Campingkarten im Vergleich: ACSI, ADAC oder Camping Key Europe

ADAC Campcard, ACSI CampingCard und Camping Key Europe im Vergleich. Welche Campingkarte sich lohnt, was sie kostet und meine Tipps für die Rezeption.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mein Favorit seit 2023 ist die ADAC Campcard. Die Vorteile und Verbreitung, aber auch der Preis ist super.
  • Die ACSI CampingCard hat die meisten Plätze. Auf über 3.000 Campingplätzen gibt es Vergünstigungen, die Platzpreise liegen bei 13 bis 27 Euro.
  • Eine Karte lohnt sich schon ab 3 bis 4 Nächten im Jahr. Richtig Sinn machen die Karten aber meistens nur in der Nebensaison.
  • In der Praxis sind die Unterschiede klein. Manche Betreiber listen den Rabatt in der Rechnung als „ADAC, ACSI, CKE Rabatt“.
  • Die Karte gleich beim Check-in zeigen. Kurtaxe, Kinder und Extras kosten trotz Karte meist extra.
Über 30 Campingkarten auf einem Holztisch, darunter ADAC CampCard, ACSI CampingCard, Club-ID, Landvergnügen, Bauernleben, GreenStop24 und France Passion

Campingführer 2026 auf einen Blick

Die Campingführer 2026 von ADAC und ACSI, jeweils mit der Campingkarte oder dem Gutschein für die App.

ADAC Campingführer Deutschland/Nordeuropa 2026: Mit Gutscheincode: 1 Jahr PINCAMP Camping App...
ADAC Campingführer Südeuropa 2026: Mit Gutscheincode: 1 Jahr PINCAMP Camping App kostenlos (Wert...
ACSI Campingführer Deutschland 2026: Inkl. Benelux-Dänemark-Österreich-Schweiz und ACSI...
ACSI CampingCard & Stellplatzführer 2026: Bestehend aus 2 Bänden inkl. ACSI CampingCard...

Die Campingkarten mit günstigeren Übernachtungskosten sind reichlich am Markt vorhanden. Über die Jahre haben wir vielfach die 3 größten Mainstream Camping-Karten vom ADAC, ACSI und CKE geholt. Nach unseren Erfahrungen lohnt sich der Einsatz der Karte bereits, wenn diese 3 bis 4 Nächte im Jahr eingesetzt wird.

Welche Campingkarte lohnt sich?

Update: Bereits 2023 habe ich die Reihenfolge meines Favoriten getauscht. Das hat gute Gründe.

ADAC Campcards von 2018 bis 2024, darunter CampingCard ACSI, ACSI Club iD und 2 Camping Key Europe auf einem Holztisch

Unsere Campingkarten der letzten Jahre

Danach weisst du, welche Campingkarte zu dir passt.

Viele Plätze und günstige App → Die ADAC Campcard, mein Favorit seit 2023.
Die meisten Plätze mit Festpreis → Die ACSI CampingCard mit über 3.000 Campingplätzen.
Versicherung und Check-in-Karte → Die Camping Key Europe.

Campingkarte Note Plätze mit Rabatt Übernachtung App
ADAC Campcard
Mein Favorit
4,75 rund 2.500 15 bis 50 % Nachlass PiNCAMP App
ACSI CampingCard 4,67 über 3.000 13 bis 27 Euro bis zu 3 Apps
Camping Key Europe 4,33 über 2.000 je nach Platz Camping Key

Die Noten stammen aus unserem Test. Plätze, Rabatte und Preise sind Stand 2026 laut Anbieter.

So haben wir getestet

Erfahrung: Die eigene lange Erfahrung mit den Camping Produkten ist essentiell. Wir haben die ADAC CampCard und die ACSI CampingCards bereits viele Jahre im Dauereinsatz und viel getestet, die CKE ein paar Jahre.

3 Kriterien: Diese 3 Test-Kriterien waren uns bei den Campingkarten besonders wichtig. Die Handhabung auch im täglichen Campinggebrauch, die Qualität der Karte und das Preis- / Leistungsverhältnis, je bis zu 5 Sterne. Die Gesamtnote ist ihr Mittelwert, auf 2 Stellen genau.

