Tag 1 – 10 sind hier zu finden → https://camper.help/kroatien-montenegro-albanien2019/

Live-Standort

Die Live-Daten und Kartenausschnitte kamen aus dem GPS-Tracker Beitrag. Über das My-GPS-Portal kann man eine Freigabe erstellen. Dieser kann per URL an Freunde und Familie oder wie in diesem Fall per HTML Code in unsere Webseite eingebunden und freigegeben werden. Jetzt zeigt es das Bild der Tour.

GPS_Tracks_15_06_2019-06_07_2019

Albanien

Shkoder See → Shkoder » Die quirlige Stadt im Norden

Shkoder → Die Strasse SH5 Richtung Parku i Bregut të Matit » Die Alternativroute weiter in den Süden

GPS_Tracks_24_06_2019
  • Fahrtag

    11

  • Datum

    24. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    127

  • Wetter

    Vormittags bewölkt bis 26 Grad, nachmittags viel Sonne bei knapp 30 Grad.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Vom Shkoder See in die Stadt. Sehr quirlig und viel los. Und jetzt die ersten schönen Überraschungen. Die Albaner sind so gut wie ohne hupen unterwegs. Sehr entspannt und meist aufmerksam teilen sich Fussgänger, Autos und Radfahrer die Strassen. Wir sind angenehm überrascht.

    Die Stadt ist recht voll

    und so parken wir nach mittellanger Suche etwas abseits am Ende des Bulevardi Bujar Bishanaku. Wir fragen einen recht alten Mann der eine Art Mühle betreibt, ob wir unser Wohnmobil vor seinem Betrieb abstellen können. Es dauert einen Moment und dann deutet er mit Zeichensprache an. Kein Problem.

    Prima, Shkoder ist denn einen Besuch wert. Ein Mix aus verlassen, uralt, alt, neu, modern und eigen. Alles in einem Viertel. Von der Gucci Handtasche bis zum Second Hand Schuh ist alles in Laufweite zu bekommen – wenn man es denn bräuchte.

    So machen wir uns bald auf

    und nehmen eine Empfehlung des Reiseführers an, der eine Alternativroute in den Süden empfiehlt. Die SH5 statt die SH1 nach Lezha. Vorbei an einem skurrilen Restaurant und obskuren Park aus Steinen die wirken wie Muscheln. Der Fisch stammt aus dem Park und war sehr lecker.
    An einem fast trockenen Stauwehr vorbei geht es landschaftlich sehr reizvoll am Hang der Bergkette entlang weiter in den Süden. Uns begegnen viele freundlich winkende Menschen, unendliche landwirtschaftliche Flächen und viele kleine Dörfer. Was man wissen sollte, ist das die Haus- und Nutztiere die Strasse als Lebensraum sehen und nur zögerlich diese wieder verlassen. Kühe, Ziegen und Schafe und eine Rettungsaktion von Baby-Schildkröten machen den Weg zum sehr schönen Erlebnis.

  • Platzinfos

    Unsere Reise brachte uns an einen tagsüber von Touristen vielgenutzten Touri-Strand. Bis auf einen Franzosen im Norden des Strands waren es Kennzeichen aus Kosovo und Albanien. Etwas überzüchtet für so wenig Gäste, aber wir fanden dann schon noch unser ruhiges Plätzchen.

    Nachts bellten da maximal die Hunde, denn die Ferienwohnungen in der Nähe stehen zwar neugebaut dort aber sind noch alle leer. Auch tagsüber sollte am nächsten Morgen nicht so wirklich viel los sein. Ist wohl noch Nebensaison. Wir parkten ganz am südlichen Ende des Strands, bis ein Fluss uns nicht mehr weiter lies. Das Meer dort ist durch die Nähe zur Lagune etwas trüb, aber der feine dunkle Strand ist schön breit und es macht einfach Spass sich abzukühlen. Ein gemütliches Resteessen der letzten Tage am Strand mit Sonnenuntergang – unbezahlbar.

    Der Strand ist nur teilweise sauber. Das Müllproblem kennt man leider nicht nur aus Albanien. Auch in Kroatien und Montenegro ist das leider an allen Ecken und Enden vorzufinden. Etwas Augen zudrücken ist also weiterhin angesagt. Sagen wir es mal so. Die bisherige Schönheit Albaniens überdeckt das ein wenig.

