Campingkarten im Vergleich: ACSI, ADAC oder Camping Key Europe
ADAC Campcard, ACSI CampingCard und Camping Key Europe im Vergleich. Welche Campingkarte sich lohnt, was sie kostet und meine Tipps für die Rezeption.
Campingführer 2026 auf einen Blick
Die Campingführer 2026 von ADAC und ACSI, jeweils mit der Campingkarte oder dem Gutschein für die App.
Die Campingkarten mit günstigeren Übernachtungskosten sind reichlich am Markt vorhanden. Über die Jahre haben wir vielfach die 3 größten Mainstream Camping-Karten vom ADAC, ACSI und CKE geholt. Nach unseren Erfahrungen lohnt sich der Einsatz der Karte bereits, wenn diese 3 bis 4 Nächte im Jahr eingesetzt wird.
Welche Campingkarte lohnt sich?
Update: Bereits 2023 habe ich die Reihenfolge meines Favoriten getauscht. Das hat gute Gründe.
Unsere Campingkarten der letzten Jahre
Danach weisst du, welche Campingkarte zu dir passt.
Viele Plätze und günstige App → Die ADAC Campcard, mein Favorit seit 2023.
Die meisten Plätze mit Festpreis → Die ACSI CampingCard mit über 3.000 Campingplätzen.
Versicherung und Check-in-Karte → Die Camping Key Europe.
| Campingkarte | Note | Plätze mit Rabatt | Übernachtung | App |
|---|---|---|---|---|
| ADAC Campcard Mein Favorit |
4,75 | rund 2.500 | 15 bis 50 % Nachlass | PiNCAMP App |
| ACSI CampingCard | 4,67 | über 3.000 | 13 bis 27 Euro | bis zu 3 Apps |
| Camping Key Europe | 4,33 | über 2.000 | je nach Platz | Camping Key |
Die Noten stammen aus unserem Test. Plätze, Rabatte und Preise sind Stand 2026 laut Anbieter.
So haben wir getestet
Erfahrung: Die eigene lange Erfahrung mit den Camping Produkten ist essentiell. Wir haben die ADAC CampCard und die ACSI CampingCards bereits viele Jahre im Dauereinsatz und viel getestet, die CKE ein paar Jahre.
3 Kriterien: Diese 3 Test-Kriterien waren uns bei den Campingkarten besonders wichtig. Die Handhabung auch im täglichen Campinggebrauch, die Qualität der Karte und das Preis- / Leistungsverhältnis, je bis zu 5 Sterne. Die Gesamtnote ist ihr Mittelwert, auf 2 Stellen genau.
Abwertung: Pro aufgetretenen Nachteil gibt es 0,25 Sterne Abzug.
Stand: Noten aus unserem Test mit den Karten, Büchern und Apps 2024, die CKE 2023. Preise und Plätze Stand 2026 laut Anbieter.
Die Unterschiede in der Praxis
Soviel vorab. Viele Blogger und die Betreiberseiten versuchen alle möglichen Vorteile ins rechte Licht zu rücken. In der Praxis konnten wir in vielen Teilen Europas nicht viel Unterschiede zwischen den 3 Anbietern feststellen.
Es gibt theoretische Unterschiede, aber die Campingplatzbetreiber haben uns mehrfach deutlich erklärt, dass sie gar nicht die Zeit aufwenden können, um die Leistungen hier zu unterscheiden. Es gibt sogar Betreiber, die den Rabatt in der Rechnung als „ADAC, ACSI, CKE Rabatt“ verallgemeinert gelistet haben.
Die Anbieter der Campingkarten haben eigentlich unterschiedliche Merkmale. Sehr oft ist es jedoch zu beobachten, dass es dem Camping- oder Stellplatzbetreiber völlig egal ist, welche Karte man vorzeigt. Zu sehen an der Rechnung, wo einfach alle namhaften Campingkarten in einer Rechnungsposition zusammengefasst werden.
Dennoch gibt es ein paar Details bei der Anschaffung, welche den Ausschlag für den einen oder anderen Anbieter geben.