Abwertung: Pro aufgetretenen Nachteil gibt es 0,25 Sterne Abzug.

Stand: Noten aus unserem Test mit den Karten, Büchern und Apps 2024, die CKE 2023. Preise und Plätze Stand 2026 laut Anbieter.

Die Unterschiede in der Praxis

Soviel vorab. Viele Blogger und die Betreiberseiten versuchen alle möglichen Vorteile ins rechte Licht zu rücken. In der Praxis konnten wir in vielen Teilen Europas nicht viel Unterschiede zwischen den 3 Anbietern feststellen.

Es gibt theoretische Unterschiede, aber die Campingplatzbetreiber haben uns mehrfach deutlich erklärt, dass sie gar nicht die Zeit aufwenden können, um die Leistungen hier zu unterscheiden. Es gibt sogar Betreiber, die den Rabatt in der Rechnung als „ADAC, ACSI, CKE Rabatt“ verallgemeinert gelistet haben.

Die Anbieter der Campingkarten haben eigentlich unterschiedliche Merkmale. Sehr oft ist es jedoch zu beobachten, dass es dem Camping- oder Stellplatzbetreiber völlig egal ist, welche Karte man vorzeigt. Zu sehen an der Rechnung, wo einfach alle namhaften Campingkarten in einer Rechnungsposition zusammengefasst werden.

Dennoch gibt es ein paar Details bei der Anschaffung, welche den Ausschlag für den einen oder anderen Anbieter geben.

Richtig Sinn nur in der Nebensaison

  • Richtig Sinn machen die 3 Camping-Karten meistens nur in der Nebensaison. Im Frühjahr, teilweise im Spätsommer, im Herbst und im Winter und außerhalb der Weihnachts- oder Winterferien.
  • Der ADAC und der CKE sprechen zumindest auf ihrer Webseite von Ausnahmen auch in der Hauptsaison, aber das ist nicht die Regel.
  • Man muss vor Ort immer damit rechnen, dass der Campingplatzbetreiber eine ganz eigene Sicht auf die Form der Vergünstigung hat.
  • Bei allen Anbietern können Zuschläge für Extras erhoben werden.

Wir selbst haben einen Grundsatz, dass wir keine Umwege für eine Vergünstigung in Kauf nehmen. Denn die vergünstigten Plätze sind nicht immer diejenigen, welche wir bei freier Auswahl wählen würden. Somit musste für uns ein guter Allrounder unter den Karten her.

Die Bücher haben wir für uns wieder neu entdeckt. Die kleinen Smartphonescreens machen es nicht gerade besser, den Überblick zu behalten.

ADAC Campingführer Südeuropa 2024 und ACSI Campingführer Deutschland 2024 nebeneinander auf einem Holztisch

Die Campingführer von ADAC und ACSI als Buch

ADAC Campcard: mein Favorit seit 2023

Mein neuer Favorit seit 2023. Die ADAC CampCard kaufen wir jedes Jahr digital und von Zeit zu Zeit auch als Buch. Die Vorteile und Verbreitung, aber auch der Preis ist super. Die kleinen Abstriche im Überblick.

camper.help Empfehlung
Gelbe ADAC Campcard 2024 mit dem roten PiNCAMP-Logo unten rechts
ADAC Campcard
Mein Favorit seit 2023, die Vorteile, die Verbreitung und auch der Preis sind super.
Handhabung · 4,75 von 5
Qualität · 4,5 von 5
Preis-Leistung · 5 von 5
Vorteile ADAC Campcard
  • Neuerdings wirbt der ADAC sogar mit mindestens 15 % bis teilweise 50 % Nachlass.

  • Beinhaltet im Übernachtungspreis das Wohnmobil und Wohnwagen und meist 2 Erwachsene.

  • Strom bis 5 kWh und Duschen und Gebühr für einen Hund sind meistens enthalten.

  • Buch: Deutlich besser als bei der Konkurrenz.

  • App: Die digitale App ist super in der Übersicht und angenehm zu lesen.

  • Gute Verbreitung in ganz Europa.

  • Der Preis für die App ist für das Gebotene sehr gut.

  • Das Preis- / Leistungsverhältnis der App ist beim ADAC mit nur 1 App besser.

