsten Tag zeigen – fast zu voll. Der Platz wird in den Bewertungen als einer der 10 besten Europas gewertet. Das kann ich nicht wirklich beurteilen, denn wir kennen die anderen 9 besten nicht.

    Wir fanden den Platz schon gut, aber wir brauchen die Infrastruktur in dieser Ausprägung eher selten.

    Der Platz bietet eine grössere Anzahl an

    • Mit Stroh überdachten Plätzen.
    • Wasser am Platz.
    • Recht ansprechenden Santitäranlagen.
    • Sonnenschirmen und Hängematten sowie Liegestühlen.
    • Der See ist sehr sauber und mit einem langen Steg in den See hinaus ist allerlei Vielfältigkeit beim baden geboten.
    • Kleiner Kiosk an der Rezeption.
    • Gute Ver- und Entsorgung.
    • Seerestaurant (keine Ahnung ob das gut ist).
    • Riesige freie Rasenflächen wir die Kids.
    • Kleiner Spielplatz hinterm Restaurant.
    • Zu früher Abreisezwang mit 10 Uhr.
    • Mit 20 Euro recht faire Preise. Wir hatten aber keine Strom, denn diesen benötigen wir schlichtweg nie.
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  • Die Fotos

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  • Meine Lieblingsländer

    Albanien, Deutschland, Kroatien, Italien, Portugal.

  • Campingziel

    100 Tage pro Jahr im Wohnmobil.

  • Schwerpunkte

    Technik im Detail.

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