Richtig Sinn nur in der Nebensaison
Wir selbst haben einen Grundsatz, dass wir keine Umwege für eine Vergünstigung in Kauf nehmen. Denn die vergünstigten Plätze sind nicht immer diejenigen, welche wir bei freier Auswahl wählen würden. Somit musste für uns ein guter Allrounder unter den Karten her.
Die Bücher haben wir für uns wieder neu entdeckt. Die kleinen Smartphonescreens machen es nicht gerade besser, den Überblick zu behalten.
Die Campingführer von ADAC und ACSI als Buch
ADAC Campcard: mein Favorit seit 2023
Mein neuer Favorit seit 2023. Die ADAC CampCard kaufen wir jedes Jahr digital und von Zeit zu Zeit auch als Buch. Die Vorteile und Verbreitung, aber auch der Preis ist super. Die kleinen Abstriche im Überblick.
Vorteile ADAC Campcard
Nachteile ADAC Campcard
Daten, Stand 2026
Die ADAC CampCard ist eine Campingkarte mit Vergünstigungen in der Nebensaison und zeitweise auch in der Hauptsaison. Der Betreiber des Platzes legt den Gültigkeitszeitraum selbst fest. Meist sind die CampCard-Plätze auch die günstigen Camping- und Stellplätze eines Anbieters, keine erste Reihe am See oder Meer.
Neu seit 2026
Die ADAC Campcard gibt es seit 2026 nur noch digital in der PiNCAMP Camping App. Dem ADAC Campingführer liegt dafür ein Gutscheincode für 1 Jahr App bei. Der ADAC nennt rund 2.500 Rabatt-Angebote, 15 bis 50 % in der Nebensaison und 5 bis 30 % in der Hauptsaison. Die Campcard gilt ein Jahr ab Aktivierung. Den ADAC Stellplatzführer gibt es seit 2026 nicht mehr als Buch.
ADAC App oder Buch
Die ADAC App hat ein paar gute digitale Eigenschaften wie z. B. die Camperbewertung der Pincamp bzw. ADAC-Community. Aber auch die Möglichkeit der App mit „Heute verfügbar“ auch online zu buchen ist von Vorteil. Allerdings noch etwas zu schwach ausgeprägt, um positiv in der Bewertung zu erscheinen.
Besser planen und auch suchen und wiederfinden auf der Reiseroute geht tatsächlich mit dem Buch deutlich besser. Die ADAC CampCard selbst steckt seit 2026 nur noch in der App, im Buch liegt dafür der Gutscheincode.
Am Smartphone steckt die Campcard 2026 im Abo PiNCAMP Plus der PiNCAMP Camping App, laut PiNCAMP 11,99 Euro im Jahr. Mit dem Gutscheincode aus dem ADAC Campingführer ist das erste Jahr kostenlos. Die Grundversion der App ist kostenlos, es gibt sie für Android und iOS.
ACSI CampingCard: die meisten Plätze
Die ACSI CampingCard kaufen wir uns jedes Jahr, denn die Vorteile und Verbreitung sind enorm. Hier im Überblick.
ACSI CampingCard
Vorteile ACSI CampingCard
Nachteile ACSI CampingCard
Daten, Stand 2026
Die ACSI CampingCard ist eine reine Campingkarte mit Vergünstigungen in der Nebensaison. Nebensaison ist nicht gleich Nebensaison. Der Betreiber des Platzes legt den Gültigkeitszeitraum selbst fest.
Campingführer oder CampingCard?
ACSI Campingführer und ACSI CampingCard sind für unterschiedliche Zielgruppen. Der ACSI Campingführer enthält alle Camping- und Stellplätze und die CC-Karte. Der ACSI CampingCard-Führer enthält nur die Plätze, welche die CampingCard akzeptieren, und die CC-Karte. Der Campingführer beinhaltet daher deutlich mehr Camping- und Stellplätze.
Die ACSI Apps
Die kostenpflichtigen Apps gibt es für Android und iOS. 2026 kostet die digitale CampingCard ACSI laut ACSI ab 22,95 €, die App ACSI Camping EU 9,99 € im Jahr. In den Büchern steht auf der Ermäßigungskarte ein Code, damit gibt es die App 2026 ab 4,99 €. Eine App läuft auf 3 Geräten gleichzeitig. Die Offlinenutzung ist möglich.