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  • Die Fotos

Parku i Bregut të Matit → Apollonia  » Die Klosterkirche

Apollonia → Südlich von Vlore  » Am Ionischen Meer

GPS_Tracks_25_06_2019
  • Fahrtag

    12

  • Datum

    25. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    219

  • Wetter

    Spitzentemperaturen von 37 Grad.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Unser Freicamperplatz war wunderbar. Eine ruhige Nacht an den Wellen. Wir trafen am Strand ein älteres Pärchen aus dem Kosovo vom Vorabend wieder. Viele spannende Familiengeschichten später hatten wir viel Spass daran den Geschichten zu lauschen. Viel Stolz und Familientradition und vor allem sehr sympathisch. Alleine sie hat 4 Brüder und 8 Schwestern über ganz Europa verteilt. Das ist eine andere Art Familienverbund wie wir sie als Zentraleuropäer kennen.

    Die Reise geht weiter

    Es wird heisser und die Landschaft wieder etwas karger. Es ist immer wieder erstaunlich wie alt die Brücken für Autos und Fussgänger sind. Und wie unglaublich sensationell unser Wohlstand ist. Reise bildet und man trifft in Albanien immer wieder auf sehr fröhliche und freundliche Menschen – ganz ohne Wohlstand. Immer wieder eindrucksvoll.

    Die Anfahrt nach Apollonia

    ist gut ausgeschildert. Die antike Stätte und das Kloster Shen Merise war wider erwarten kostenlos zu besuchen. Vielleicht hatte der Wärter auch einfach nur Hitzefrei. Es ist von der antiken Stätte aus meiner Sicht leider nicht mehr viel zu sehen. Aber die Bilder für die Rekonstruktionen lassen erahnen was vor dem Erdbeben im 4 Jahrhundert hier 60.000 Menschen leben lies. Die Klosterkirche aus dem 13 Jahrhundert gefiel uns beiden aber wesentlich besser. Schön erhalten und etwas mehr zu erkunden. Extra einen Umweg dafür einplanen würden wir jedoch nicht.

  • Platzinfos

    Der Tag endete an einem Restaurant mit Parkplatz und einer sehr leckeren Pizzaria Piceri Cekodhima. Kleine Ver- und Entsorgung und Sanitär. Schöner Kiesstrand mit traumhaftem Wasser. Vollkommen ausreichend, wenn auch nicht ganz das was wir suchten. Aber mit Kindern reisen heisst manchmal einfach ankommen. Der eigentlich ausgeforschte Freisteher Spot war uns zu riskant und steil in der Abfahrt. Genial gelegen und vor allem frei und leer. Sehr schade.

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  • Die Fotos

Südlich von Vlore → Himare » Am Livadhi Beach

GPS_Tracks_26_06_2019
  • Fahrtag

    13, 14, 15 und 16

  • Datum

    26. bis 29. Juni 2019

  • Gefahrene Kilometer

    70

  • Wetter

    Temperaturen bei rund 30 bis 36 Grad. Auf der Strasse auch schon mal 43 Grad. Abends angenehme 25 Grad.

  • Routenbeschreibung und Ereignisse

    Nach dem Frühstück ging es zu einem Supermarkt namens CIMI in Orikum. Ein kleiner Ort in mitten der Bucht. Hier habe ich das erste mal gesehen, wie Wasserleitungen für jede Wohnung einzeln aufs Dach hinaufführten und eine Pumpe „in der Luft“ für den notwendigen Wasserdruck sorgt. Irgendwie spartanisch und interessant zugleich.

    Zu den Supermärkten

    In der Küstennähe war es nie ein Thema einen Bäcker oder Supermarkt in der Nähe der Hauptrouten vorzufinden. Googlemaps hilft hier schnell weiter. Es gibt alles von lokalen Leckereien bis hin zu ausländischen Waren. Auch die Tankstellendichte bis zur Rivera in Albanien ist so etwas von dicht, dass man fast alle 5 Kilometer tanken könnte. Falls wir noch ins Hinterland fahren – dort sieht es dann ganz anders aus.

    Mal sehen. Im Augenblick entspannen wir in einer der schönsten Buchten. Das Wasser ist ungewöhnlich blau und glasklar und relativ ruhig. Der Strand aus Kies führt auch ins Meer und wechselt auf wundersameweise nach 20 Metern im Wasser zu feinstem Sand. Die Kids geniessen das Kind sein, durch Schnorcheln, den Fischen hinterher zu schwimmen, sich auf der Luftmatratzen treiben lassen und ausgelassene Wasserschlachten auszuleben. Meine Frau entspannt beim Bücherlesen und ich liebe es ein paar Eindrücke hier festzuhalten.

