Startseite>Reisen>Reiserouten>Italien>Italien – Tipps rund ums Camping und Reisen
Published On: 1. Sep 21
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Inhalte
  1. Italien – Das Land steht hoch im Campingkurs
  2. Beste Reisezeit – Die Hitze in Italien
  3. Buchempfehlung – Ganz Italien in einem Buch
  4. Campingplatz & Stellplatz – Entertainment, Versorgung, Entsorgung
  5. Essen gehen – Das vielseitige Thema Trinkgeld
  6. Geschwindigkeit – Was ist „normal“ auf Italiens Strassen
  7. Hitze und Lösungen – Hochsommer im Süden
  8. Lebensmittel – Gut einkaufen gehen und die Empfehlungen
  9. Leckereien / Aperitif – Lieblingsgetränk und Knabbereien
  10. Maut – Auf den Strassen Italiens
  11. Müllprobleme und Mülllösungen – Was muss man wissen
  12. Öffnungszeiten – Kultur, Shops und Supermärkte
  13. Parken – Und falsch parken
  14. Sprache – Wichtige Wörter im Alltag
  15. Tanken Diesel – Die enormen Preisunterschiede in Italien
  16. Tanken GPL / LPG – Die Gastankflaschen befüllen
  17. Wasserversorgung – Möglichkeiten bei Wasser und Trinkwasser
  18. 📍10 beste Orte und Sehenswürdigkeiten – Die es garantiert wert sind
    1. Alberobello – Die Trullihäuser sind etwas besonderes
    2. Gardasee – Der bekannteste See Italiens
    3. Milano Marittima – Ein Urlaubsort für die Jugend und alle anderen
    4. Pitigliano – Die kleine alte Schönheit
    5. Pompeji und Vesuv – Mächtig und schön
    6. Rom und der Vatikan – Ist eine eigene Reise wert
    7. Toskana – Eine der schönsten Regionen Italiens
    8. Venedig – Es ist einfach nur magisch
    9. Vieste – Eine Stadt mit Stille und Gewusel
    10. Zuletzt – Alles was schön ist in Italien
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Italien – Das Land steht hoch im Campingkurs

Was man über Italien wissen sollte

Italien ist für uns seit Jahrzehnten auf der Liste der schönsten Reiseziele. Teilweise mehrmals im Jahr, zog es uns in dieses vielseitige und faszinierende Land. Das erstaunliche dabei – je öfters wir Italien bereisen – desto mehr steigt die Faszination. Denn für Camping und Reisen bietet sich eine ausserordentliche und einzigartige Vielfalt an.

16 Kapitel Camping und Reisen pur

In 16 Kapiteln von „Beste Reisezeit“ bis „Wasserversorgung“, ist viel wissenswertes und interessantes für Camper dokumentiert. Es geht aber noch ein gutes Stück weiter. Die 10 besten Orte und Sehenswürdigkeiten Italiens, die es aus unserer Sicht in jedem Fall wert sind. Diese dürfen natürlich nicht fehlen.

Weltklasse Sehenswürdigkeiten und Campingziel Nummero Uno

Als Campingfamilie ist Italien für uns das meist bereiste Land ausserhalb Deutschlands. Unsere Kinder waren noch kein Jahr alt, da waren wir schon auf einer Hochzeit auf der Isola del Garda. Für die meisten eine unbekannte und doch so sehenswerte Insel mitten im Gardasee.

Italien-Gardasee-Isola-del-Garda

Mehr als nur den Gardasee erleben

Wer Italien bereist wird allerdings feststellen, dass der Gardasee nur eine kleine, wenn auch feine Essenz Italiens bedeutet. Denn es folgen sowohl im Westen, Süden und Osten Italiens die eigentlichen Schätze durch grandiose wechselnde Landschaften. Gefolgt von den reichen kulturellen Reizen mit über 55 UNESCO Weltkulturerbestätten, temperamentvollen und gastfreundlichen Italienern und die weitreichenden Campingmöglichkeiten in fast allen Teilen des Landes.

Reisen und Camping – Italiens Vielfalt erleben

In Europa bietet kein anderes Land eine solche zahlreiche Vielfalt. Auf der letzten Rundreise durch Italien habe ich daher beschlossen, auszugsweise meine gemachten Erfahrungen für dieses wunderbare Land aufzuschreiben. Mit allen Ecken und Kanten, sodass bereits vorher, der ein oder andere Urlaubs- und Reisestress mit diesen Situationen oder Gegebenheiten zu vermeiden ist.

