Bis auf eine einzige Ausnahme habe ich in meinem ganzen Leben fest eingebaute Navigationsgeräte in Autos vermieden. Eine Reihe von Gründen haben mich persönlich immer davon abgeschreckt, ein so starres und unflexibles System in ein Fahrzeug einzubauen. Immerhin wird ein Wohnmobil rund 10 und mehr Jahre genutzt. Daher entscheide ich mich nur noch für sogenannte Moniceiver oder Digital Receiver ohne Navigationsfunktionalität.

Die Gründe im Detail

  • Meistens wollen die Auto- wie Wohnmobilhersteller auf ihrer Preisliste deutlich mehr als 1.000 Euro für ein Navigationssystem. Auch im Selbsteinbau sind diese Navitainer bzw. Naviceiver mindestens 250 Euro teurer als ein Moniceiver.

  • Aus einer Camping-App direkt zur Navigation springen? Bei Festeinbauten unmöglich und Stellplätze sind kaum berücksichtigt.
  • Das Kartenmaterial wird etwas zeitaufwändig immer noch über SD-Karten, USB-Sticks und DVD upgedatet.

  • In den Doppel-DIN-Schacht des Ducato, Peugeot und Citroen passt für unter 500 Euro ein Non-Plus-Ultra Gerät hinein.

  • Smartphone Apps bieten seit Jahren Echtzeitdaten wie Spritpreise, Online- oder Offlinekarten, monatliche Kartenupdates, Blitzer und Stauinformationen an. Gefällt mir eine App nicht mehr, probiere ich eine anderes aus. Die Auswahl der folgenden Bilder zeigt. Die Vielfalt ist enorm. Alle 4 Platzhirschen TomTom, Google Maps, Sygic und Apple Karten bieten allesamt eine App an.

Natürlich hat ein Festeinbau auch etwas einfaches oder bequemes. In diesem Fall habe ich jedoch vermieden mit Geld auf ein Problem zu werfen, wo es mir kein Problem gelöst. Ganz im Gegenteil. Wie vorher in der Checkliste aufgezeigt, sind alle Punkte ein gewichtiges Argument gegen einen Festeinbau eines Navis. Denn das geht es deutlich besser.

Die Lösung hat state-of-the-art Charakter

  • Smartphone kabellos laden. Das Navibild wird zudem kabellos an den Moniceiver übertragen. Der Smartphone Bildschirm wird optional als Zweitbildschirm genutzt, um z.B. Entfernung zum nächsten Abbiegepunkt oder zur nächsten Tankstelle darzustellen.

  • Die Wireless Funktion ist nutzbar ab einem iPhone 8 mit iOS 8 und Android seit ca. 2015. Bei Android kommt es etwas auf den Hardwarehersteller an.

  • Deutlich preiswertere state-of-the-art Komplettlösung für digitales Radio, Apps, kabelloses Laden und Rückfahrkamera ab ca. 620 Euro.

  • Das Kartenmaterial ist je nach App online und hochaktuell oder per WIFI oder Mobilfunk upzudaten. Meist kostenlos oder z.B. ab 12,99 Euro pro Jahr für TomTom als eine High-End-Lösung.

  • Individuelle Auswahl möglich. Viele weitere Apps unterstützen Android Auto und Apple Carplay.

Logischerweise, können die Komponenten jederzeit durch einen anderen Hersteller wie Pioneer oder Alpine ersetzt werden. Ich persönlich werde aufgrund unserer camper.help Grundsätze nur über das schreiben was ich persönlich – in dem Fall über Monate und teilweise Jahre – eingesetzt habe.

In dem Beitrag wird es um folgende Komponenten gehen

  • Dem Digital Receiver bzw. Moniceiver Kenwood DMX8019DABS.

  • Die Rückfahrkamera Kenwood CMOS-120, 230 und 320.

  • Induktives Ladegerät fürs Smartphone VANMASS 15W Fast Wireless Charger.