Nachteile ADAC Campcard
  • Meistens eine reine Nebensaison Karte, auch wenn der ADAC sich das gerne anders vorstellt.

  • Was Nebensaison bedeutet, entscheidet der Betreiber des Platzes selbst und ist auch in der App durch das Symbol der CampCard-Karte ersichtlich.

  • Tendenziell eher für Campingplätze. Stellplätze enthalten, jedoch nicht so umfangreich.

  • Mit einem Konjunktiv sind sogar Kinder erwähnt. In der Praxis ist das aber sehr selten.

  • Die App ist etwas zeitlich angestaubt.

  • Die Qualität der Bücher ist besser und lesbarer als bei ACSI und leider auch sehr kurz gehalten.

  • Rund 2.500 Rabatt-Angebote, und damit weniger als bei ACSI.

  • Die Bücher sind preislich gehoben, aber sehr gut strukturiert. Durch die günstige App geht das nicht negativ in die Bewertung ein.

Daten, Stand 2026
  • Rabatt-Angebote
    rund 2.500 in Europa

  • Nachlass
    15 bis 50 % in der Nebensaison, 5 bis 30 % in der Hauptsaison

  • Gültig
    1 Jahr ab Aktivierung

  • Rabatt auf
    Stellplatz und Personen, Extras kann der Platz berechnen

  • Form
    nur digital in der PiNCAMP Camping App, Gutscheincode im ADAC Campingführer

Die ADAC CampCard ist eine Campingkarte mit Vergünstigungen in der Nebensaison und zeitweise auch in der Hauptsaison. Der Betreiber des Platzes legt den Gültigkeitszeitraum selbst fest. Meist sind die CampCard-Plätze auch die günstigen Camping- und Stellplätze eines Anbieters, keine erste Reihe am See oder Meer.

Neu seit 2026

Die ADAC Campcard gibt es seit 2026 nur noch digital in der PiNCAMP Camping App. Dem ADAC Campingführer liegt dafür ein Gutscheincode für 1 Jahr App bei. Der ADAC nennt rund 2.500 Rabatt-Angebote, 15 bis 50 % in der Nebensaison und 5 bis 30 % in der Hauptsaison. Die Campcard gilt ein Jahr ab Aktivierung. Den ADAC Stellplatzführer gibt es seit 2026 nicht mehr als Buch.

ADAC App oder Buch

Die ADAC App hat ein paar gute digitale Eigenschaften wie z. B. die Camperbewertung der Pincamp bzw. ADAC-Community. Aber auch die Möglichkeit der App mit „Heute verfügbar“ auch online zu buchen ist von Vorteil. Allerdings noch etwas zu schwach ausgeprägt, um positiv in der Bewertung zu erscheinen.

Besser planen und auch suchen und wiederfinden auf der Reiseroute geht tatsächlich mit dem Buch deutlich besser. Die ADAC CampCard selbst steckt seit 2026 nur noch in der App, im Buch liegt dafür der Gutscheincode.

Am Smartphone steckt die Campcard 2026 im Abo PiNCAMP Plus der PiNCAMP Camping App, laut PiNCAMP 11,99 Euro im Jahr. Mit dem Gutscheincode aus dem ADAC Campingführer ist das erste Jahr kostenlos. Die Grundversion der App ist kostenlos, es gibt sie für Android und iOS.

ACSI CampingCard: die meisten Plätze

Die ACSI CampingCard kaufen wir uns jedes Jahr, denn die Vorteile und Verbreitung sind enorm. Hier im Überblick.

camper.help Empfehlung
Blaue CampingCard ACSI Ermäßigungskarte 2024 mit QR-Code und den Tarifen 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25 und 27
ACSI CampingCard
Wir kaufen sie jedes Jahr, denn Vorteile und Verbreitung sind enorm, die Bücher aber unübersichtlich.
Handhabung · 4,5 von 5
Qualität · 4,75 von 5
Preis-Leistung · 4,75 von 5
Vorteile ACSI CampingCard
  • Die Platzpreise mit der ACSI CampingCard von 13 € bis maximal 27 € können ein echter Schnapper sein.

  • Ein paar Spezials wie kostenloser Strom bis 4 kWh am Tag sind in der Regel auch enthalten.