Kein vollständiger Tippgeber oder Reiseführer

Eines ist mir noch wichtig. Es erwarten dich sehr viele Tipps oder auch Insiderinformationen. Es bleibt dennoch nur ein Auszug einer persönlichen Sichtweise, basierend auf einer jahrzehntelangen Erfahrungen, für eines der schönsten Länder der Welt.

Der Beitrag ist kein vollständiger Tippgeber oder Reiseführer. Fragen lassen sich jederzeit in den Kommentaren stellen und gute Punkte werde ich über die Zeit in den Beitrag einarbeiten.

Beste Reisezeit – Die Hitze in Italien

Samstag ist Reisetag

Vor der Abfahrt in der Hochsaison – und teilweise Nebensaison – ist ein essentielles Thema zu berücksichtigen. Am Samstag ist in Ferienwohnungen und in vielen Hotels der wöchentliche Bettenwechsel. Wer mit dem Auto oder Wohnmobil an einem Samstag nach Italien reisst, oder zurück möchte, wird aller Wahrscheinlichkeit im Stau stehen.

Betroffen vor allem die Mautstationen am Brenner in Österreich und in Italien. Die italienische Brennerautobahn und im Verlauf auf der A22 auf der Höhe des Gardasee´s. An Samstagen treten erfahrungsgemäss von Trento bis Rovereto längere Staus auf. Von daher ist ein anderer Reisetag in dieser Region stark empfohlen oder in den frühen Morgenstunden dieses Gebiet zu passieren.

Beste Reisezeit für Italien – ein paar Tipps

Das ist nun sehr subjektiv und nicht einfach zu definieren. Ich kenne einige Reiseführer, welche einfach mit einem Mittelwert einer Temperaturangabe pro Monat das Thema zu lösen versuchen. Von den Dolomiten bis nach Sizilien mit einer Temperaturangabe, das Thema zu einfach lösen zu wollen, ist natürlich Unsinn.

Der historische Ansatz – Mit Wetterdaten aus dem Netz

Der folgende Ansatz hilft meines Erachtens deutlich weiter. Wie warm oder kalt war es an dem Zielort letztes Jahr oder das Jahr davor? Ein guter Indikator ist das allemal.

Diese Wetterdaten helfen uns persönlich, die richtige Kleidung, die richtige Zudecke mitzunehmen oder den Gasverbrauch zwecks Heizung oder Kühlschrank zu kalkulieren. Nachzusehen im 3-Jahresrückblick und sehr einfach zu bedienen. Bis zu 3 Jahre im täglichen Rückblick. Einfach den Zielort und Zeitraum auswählen und Tages- / Nachtemperaturen sowie den Niederschlag auf einen Blick sehen.

https://meteostat.net/

Der pragmatische Ansatz – In der früh und am Abend ist es einfach kühler

Eine weitere Möglichkeit nutzen wir auch recht oft. Der frühe und auch späte Vogel fängt den Wurm. Mitte August wurde es mir in Süditalien deutlich zu heiss und und habe reichlich geflucht. Wir hatten während der Fahrt im Landesinnern mal 44 Grad im Tacho. Das ist für Kultur und Co zu viel. In Strandnähe war es mit 30 Grad deutlich kühler und mit dem Wind vom Meer, lässt es sich dort wunderbar aushalten. Strandurlaub geht halt immer.

Unser Vorgehen und mein Ratschlag

Es heisst sonst früh aufstehen. Bis 12 oder 13 Uhr die Orte und Städte abseits der Küste sind dann einfach zu meiden. Daher mein Rat. Wenn die Sonne ab 17 Uhr nicht mehr so stark brennt, machen diese Orte dann wieder mehr Sinn. In den späten Nachmittagsstunden bis in die Nacht hinein, sind diese auch am schönsten anzusehen.

Ferragosto und die Preise für Camping

Warum ich Ferragosto (am 15. August – Maria Himmelfahrt) erwähne? Es ist der Tag an dem Italien am Strand oder in den Bergen ist. Dieser Satz ist nicht nur ein Spruch. Es war für uns ein sehr beeindruckender Event, an dem man komprimiert viele Seiten Italiens zu Gesicht bekommt.

Mit leichten Hindernissen an Ferragosto bei der Campingplatzsuche

Zielt man im Juli und August nicht auf die begehrtesten Camping-Hotspots ab, so kann man durchaus und meiner Erfahrung nach ohne vorbuchen durch Italien reisen. An Ferragosto jedoch nicht ohne längere Geduld.