Camping Key Europe: Versicherung inklusive
Die Camping Key Europe ist leider nicht mehr in unserem Geldbeutel. Die Vorteile und Verbreitung sind gut, aber die Präsentation der Plätze am Smartphone ist nicht state-of-the-art. Hier im Überblick.
Camping Key Europe
Vorteile Camping Key Europe
Nachteile Camping Key Europe
Daten, Stand 2026
Webseite statt albernem PDF
Ist die Camping Key Europe besser geworden? Ein klares Ja. Im Gegensatz zu den letzten Jahren ist das alberne PDF gegen eine durchsuchbare Webseite getauscht worden. Ein paar Attribute wie Animation für Kinder und Jugendliche sind gute neue Merkmale, welche bei Campingliebhabern positiven Anklang finden werden.
Die App ist leider unter ferner liefen und bringt nur wenig Mehrwert. War die Appfunktion 2018 noch nicht mit einer Suche nach den teilnehmenden Campingplätzen enthalten, gibt es mittlerweile die App Camping Key für Android und iOS.
Etappenführer abseits des Mainstreams
Uns selbst haben es die besonderen Anbieter besonders angetan. Landvergnügen, Staybetter.farm, Bauernleben, France Passion, Pintrip, Greenstop24 und Espana Discovery sind für uns Camper eine wahre Quelle an besonderen und einzigartigen Erlebnissen.
Unsere Etappenführer der letzten Jahre
Diese fokussieren sich auf eine ganz andere Zielgruppe. Dafür haben wir eine Menge eigene Beiträge auf camper.help.
Meine Tipps für die Rezeption
Karte gleich beim Check-in zeigen
Die Karte gleich beim Check-in zeigen ist sehr wichtig. Sonst wird es ganz eng beim Check-out. Vorbuchen mit gleich eingebuchtem Rabatt geht nur in wenigen Ausnahmefällen.
Rabatte vorher nachfragen
Rabatte ändern sich. Lieber vorher nachfragen. Durchaus öfters ist es schon vorgekommen, dass die Rabatte vor Ort anders waren als erwartet. Nicht immer zum Vorteil für den Camper. Daher besser vorher nachfragen, denn die Angaben der Apps sind nicht bindend. Der ein oder andere Platzbetreiber hat diese ganz ignoriert und uns „die Wahl“ der Abreise gelassen.
Was trotz Karte extra kostet
Welche Plätze du bekommst
Es gibt keine feste Regel. Jeder Campingplatz hat seine eigene Strategie. Meist sind die hochwertigen Plätze wie z. B. in der 1. Reihe am Strand nicht inbegriffen, da diese auch in der Nebensaison gerne regulär gebucht werden. Auf manchen Plätzen sind nur spezielle Bereiche auswählbar.
Einen passenden und weiterführenden Artikel über die besten Camping-Apps findest du übrigens hier.
Mein Fazit
Mein Favorit ist seit 2023 die ADAC Campcard. Die ACSI CampingCard kaufen wir uns trotzdem jedes Jahr, denn ihre Verbreitung ist enorm. Die Camping Key Europe ist dagegen nicht mehr in unserem Geldbeutel.
In der Praxis sind die Unterschiede zwischen den 3 Karten klein, und richtig Sinn machen sie meistens nur in der Nebensaison. Schon ab 3 bis 4 Nächten im Jahr rechnet sich eine Karte. Umwege für eine Vergünstigung nehmen wir trotzdem keine in Kauf.
Das Gute ist, dass jeder Camper seinen eigenen Bedarf am besten kennt. Und dazu zählt auch die komplette Freiheit seiner Ziele.
Häufige Fragen
Welche Campingkarte ist die beste?
Mein Favorit ist seit 2023 die ADAC Campcard mit 4,75 von 5 Sternen, knapp vor der ACSI CampingCard mit 4,67. Die ACSI hat mit über 3.000 Campingplätzen die meisten Plätze. Welche sich lohnt, hängt davon ab, wohin du fährst und wann.
ADAC Campcard oder ACSI CampingCard?