  • Beinhaltet im Übernachtungspreis das Wohnmobil und Wohnwagen und meist 2 Erwachsene.

  • Warme Duschen und Gebühr für einen Hund (falls erlaubt) sind meistens enthalten.

  • Die digitalen Apps sind super in der Übersicht und angenehm zu lesen.

  • Auf über 3.000 Campingplätzen gibt es Vergünstigungen.

  • Der Preis für die App ist für das Gebotene gut.

Nachteile ACSI CampingCard
  • Haben auch schon erlebt, dass Strom nicht enthalten war, trotz ACSI Bestimmungen.

  • Was Nebensaison bedeutet, entscheidet der Betreiber des Platzes selbst und ist auch in der App ersichtlich.

  • Etwas unübersichtliches App-Durcheinander durch ACSI Campingführer und CampingCard.

  • Die Qualität der Bücher ist etwas unübersichtlich und mit dutzenden Abkürzungen geprägt.

  • Für Kinder leider Aufpreise durch den Platzbetreiber.

  • Der Preis der Bücher ist hoch, aber für die ACSI CampingCard essentiell.

  • Die 3 möglichen ACSI Apps kosten extra, aber sind beim Kauf des Buchs deutlich vergünstigt.

Daten, Stand 2026
  • Plätze mit Vergünstigung
    über 3.000 in Europa

  • Platzpreis
    13 bis maximal 27 Euro

  • Gültig
    nur in der Nebensaison, Zeitraum legt der Platz fest

  • Im Preis enthalten
    Stellplatz, Wohnmobil oder Wohnwagen, 2 Erwachsene, Strom bis 4 kWh, warme Duschen, 1 Hund

  • Form
    Karte im Buch oder digital ab 22,95 €, App auf 3 Geräten gleichzeitig

Die ACSI CampingCard ist eine reine Campingkarte mit Vergünstigungen in der Nebensaison. Nebensaison ist nicht gleich Nebensaison. Der Betreiber des Platzes legt den Gültigkeitszeitraum selbst fest.

Campingführer oder CampingCard?

ACSI Campingführer und ACSI CampingCard sind für unterschiedliche Zielgruppen. Der ACSI Campingführer enthält alle Camping- und Stellplätze und die CC-Karte. Der ACSI CampingCard-Führer enthält nur die Plätze, welche die CampingCard akzeptieren, und die CC-Karte. Der Campingführer beinhaltet daher deutlich mehr Camping- und Stellplätze.

Die ACSI Apps

Die kostenpflichtigen Apps gibt es für Android und iOS. 2026 kostet die digitale CampingCard ACSI laut ACSI ab 22,95 €, die App ACSI Camping EU 9,99 € im Jahr. In den Büchern steht auf der Ermäßigungskarte ein Code, damit gibt es die App 2026 ab 4,99 €. Eine App läuft auf 3 Geräten gleichzeitig. Die Offlinenutzung ist möglich.

Camping Key Europe: Versicherung inklusive

Die Camping Key Europe ist leider nicht mehr in unserem Geldbeutel. Die Vorteile und Verbreitung sind gut, aber die Präsentation der Plätze am Smartphone ist nicht state-of-the-art. Hier im Überblick.

camper.help Bewertung
Grüne Camping Key Europe des ANWB mit Globus und Blumenmuster, gültig bis Ende 07/21
Camping Key Europe
Gute Verbreitung und gutes Versicherungspaket, doch die Präsentation am Smartphone ist leider nicht zeitgemäß.
Handhabung · 4,25 von 5
Qualität · 4,5 von 5
Preis-Leistung · 4,25 von 5
Vorteile Camping Key Europe
  • Auf über 2.000 Campingplätzen gibt es Vergünstigungen.

  • Auch als Check-in-Karte nutzbar, da diese personalisiert ist.

  • Für die ganze Familie nutzbar. Kommt auf den Betreiber an.

  • Gute Verbreitung in ganz Europa.

  • Gutes Versicherungspaket inklusive.

  • Der Preis für die Karte ist für das Gebotene dennoch gut.

Nachteile Camping Key Europe
  • Der ein oder andere Platzbetreiber muss dennoch im Ausland aus gesetzlichen Vorschriften den Ausweis verlangen.