Erst nach dem 8.ten Campingplatz hatten wir einen freien Platz gefunden. Dieser war dann aber erstaunlich gut. Ein sehr sehenswertes Feuerwerk wurde am Strand und auf das Meer hinaus abgefeuert. Mehrere exzellente Profi-Feuerwerke erleuchteten kilometerweit die ganze Bucht und das Meer. Viel Musik, gemütliche Fackeln und viel Ambiente erzeugten eine Stimmung, die einzigartig in unseren Erinnerungen bleiben wird.

camper.help Tipp – Feuerwerk vom 14. auf 15 August

Das Feuerwerk ist vom 14. auf den 15. August. In den Städten im Landesinnern, ist das jedoch deutlich seltener. Diese sind um diesen Tag herum, durchaus etwas leergefegt.

Zudem ist eine Woche vor dem 15. August und ein Woche danach die High-High-Season in Italien. Ein Campingplatz ist dann fast doppelt so teuer wie in der Vorsaison. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, das mal miterlebt zu haben!

Buchempfehlung – Ganz Italien in einem Buch

Ich liebe Bücher aus der WOMO Reihe

Allerdings ist Italien in dieser Reihe zu sehr aufgeteilt. Eine sehr gute Alternative habe ich gefunden.

„Mit dem Wohnmobil durch Italien“

Ein kleines Meisterwerk, welches einen sehr schönen Fokus für Camper hat.

Erstens eines der schönsten und umfangreichsten Bücher die ich bislang zu Italien gelesen habe. Zweitens eines der wenigen Bücher, welches ganz Italien beinhaltet. Drittens haben uns die tollen Routenempfehlung für Wohnmobile sehr gefallen.

*Danke für deine Unterstützung der camper.help Grundsätze und Amazon Werbelinks

Aktualisierung vom: 28.09.2021 um 22:15 Uhr

Campingplatz & Stellplatz – Entertainment, Versorgung, Entsorgung

Vorbuchen oder spontan bleiben

Vom kleinen Stellplatz bis zum extremen und grössten Touristenplatz in Europa gibt es in Italien alles. Es gibt reichlich und letztendlich immer einen Platz, selbst nach langem suchen an Ferragosto. Was unserer Erfahrung nach der einzige Ausnahmezeitraum in Italien ist.

Natürlich gibt es Hotspots am Gardasee, welche im ganzen August voll sind. Aber frequentierte Stellplätze sind unserer Erfahrung nach immer möglich, denn das Publikum wechselt dort täglich. Man muss im August einfach flexibel und beweglich bleiben, oder in der Tat verbuchen.

Campingplatz mit Entertainment und Animation

19 bis 93 Euro haben in den letzten Jahren die Campingplätze gekostet. Im Gegensatz zu jeder Menge 0 Euro Möglichkeiten, stellt sich die Frage, warum das so teuer werden kann?

Die Italiener lieben im Gegensatz zu uns das Entertainment. Auf grösseren Campingplätzen in Strandnähe, ist in der Hauptsaison das volle Programm mit Animation am Platz und teilweise auch am Strand zu erwarten. Schlechtes Karaoke oder Aufführungen auf einer Eventbühne sind auf grossen bis sehr grossen Plätzen schon Standard. Nicht ganz zu vernachlässigen ist der preisliche Aspekt. Umsonst ist das Entertainment und die Animation schliesslich nicht.

Wer es idyllisch und sucht, der sollte sich über den Platz auf der Webseite informieren oder mit dem gleich folgenden Tipp sich in einer App behelfen.

Campingplätze ganz ohne Animation

Per App lasst sich das zwar nicht explizit herausfinden, aber kleine Plätze mit nur 100 bis 200 Touristenplätzen bieten in der Regel kein Entertainment an. Und nach diesem Kriterium lässt sich in vielen App wie z.B. ACSI und ADAC filtern.

Rabattkarten am Campingplatz

Wir haben in der Hochsaison unerwartet mit einer Campingkarte einen Rabatt bekommen. Mit der ADAC Card in der App. 10% auf den Gesamtpreis inklusive Kinder. Das ist eher ungewöhnlich. Für ACSI endet ansonsten im Hochsommer in aller Regel die Rabattsaison Mitte Juli. Allgemeingültig ist das jedoch nicht, denn der Campingplatz darf den Zeitraum für Rabatte selbst definieren. Ansonsten ist ADAC und ACSI sehr verbreitet in Italien und eine klare Empfehlung.

Hilfe am Platz

Italiener sind grundsätzlich sehr aufgeschlossene und hilfsbereite Menschen. Die Camper meiner Meinung nach noch mehr als in Deutschland, denn wer Probleme hat bekommt gelegentlich sogar ein Überangebot an Hilfe.