In der Praxis gibt es kaum Unterschiede, viele Platzbetreiber unterscheiden die Karten gar nicht. Die ADAC Campcard hat das bessere Preis- / Leistungsverhältnis mit nur 1 App, die ACSI CampingCard mehr Plätze und feste Platzpreise von 13 bis 27 Euro.
Was kostet die ADAC Campcard?
Seit 2026 steckt die Campcard nur noch im Abo PiNCAMP Plus der PiNCAMP Camping App, laut PiNCAMP 11,99 Euro im Jahr. Dem ADAC Campingführer 2026 liegt ein Gutscheincode für 1 Jahr PiNCAMP Plus bei. Danach verlängert sich das Abo automatisch, wenn du nicht kündigst.
Was kostet die ACSI CampingCard?
Die digitale CampingCard ACSI kostet 2026 laut ACSI ab 22,95 Euro, als Karte liegt sie auch den ACSI Campingführern bei. Wer schon einen Campingführer hat, bekommt die App 2026 mit dem Code auf der Ermäßigungskarte ab 4,99 Euro.
Was kostet die Camping Key Europe?
ADAC-Mitglieder zahlen 2026 laut PiNCAMP 12 Euro für 12 Monate. Die Karte gilt ein Jahr und verlängert sich nicht automatisch.
Lohnt sich die ACSI Card?
Nach unseren Erfahrungen lohnt sich eine Campingkarte bereits ab 3 bis 4 Nächten im Jahr, ACSI selbst nennt 4 Übernachtungen. Das gilt aber nur in der Nebensaison und nur, wenn die teilnehmenden Plätze ohne Umweg auf deiner Route liegen.
Ist der Hund mit der Campingkarte dabei?
Ein Hund ist manchmal im Preis inkludiert. Eine genaue Info ist nur beim Anbieter selbst oder im Campingführer zu bekommen. Preise für Hunde liegen bei der Camping Key Europe nicht vor, laut Anbieter ist es von Platz zu Platz unterschiedlich.
Gilt die Campingkarte auch in der Hauptsaison?
Meist nicht. Die ACSI CampingCard ist eine reine Nebensaison-Karte. Der ADAC nennt seit 2026 auch 5 bis 30 % Rabatt in der Hauptsaison, in der Praxis ist das aber nicht die Regel.
Aus euren Kommentaren
Wir haben alle 17 Kommentare bis zum 15.10.2026 ausgewertet.
Bevor du unten fragst
Schreib dazu, in welchem Land und zu welcher Jahreszeit du unterwegs bist und welche Karte du schon hast. Dann kann ich dir gezielt antworten.
Letzte Aktualisierung am 17.10.2026 um 19:10 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API




















habe mir jetzt die Vorteile der verschiedenen Karten durchgelesen. Hab mir auch die Kommentare durchgelesen, weil diese zählen für mich mehr als die des Betreiber.
Bin jetzt zum Schluss gekommen mir überhaupt keine zu nehmen. Versichert bin ich sowieso durch meine Vollkaskoversicherung und brauch mich nicht zu ärgern das die Karte nur eingeschränkt akzeptiert wird . Meinen Platz suche ich mir schon selber aus .
Servus Heinz,
Alles gut und verstehe ich auch. Das gute ist, dass jeder Camper seinen eigenen Bedarf am besten kennt. Und dazu zählt auch die komplette Freiheit seiner Ziele.
Viele Grüsse
Flo
Was Deine ACSI Bewertung anbelangt, kann ich nicht ganz zustimmen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ACSI keinesfalls die Interressen seiner Mitglieder sondern überwiegend die der Campingplatzbetreiber vertritt. Hier nur eins von drei Beispielen: Camping Banares Nr. 2341 im 2023iger Buch.
Seit spätestens dem 11.04.23 weiß ACSI, dass sich der Campingplatzbetreiber nicht an den Preisregularen hält.