  • Was Nebensaison bedeutet, entscheidet der Betreiber des Platzes selbst und ist auch in der App ersichtlich.

  • Etwas einfach strukturiert und weniger informativ als andere.

  • Responsive Design, als mobile App nicht das, was man daraus machen könnte.

  • Die Qualität der Webseite ist besser geworden, aber der Informationsgehalt ist in vielen Bereichen deutlich geringer und zieht eine überdeutliche Abwertung nach sich.

  • Anzahl der Plätze etwas geringer.

  • Für Kinder leider teilweise Aufpreise durch den Platzbetreiber.

  • Keine Apps, die Sinn machen. Webseite könnte auf mobilen Geräten besser sein.

Daten, Stand 2026
  • Plätze mit Vergünstigung
    über 2.000 in Europa

  • Anschaffungspreis
    12 Euro für 12 Monate für ADAC-Mitglieder

  • Dazu
    Versicherungspaket, als Ausweis-Ersatz beim Check-in

  • Gilt für
    die ganze Familie

  • Form
    Karte, Webseite und App Camping Key für Android und iOS

Webseite statt albernem PDF

Ist die Camping Key Europe besser geworden? Ein klares Ja. Im Gegensatz zu den letzten Jahren ist das alberne PDF gegen eine durchsuchbare Webseite getauscht worden. Ein paar Attribute wie Animation für Kinder und Jugendliche sind gute neue Merkmale, welche bei Campingliebhabern positiven Anklang finden werden.

Die App ist leider unter ferner liefen und bringt nur wenig Mehrwert. War die Appfunktion 2018 noch nicht mit einer Suche nach den teilnehmenden Campingplätzen enthalten, gibt es mittlerweile die App Camping Key für Android und iOS.

Etappenführer abseits des Mainstreams

Uns selbst haben es die besonderen Anbieter besonders angetan. Landvergnügen, Staybetter.farm, Bauernleben, France Passion, Pintrip, Greenstop24 und Espana Discovery sind für uns Camper eine wahre Quelle an besonderen und einzigartigen Erlebnissen.

Karten von Landvergnügen, Bauernleben, Pintrip, GreenStop24, Staybetter, France Passion und España Discovery in 4 Reihen auf einem Holztisch

Unsere Etappenführer der letzten Jahre

Diese fokussieren sich auf eine ganz andere Zielgruppe. Dafür haben wir eine Menge eigene Beiträge auf camper.help.

Meine Tipps für die Rezeption

Karte gleich beim Check-in zeigen

Die Karte gleich beim Check-in zeigen ist sehr wichtig. Sonst wird es ganz eng beim Check-out. Vorbuchen mit gleich eingebuchtem Rabatt geht nur in wenigen Ausnahmefällen.

Rabatte vorher nachfragen

Rabatte ändern sich. Lieber vorher nachfragen. Durchaus öfters ist es schon vorgekommen, dass die Rabatte vor Ort anders waren als erwartet. Nicht immer zum Vorteil für den Camper. Daher besser vorher nachfragen, denn die Angaben der Apps sind nicht bindend. Der ein oder andere Platzbetreiber hat diese ganz ignoriert und uns „die Wahl“ der Abreise gelassen.

Was trotz Karte extra kostet

  • In den Preisen sind zusätzliche Kur- oder Ortstaxen nicht enthalten.
  • Auch Umwelt- sowie Müllabgaben sind bei Familien ein durchaus hoher Kostenfaktor.
  • Strom ist in der Regel auf 4 bis 5 kWh am Tag begrenzt.
  • Auch Kinder kosten in der Regel extra.

Welche Plätze du bekommst

Es gibt keine feste Regel. Jeder Campingplatz hat seine eigene Strategie. Meist sind die hochwertigen Plätze wie z. B. in der 1. Reihe am Strand nicht inbegriffen, da diese auch in der Nebensaison gerne regulär gebucht werden. Auf manchen Plätzen sind nur spezielle Bereiche auswählbar.

Einen passenden und weiterführenden Artikel über die besten Camping-Apps findest du übrigens hier.

