Herbstausflug nach Südtirol

Ein Experiment: Bekommt man in der Hauptsaison noch gute Stellplätze mit dem Wohnmobil ohne Vorreservierung. Das Ergebnis und unsere Küstenabschnitte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Spontaner Herbstausflug nach Südtirol, weg von der Sturmfront nördlich der Alpen.
  • Erste Nacht am Reschenpass, dann Meran, das Cron4 in Bruneck und der Staller Sattel.
  • Auf der Passhöhe empfing uns bereits Winterlandschaft.
19_Österreich_Achensee

Kurzer Trip nach Südtirol

Die Sturmfront zieht unaufhaltsam von Norden Richtung Alpen. Die Wetteraussichten für die nächsten Tage: Bescheiden. Das Wetter südlich der Alpen? Nicht wirklich gut, aber besser als zu Hause. Also dann … lass uns losfahren :-).

Spät Abends sind wir spontan gestartet und da wir auch nur ein paar Tage Zeit hatten, war auch nicht viel zu packen. Nur ein paar Kleidungsstücke, die Badesachen für einen Thermenbesuch und Alles für ein erstes Frühstück. Alles andere war sowieso in unserem Pössl.

Reschenpass & Meran

In der Nacht kamen wir am Reschenpass an und bezogen direkt am See unser ersten Nachtquartier. Das Wetter am Morgen begrüßte uns nicht gerade freundlich … kalt, windig und Regenschauer. Mist … die Sturmfront kam schneller voran als gedacht und vertrieb uns weiter Richtung Süden. Erst in Meran machten wir halt, fanden einen Campingplatz für die Nacht und erkundeten bei wolkigem Himmel aber milden Temperaturen die Stadt. Lebende Märkte und schöne Einkaufspassagen luden zum Bummeln ein. Zudem füllten wir unsere Vorräte für die nächsten Tage auf.

Cron4 in Brunneck

Es folgte am nächsten Tag unser Besuch im Cron4 in Bruneck. Bei dem mittlerweile echt schlechten Wetter noch die beste Option den Tag zu verbringen. Für alle die dort mal in die Nähe kommen: Besucht die Saunalandschaft – verschiedene Saunen und Ruhebereiche, eher gemütlich als hektisch – einfach empfehlenswert!

Staller Sattel

Schon wieder auf der Rückreise entschlossen wir uns für die Überquerung des Staller Sattel. Vorbei an den Biathlon-Anlagen gibt es auf dem Weg zum Pass hinauf ein Kuriosum: Der Pass ist jede Stunde nur von halb bis dreiviertel befahrbar … also nur 15 Minuten. Die andere 3/4 Stunde ist der Pass gesperrt. Auf dem Weg hinauf wurde uns dann auch klar warum: Der Pass ist auf der italienischen Seite nur einspurig befahrbar und für größere Wohnmobile nicht einfach zu bezwingen. Enge Kehren ließen uns höher erklimmen, im gleichen Tempo fiel die Außentemperatur.

Winterlandschaft auf Passhöhe

Auf Passhöhe staunten wir nicht schlecht auf die erste Winterlandschaft. Es wirkte alles wie gebleicht. Auf der eine Seite konnte man die kräftigen Herbstfarben noch erahnen, auf der anderen Seite bedeckte der Schnee die Farbenpracht … ein sehr beeindruckendes Bild. Weiter ging es über Felbertauern und Gerlos Richtung Zillertal und anschließend über den Achenpass wieder nach Hause.

Unsere Route

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