Siehe LINK: https://www.campingcard.com/de/spanien/la-rioja/la-rioja/santo-domingo-de-la-calzada/camping-banares-113667/?tab=reviews&reviewLocale=&reviewPage=1&reviewSort=date
Trotzdem hat ACSI nichts unternommen Ihre Mitglieder durch ein Hinweis in der ACSI-App zu warnen. Ganz im Gegenteil. Auf meine Beschwerde hin bekam ich von ACSI folgende schriftliche Antwort:
„Sehr geehrter Kunde,
Vielen Dank, dass Sie mit uns Kontakt aufgenommen haben.
Es ist schon eine Unverschämtheit von ACSI einen Zuschlag von über 30% als kleinen Energiezuschuss zu bezeichnen. Ich habe ACSI aufgefordert mir mitzuteilen, wo in den Grundregeln, die Vertragsbestandteil zwischen ACSI und mir sind, unter dem Passus „Nicht im Tarif inbegriffen“ steht, dass der Betreiber einen Energiezuschuss verlangen kann; konnte man natürlich nicht. Leider habe ich keinen Anwalt gefunden, der für einen Streitwert von 8 € bereit war, eine Klage gegen ACSI zu führen. Dabei wäre es mir nicht um die 8 € gegangen.
Im ACSI Buch 2024 ist dieser Platz nicht mehr enthalten.
Hallo Klaus,
Ja, das ist leider immer möglich und darauf weise ich entsprechend hin.
„Man muss vor Ort immer damit rechnen, dass der Campingplatzbetreiber eine ganz eigene Sicht auf die Form der Vergünstigung hat und bei allen Anbietern Zuschläge für Extras erhoben werden..“
Auch wenn ich deinen Ärger nachvollziehen kann, muss ich mich dennoch bei dir unbeliebt machen. In diesem Fall nutzt der Betreiber die offiziellen Bedingungen von ACSI.
https://www.campingcard.com/de/extra-info/was-ist-die-campingcard-acsi/
Im CampingCard ACSI-Tarif nicht inbegriffen: Ein Campingplatz kann zusätzlich zu dem genannten ACSI-Tarif einen Energiezuschlag erheben.
Gerne hätte ich dir etwas anderes geschrieben, denn diese Nebensätze der Campingkarten-Anbieter sind teilweise schon Mist.
Doch muss man es im Verhältnis sehen. Grundsätzlich versuche ich immer gute und weniger gute Erlebnisse miteinander zu kombinieren. Daher hat ACSI auch Abzüge bei einigen Punkten erhalten, den zweiten Platz gemacht und dennoch ist das Gesamtpaket schon echt sehr gut.
Bitte verbuche es unter Erfahrung und Erlebnis, wisch die 8 Euro weg und freue dich auf die guten Plätze. Oder mach es so wie wir. Wir haben gar kein Landstromkabel mehr ;-) Zumindest nicht im Frühjahr, Sommer und Herbst.
Viele Grüsse, guten Rusch und gute Reisen.
Flo
Hallo Flo,
Danke für Deine Antwort, aber ich muss Dir leider erneut widersprechen.
ACSI bietet ein Campingcard Buch für die Nebensaison zum Kauf an. Ich als Kunde nehmen dieses Kaufangebot an. Damit ist ein rechtskräftiger Kaufvertrag entstanden. Bestandteil dieses Kaufvertrags sind dir im Buch (ich wiederhole: im Buch) unter „Nicht im Tarif inbegriffen“ festgelegten Ausnahmen. Wenn irgendwo etwas anderes stehen sollte (z.B. Internet) ist dies für mich unerheblich. Dieser Zusatz im Internet kann ja auch erst nach zustande kommen meines Kaufvertrages eingefügt worden sein. In den für mich geltenden Ausnahmen steht nur: „Strom darf bei höherem Verbrauch (als die 4kWh) durchberechnet werden.“ Damit liegt meiner Meinung nach eindeutig ein Vertragsbruch seitens ACSI vor, da ich mehr habe zahlen müssen als mit ACSI vereinbart. ACSI hätte sich meiner Meinung nach vom Betreiber das Geld wiederholen müssen und mir erstatten müssen.
Gruß
Klaus
Hallo Klaus,
Ich weiss eigentlich gar nicht was du nun möchtest.
Alleine schon das die allermeisten Camper an der Rezeption die AGBs des Campingplatz unterschreiben hebelt sämtliche ACSI Bestimmungen aus. Wenn es der Campingplatz darauf anlegen würde.