  • App-Ordner auf dem iPhone mit neun Camping-Apps: ACSI, Campercontact, ADAC Camping 2026, CampingCard ACSI, Camping-App, camping.info, CaraMaps, park4night und Stellplatz Radar
    App-Ordner auf dem iPhone mit neun Camping-Apps: ACSI, Campercontact, ADAC Camping 2026, CampingCard ACSI, Camping-App, camping.info, CaraMaps, park4night und Stellplatz Radar

    Passt dazu

    Die 10 besten Camping- und Stellplatz-Apps 2026 im Test: park4night, Camping-App.eu, PROMOBIL Stellplatz-Radar und 7 weitere, selbst genutzt. Welche Stellplatz-App fürs Wohnmobil zu dir passt, steht im Fazit.

Mein Fazit

Mein Favorit ist seit 2023 die ADAC Campcard. Die ACSI CampingCard kaufen wir uns trotzdem jedes Jahr, denn ihre Verbreitung ist enorm. Die Camping Key Europe ist dagegen nicht mehr in unserem Geldbeutel.

In der Praxis sind die Unterschiede zwischen den 3 Karten klein, und richtig Sinn machen sie meistens nur in der Nebensaison. Schon ab 3 bis 4 Nächten im Jahr rechnet sich eine Karte. Umwege für eine Vergünstigung nehmen wir trotzdem keine in Kauf.

Das Gute ist, dass jeder Camper seinen eigenen Bedarf am besten kennt. Und dazu zählt auch die komplette Freiheit seiner Ziele.

Häufige Fragen

Welche Campingkarte ist die beste?

Mein Favorit ist seit 2023 die ADAC Campcard mit 4,75 von 5 Sternen, knapp vor der ACSI CampingCard mit 4,67. Die ACSI hat mit über 3.000 Campingplätzen die meisten Plätze. Welche sich lohnt, hängt davon ab, wohin du fährst und wann.

ADAC Campcard oder ACSI CampingCard?

In der Praxis gibt es kaum Unterschiede, viele Platzbetreiber unterscheiden die Karten gar nicht. Die ADAC Campcard hat das bessere Preis- / Leistungsverhältnis mit nur 1 App, die ACSI CampingCard mehr Plätze und feste Platzpreise von 13 bis 27 Euro.

Was kostet die ADAC Campcard?

Seit 2026 steckt die Campcard nur noch im Abo PiNCAMP Plus der PiNCAMP Camping App, laut PiNCAMP 11,99 Euro im Jahr. Dem ADAC Campingführer 2026 liegt ein Gutscheincode für 1 Jahr PiNCAMP Plus bei. Danach verlängert sich das Abo automatisch, wenn du nicht kündigst.

Was kostet die ACSI CampingCard?

Die digitale CampingCard ACSI kostet 2026 laut ACSI ab 22,95 Euro, als Karte liegt sie auch den ACSI Campingführern bei. Wer schon einen Campingführer hat, bekommt die App 2026 mit dem Code auf der Ermäßigungskarte ab 4,99 Euro.

Was kostet die Camping Key Europe?

ADAC-Mitglieder zahlen 2026 laut PiNCAMP 12 Euro für 12 Monate. Die Karte gilt ein Jahr und verlängert sich nicht automatisch.

Lohnt sich die ACSI Card?

Nach unseren Erfahrungen lohnt sich eine Campingkarte bereits ab 3 bis 4 Nächten im Jahr, ACSI selbst nennt 4 Übernachtungen. Das gilt aber nur in der Nebensaison und nur, wenn die teilnehmenden Plätze ohne Umweg auf deiner Route liegen.

Ist der Hund mit der Campingkarte dabei?

Ein Hund ist manchmal im Preis inkludiert. Eine genaue Info ist nur beim Anbieter selbst oder im Campingführer zu bekommen. Preise für Hunde liegen bei der Camping Key Europe nicht vor, laut Anbieter ist es von Platz zu Platz unterschiedlich.

Gilt die Campingkarte auch in der Hauptsaison?

Meist nicht. Die ACSI CampingCard ist eine reine Nebensaison-Karte. Der ADAC nennt seit 2026 auch 5 bis 30 % Rabatt in der Hauptsaison, in der Praxis ist das aber nicht die Regel.

Aus euren Kommentaren

Wir haben alle 17 Kommentare bis zum 15.10.2026 ausgewertet.