Stellplätze sind eine sehr gute Alternative

Für Preise zwischen 10 und 35 Euro haben wir über die Jahre sehr gute Stellplätze in Italien kennengelernt. Für den Reisenden die erste Wahl. Für den eher verwöhnten Urlauber sind diese aber durchaus teils etwas spartanisch. Der Klassiker namens Stehklo ist dort öfters vorzufinden.

Allerdings gibt es eine unschlagbaren Vorteil. Die Anmeldeformalitäten mit den 3G-Coronaregeln oder was noch alles kommen wird – das ist am Stellplatz deutlich leichter. Hier gibt in in der Regel keine so grossen Anmeldeformalitäten. Bei einem vorhandenen Zahlautomaten, sogar ganz ohne Formalitäten.

Chemie Toilettenkassette entsorgen – WC Chimico – WC Kimik

Bitte beachten. Es gibt auch in Italien Campingplätze, welche eine spezielle Entsorgungen für Chemie in der Toilettenkassette haben. Gerade ländliche Campingplätze haben eine eigene Kläranlage. Chemie würde diese Kläranlagen stark beeinträchtigen und die darin notwendige Bakterienkulturen zerstören.

Es geht sogar soweit, dass die teilweise Verwendung von Chemie mit Formaldehyd untersagt ist. Das ist natürlich etwas „weltfremd“, aber nachfragen hilft hier weiter. Es gibt dafür ganz spezielle Chemietoiletten, welche dann eine gesonderte Behandlung bekommen.

Bei Stellplätzen habe ich keine Erfahrung, wie sich die Mehrheit der Betreiber dazu verhalten oder vorgesorgt haben. Wer Chemie ganz und gar vermeiden möchte, der kann in diesem Beitrag hervorragende Zusätze für Toilettenkassette finden.

Trinkwasser tanken und Grauwasser entsorgen

In Italien ist das tanken von Trinkwasser und die Entsorgung von Grauwasser überhaupt kein Problem. Bislang hatte jeder offizielle Stellplatz und Campingplatz eine entsprechende Ver- und Entsorgung.

An äusserst vielen Stellen ist Trinkwasser selbst im Hochsommer in sehr guter Qualität vorhanden. Die 90er Jahre Chlorthematik in Italien nur noch selten anzutreffen. Mehr dazu später im Beitrag bei der Wasserversorgung.

Essen gehen – Das vielseitige Thema Trinkgeld

Coperto – Das Gedeck

Heikles Thema, denn es ist undurchsichtig. Das Thema Trinkgeld ist in der Tat nicht mehr allerorts üblich. Zumindest ist es merkbar und durchaus seltener geworden. Einen allgemein gültigen Satz, wie er oft auf Facebook oder im Knigge beschrieben wird – gibt es schlichtweg nicht. Mit dem Gedeck (Coperto) von 2 bis 3 Euro pro Person, lässt sich der Gastgeber zumindest das gereichte Brot, Grissini, Teller und Besteck bezahlen.

Service und Trinkgeld

Oft steht auf der ersten oder letzten Seite ganz unten in den Menükarten, ob auch der Service enthalten ist. Teils bis 20% sind bereits im Preis enthalten. Daher wäre es schon ausserordentlich, wenn man darüber hinaus noch Trinkgeld gibt. Ausser der Kellner erwähnt das er sich über ein Trinkgeld freut, dann weiss man eh sofort bescheid.

Bei Unsicherheiten – Nachfragen hilft

Bei Unsicherheit lohnt es sich mit einem „preise inklusive service? / prezzi comprensivi di servizio?“ kurz zu nachzufragen. Da wir diese Frage selbst immer vergessen, kann man auch das Bauchgefühl walten lassen.

Unsere Faustregel. Wird kein Coperto oder Gedeck auf der Menükarte gelistet, dann ist sehr wahrscheinlich auch kein Service in den Preisen inbegriffen. Sehr verbreitet in Südtirol bzw. in Wintersportgebieten. Dann geben wir beispielsweise um die 10% Trinkgeld.

Im Süden wieder anders

In Süditalien, vor allem in ländlichen Gebieten wurden wir auch schon bestimmt und freundlich zurückgewiesen, dass Trinkgeld nicht erforderlich ist. Ein typisches Beispiel dafür, dass man es letztendlich nur durch nachfragen es ganz richtig machen kann.