    Nochmal zurück zur Anfahrt nach Himare

    Diese führt knapp 1000 Meter durch steile Stücke durch den Nationalpark Llogara. Wunderschöne Landschaften und am Ende wird man auf der Spitze durch einen atemberaubenden Ausblick an den verschiedenen Aussichtspunkten belohnt. Die 1000 Meter gehen mit bis zu 12% Steigungen auch wieder herrunter. Wir haben dazugelernt und fahren solche Strecken nun ohne Radkappen. Aber selbst damit fährt man sich auf dem letzten extremen Stück die Bremsen heiss, aber nun gut.

    Das Ziel ist bislang sehr lohnenswert. Wer albanische und italienische Küche liebt ist hier genau richtig. Entspannte gesprächsfreudige Menschen und Ruhe und Gelassenheit wird auch hier zelebriert. Bislang kein Klimbim. Einfach entspanntes campen am richtigen Ort. Ich glaube die nächsten Tage werden ohne kulturelle Höhepunkte werden. Wir sind im Augenblick im Ruhemodus. Die Bilder sprechen glaube ich für sich.

  • Platzinfos

    Camping Moskato. Schönes angenehmes Camping mit nettem Empfang. Für 14 Euro für Fahrzeug und Familie ist alles dabei was man benötigt. Teils Schatten durch Olivenbäume. Freie Wahl des Platzes mit ohne ohne Meerblick. Kleines Restaurant mit Bar und Snacks ist vorhanden und schön schattig angelegt. Die Auswahl und Qualität der Bars und Restaurants vor der Türe des Platzes ist immens und äusserst lecker.

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  • Die Fotos
  • Die Bucht – der Strand. Livadhi Beach bei Himare.

    Wir hängen hier fest. Ganz freiwillig. In dieser Bucht ist in der Nebensaison nicht wirklich was los und wir verlängern von Tag zu Tag, denn es passt hier sehr vieles zusammen. Einheimische die was erreichen wollen sorgen für gute Atmosphäre, leckeres Essen und sind einfach sehr freundlich. Die Bucht ist für die Kids perfekt. Im Norden der Bucht kaum bis gar keine Wellen und die ersten 2-3 Meter flaches Wasser. Die Qualität des mehr Kiesstrands ist sehr gut. Am Ende der Bucht schön felsig und ideal zum schnorcheln und der Strand ist leicht mit Sand gemischt.

    Im Süden leicht rauher

    und auch etwas spannender. Eine aussergewöhnliche Bar, Restaurant, Poolbar, Relaxing Strand, Chillout Musik und Klasse Seafood in einer Location. Diese heisst Blue Bay Club und ist etwas abseits, aber dennoch gut am Ende der Bucht zu finden. Klare Empfehlung, um das Camping kurz zu unterbrechen und sich an einen anderen Ort „entführen“ zu lassen. Das Essen vom reicht vom „Catch of the day“ über sehr leckere einheimische und internationale Gerichte. Preislich gehoben, Service sehr zuvorkommend.

    Wer einen Absacker braucht

    nimmt die Boho Bar auf halben Weg. Budda Bar und Chillout Musik. Die Einrichtung mit extra gemütlichen, farbenfrohen und leicht orientalischen anhauchten Ambiente mit Kissen und Teppichen zum chillen. Der Barkeeper macht seinen Job echt gut. Die Kids haben entschieden. Guter Geschmack ihr lieben.

    Entlang auf der Kiesstrasse

    in dem aufstrebenden kleinen Ort finden sich viele Restaurants, dazwischen immer wieder kleine Hotels und leere Flächen. Es ist aber deutlich zu spüren – die Menschen wollen hier etwas erreichen und es herrscht positive Aufbruchstimmung. Erste Investoren haben auch schon ein kleines, aber etwas zu luxuriöses Hotel dazwischen gestellt. Zum Glück ist keines der Hotels höher als 2-3 Stockwerke. Man muss das positive daran sehen. Albanien hat wenig sichtbare Industrie und kann den Tourismus ganz sicher gut gebrauchen.

    Wie gesagt in der Nebensaison ist das ein echt guter Ort. Die Anzahl der Schirme, Restaurants und Bar lassen aber drauf schliessen das in der Hauptsaison hier ein wenig mehr los sein muss. Vielleicht dann zu viel – wir wissen es nicht.

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  • Die Fotos