Am 31.12. möchte ich ehrlich gesagt keine ACSI Bücher lesen, aber es gibt sicherlich auch die anderen zahlreichen Paragraphen im Buch.
– 4 kWh Limit und Mehrverbrauch
– Komfortplatz oder Luxusplatzupgrade
– oder hast ein Platz über 6A upgrade zugestimmt
– und und und …
– Du brauchst nur einen Upgrade an der Rezeption zustimmen und du bist schon auf den ACSI Regeln raus
Das dies von diesem Campingplatz weder fair noch gut ist, steht ausser Frage. Das gehört sich nicht.
Insofern empfehle ich dir die 8 Euro nach fast 3 Monaten im Kopf abzuschreiben. Jeder weitere Gedanke ist es nicht wert. Solche Dinge rauben dir sonst nur das Lebens(Camper)glück.
Guten Rusch
Flo
Halllo Flo, offensichtlich hast Du meine Kommentare nicht sogfältig gelesen, denn sonst hättest Du verstanden, dass es mir nicht um die 8 € geht, denn die habe ich schon lange abgeschrieben. Es geht mir ausschließlich um das Verhalten von ACSI bei Beschwerden über einen Platz (und ich habe inzwischen mehrere Beispiele) und das Verhalten der Betreiber noch rechtfertigen (z.B. „Ein Energiezuschlag von über 30% ist ein kleiner Energiezuischlag“). Für mich ist Deine ACSI Bewertung zu positiv ausgefallen. Dies Dir aufzuzeigen war mein einziges Anliegen, aber wer nicht verstehen will, dem kann man auch nicht helfen. Also lassen wir es.
Hallo, ich bin derzeit auf einem Camingplatz in Österreich, den ich ohne Reservierung angefahren habe. Gefunden habe ich den Platz über eine Google Abfrage, z. B. „Camping Millstädter See“ und danach über die homepages der angezeigten Plätze der Google Abfrage. Der von mir ausgewählte Platz hat auf seiner homepage keinen Hinweis auf Campingkarten die akzeptiert werden. Beim Einchecken habe ich dann aber gesehen, daß 3 Campinngkarten akzeptiert werden. Dazu meine Frage: Gibt es eine Vereinbarung zwischen dem Campingplatzbetreiber und den Anbietern der Campingkarten, über die Veröffentlichung der Information auf der Homepage vom Campingplatzbetreiber, dass.und welche Campingkarten akzeptiert werden ?
Gruß
Gerhard Steinmann
Hallo Gerhard,
nein die Platzbetreiber machen mit ACSI und ADAC auf ihren Seiten weniger explizite Werbung, denn die Karten sorgen dafür in der Nebensaison Buchungslücken kleiner zu halten, müssen dafür aber mehr oder minder unschöne Rabatte gewähren. Ein – aus meiner Sicht – sehr zweischneidiges Thema.
Die einzige vollständige Möglichkeit ist die App „ACSI CampingCard 2023“ https://camper.help/apps
oder das entsprechende „ACSI CampingCard“ Buch zu erwerben.
Gute Reisen.
Viele Grüsse
Flo
Hallo Zusammen, vielleicht könnt ihr uns helfen. Wir möchten in der Saison (leider) nach Kroatien (KrK) und waren sehr enttäuscht, dass die ADAC Karte nicht gültig ist. Leider erfahren wir auch nicht, welche Camping Rabattkarten gültig sind. Habt Ihr hierzu Erfahrungen gemacht? Liebe Grüße Manuela
Hallo Manuela,
theoretisch sind die Gültigkeitsdaten mit Zeitraum in den Apps angegeben. Beim ADAC im Abschnitt „Preise“ sogar mit dem Rabatt in % und dem Gültigkeitszeitraum. Das funktioniert in dem allermeisten Fällen zuverlässig. In der Praxis ist bei gut gebuchten Plätzen es dem ein oder anderen Platzbetreiber das zeitweise egal. Im Zweifelsfall per Mail vorher nachfragen.