Italien-Rechnung-Il-Conto-im-Restaurant-es-ist-kompliziert

Zahlen in Bars und Restaurants

Schilder beachten und nach Quittung und Handzettel fragen

Wenn man eine Bar oder ein Restaurant betritt, dann lohnt es sich kurz die Schilder anzusehen. Bezahlen an der Bar ist selbst in Pizzerien und Restaurants durchaus üblich. Dort liegt auch in der Regel auch das einzige Kreditkartengerät. Der Kellner nimmt die Bestellung auf, serviert und räumt ab. Falls die Quittung oder Handzettel noch nicht auf den Tisch liegt, fragt man mit „Il conto per favore“ nach der Rechnung.

Bar bzw. Cassa aufsuchen

3 Indizien. Ein handgeschriebener Zettel mit der Bestellung liegt auf dem Tisch, ein Schild weisst dich darauf hin, oder der Kellner zeigt auf die Bar. Dann ist klar. Ab an die Bar über der auch Cassa stehen kann.

Geschwindigkeit – Was ist „normal“ auf Italiens Strassen

Geschwindigkeitsbegrenzungen in Italien

Am liebsten wäre es mir die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Im Urlaub haben wir keinen Bedarf 5 Minuten Zeitgewinn gegen Unfallrisiko auszutauschen. Spätestens nach dem zweiten LKW, der einem auf der Strade Proviciali überholt, merkt man schnell das dies nicht immer funktioniert.

Im Norden anders wie im Süden

Im Norden hält sich der Italiener noch eher an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Im Süden – durch die schlechteren Strassen – wird der Auto- und auch LKW-Fahrer öfters durch seltsame Geschwindigkeitsbegrenzungen „ausgebremst“. Etwa durch ein fest einbetoniertes 20er Schild auf einer 4-spurigen Strasse, welches selbst in Google Maps angezeigt wird. Selbst auf Autobahnen ohne eine aktuelle Baustelle, bleiben schon mal 50er Schilder stehen. Das könnte ja durchaus dem Autobahnbetreiber über die Zeit auffallen. Tut es aber nicht.

Damit lernt man aber umzugehen, denn im Urlaubs- und Reisemodus lernt man schnell seinen eigenen passenden Modus zu finden.

camper.help Tipp – Bei der Geschwindigkeit „mitschwimmen“

Einen allgemeingütigen Tipp gibt es nicht, ausser mit dem italienischen Verkehr etwas abgebremmst „mitzuschwimmen“. Immer mit dem Problem die Geschwindigkeit zu übertreten oder einen interessierten Hintermann am Heck zu haben. Der möchte scheinbar wissen, wann unser TÜV und die Gasprüfung abläuft.

Trotz dem Benutzungsverbot in Italien setzen den Ooonu ein, um den notwendigen italienischen Kompromiss zu finden. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Bussgeld für zu schnelles fahren

Das Bussgeld ist in Italien leicht höher als in Deutschland. Mit rund außerorts 20 km/h zu schnell, ist zwar das Bussgeld mit 35 Euro noch bezahlbar, dennoch kommt die Halterermittlung aus dem Ausland mit über 40 Euro noch oben drauf. So verdoppelt sich in aller Regel das Bussgeld. Wenn man somit keine Drängler hinter sich hat, dann ist korrektes fahren die eindeutig bessere und auch sichere Option.

Überholt werden ist meist der Standard

Es ist einfach wie es ist. Versucht nicht andere Autofahrer in Italien zu erziehen oder sich gar aufzuregen. Es gibt wie in Deutschland solche und solche. In Italien wird aber vieles auf eine neue Ebene gehoben.

Viele fahren exakt was auf dem Verkehrsschild steht, doch einige interessiert das jedoch nur geringfügig. Ist man mit dem Wohnmobil auf einer extrem schlechten Strasse mit vorgeschriebenen 30 km/h Höchstgeschwindigkeit unterwegs, wird man durchaus auch mit gefühlter Schnellstrassengeschwindigkeit überholt.

Italien-Strassen-Schlaegloecher-und-Laengsrillen

Das Gegenteil gibt es auch

Nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das Gegenteil gibt es natürlich auch. Auf der gut ausgebauten Superstrada, sind einige sich bewegende Verkehrshindernisse auch keine Seltenheit.

Wichtig für uns Camper – Schlaglöcher und vorausschauend fahren

Die Anzahl der Schlaglöcher sind oft an der Geschwindigkeitsbeschränkungen durchaus angekündigt. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Längsrillen und leicht abgesackte Strassen sind in Italien abseits von Auto- und Superstrada´s jederzeit und mit und ohne Vorwarnung möglich.

Hitze und Lösungen – Hochsommer im Süden

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