Viele Grüsse
Flo
Hi, aus meiner Sicht auch nicht schlecht die Mitgliedschaft im DCC, kostet 48,. € im Jahr, hat aber auf vielen Platzen das ganze Jahr feste Preise für DCC Mitglieder und man bekommt monatlich eine Zeitschrift.,
Lg aus dem Norden
Hi Marc,
da hast du sicherlich recht. Ich schreibe nur über Themen, welche ich persönlich kenne und einen echten Bezug aus der Praxis dazu habe. Mit dem DCC habe ich diese Erfahrung schlichtweg nicht, um ehrlich darüber meine Gedanken und Erfahrungen auszubreiten.
Lust selbst etwas darüber zu schreiben? https://camper.help/gastbeitrag-schreiben/ Du kannst mich auch gerne mal anrufen, wenn du daran Interesse hast.
Viele Grüsse
Flo
Hallo Florian, kennst Du das Vergütungssystem hinter diesen Karten? Also warum akzeptiert der Campingplatz die Karten zur Vergünstigung überhaupt und wir bezahlen dann die Kartengebühr z.B. an den ADAC? Erfolgt da im Hintergrund eine Vergütung zwischen ADAC und dem Campingpaltzbetreuer ähnlich wie eine Gutscheinbuch oder so was? Ich persönlich habe für mich entschieden keine Karten (zumindest von den genannten großen dreien) zu kaufen und dann meine Entscheidung auf welchen Platz ich gehe abhängig zu machen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass nur bestimmte Plätze mit der Karte zur Verüfung stehen und das waren in der Regel nicht die die ich wollte. Außerdem sind die Preise mit Karte manchmal pauschal für 2 Personen, Womo, Strom etc. Da ich öfters alleine unterwegs bin, rechnet sich das dann überhaupt nicht.
Interessant wäre für mich etwas über die Alternativkarten zu erfahren, die Du so einsetzt bzw. eingesetzt hast – aber vielleicht kommt das noch?
Danke dir für deine Anregungen – ich freue mich schon immer auf den Newsletter am Montag.
Hallo Michael,
das ist ein Marketinginstrument für Campingplatzbetreiber, um die Nebensaison zu füllen. Lohnt sich nur, wenn man ins Raster passt. Ob es da Vergütungen gibt ist mir nicht bekannt.
Wir nutzen im Lockdown das hier
https://camper.help/freicamper-tipps/
Gleich danach kommt diese Möglichkeit
https://camper.help/staybetter-farm-der-geheimtipp-in-die-natur/
https://camper.help/landvergnuegen-und-so/
https://camper.help/winzer-atlas-bier-erlebnis-mit-dem-wohnmobil/
Immer wieder gerne. Heute ist ja Montag :-)
Viele Grüsse
Flo
Zufällig weiß ich zumindest wie es bei der ACSI CC-Card und der ADAC CampCard abläuft:
Grundsätzlich geht es für die Betreiber der Campingplätze um das von Flo beschriebene Marketing und darum, gerade in der weniger stark frequentierten Nebensaison zusätzliche Gäste für ihre Plätze zu generieren, wobei die ADAC CampCard nicht auf die Nebensaison beschränkt ist und die Plätze diese auch in der Hochsaison akzeptieren könn(t)en. Weder ACSI noch ADAC erhalten etwas, wenn die Camper die Karte einsetzen. Lediglich die Camper selber profitieren hier durch die Ermäßigung, indem sie vom Campingplatzbetreiber den festgelegten Nachlass gewährt bekommen.
Beide Anbieter (ACSI bzw. ADAC) versuchen möglichst viele Campingplätze in ihre Campingführer hineinzubekommen. Sie werben damit, den Campern Informationen zu vielen Plätzen zu liefern und verdienen am Verkauf und der geschalteten Werbeanzeigen der Plätze in diesen Führern.
Schade kann nicht mehr schreiben, der Platz ist hier beschränkt.
Danke Markus für die interessanten Informationen. Gerne kann ich einen Gastabsatz in den Beitrag einfügen. Oder du kannst jederzeit auch einen ganz eigenständigen Beitrag mit eigener URL haben. https://camper.help/gastbeitrag/
Liebe Grüsse aus Putignano / Apulien