  • Michael, Februar 2021: Er kauft keine der 3 großen Karten mehr. Mit Karte stehen nur bestimmte Plätze zur Verfügung, und die Pauschalpreise für 2 Personen rechnen sich nicht, wenn er allein unterwegs ist.
  • Flo, Februar 2021: Die Karte ist ein Marketinginstrument für Campingplatzbetreiber, um die Nebensaison zu füllen. Sie lohnt sich nur, wenn man ins Raster passt.
  • Markus, August 2021: Weder ACSI noch ADAC erhalten etwas, wenn Camper die Karte einsetzen. Beide verdienen am Verkauf der Campingführer und an den Werbeanzeigen der Plätze darin.
  • Marc, Februar 2022: Er empfiehlt die Mitgliedschaft im DCC für 48 Euro im Jahr, mit festen Preisen auf vielen Plätzen das ganze Jahr.
  • Manuela, Februar 2023: Auf Krk in Kroatien galt in der Saison die ADAC Karte nicht.
  • Flo, Februar 2023: Gültigkeit und Zeitraum stehen in den Apps, beim ADAC im Abschnitt „Preise“ sogar mit dem Rabatt in %. Im Zweifel per Mail vorher nachfragen.
  • Gerhard, Oktober 2023: Sein Platz in Österreich warb auf der Homepage mit keiner Karte, an der Rezeption hingen dann 3.
  • Flo, Oktober 2023: Die Platzbetreiber werben selten mit den Karten. Vollständig sind nur die App oder das Buch der ACSI CampingCard, die Apps stehen in unserem Test der Camping-Apps.
  • Klaus, Dezember 2023: Ein Platz in Spanien verlangte über 30 % Energiezuschlag, ACSI hat nicht eingegriffen. Für ihn ist die ACSI-Bewertung zu positiv.
  • Flo, Dezember 2023: Laut den Bedingungen der CampingCard darf ein Platz einen Energiezuschlag erheben, und wer an der Rezeption einem Upgrade zustimmt, ist aus den ACSI-Regeln raus. Fair ist das nicht, deshalb hat ACSI bei einigen Punkten Abzüge bekommen.
  • Heinz, November 2024: Er nimmt gar keine Karte und sucht seinen Platz selbst aus.

Bevor du unten fragst

Schreib dazu, in welchem Land und zu welcher Jahreszeit du unterwegs bist und welche Karte du schon hast. Dann kann ich dir gezielt antworten.

Letzte Aktualisierung am 17.10.2026 um 19:10 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

17 Kommentare

  1. Heinz 26.11.2024, 15:14 UhrAntworten

    habe mir jetzt die Vorteile der verschiedenen Karten durchgelesen. Hab mir auch die Kommentare durchgelesen, weil diese zählen für mich mehr als die des Betreiber.
    Bin jetzt zum Schluss gekommen mir überhaupt keine zu nehmen. Versichert bin ich sowieso durch meine Vollkaskoversicherung und brauch mich nicht zu ärgern das die Karte nur eingeschränkt akzeptiert wird . Meinen Platz suche ich mir schon selber aus .

    • Flo 27.11.2024, 4:25 UhrAntworten

      Servus Heinz,

      Alles gut und verstehe ich auch. Das gute ist, dass jeder Camper seinen eigenen Bedarf am besten kennt. Und dazu zählt auch die komplette Freiheit seiner Ziele.

      Viele Grüsse

      Flo

  2. Klaus Weltersbach 30.12.2023, 16:06 UhrAntworten

    Was Deine ACSI Bewertung anbelangt, kann ich nicht ganz zustimmen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ACSI keinesfalls die Interressen seiner Mitglieder sondern überwiegend die der Campingplatzbetreiber vertritt. Hier nur eins von drei Beispielen: Camping Banares Nr. 2341 im 2023iger Buch.
    Seit spätestens dem 11.04.23 weiß ACSI, dass sich der Campingplatzbetreiber nicht an den Preisregularen hält.
    Siehe LINK: https://www.campingcard.com/de/spanien/la-rioja/la-rioja/santo-domingo-de-la-calzada/camping-banares-113667/?tab=reviews&reviewLocale=&reviewPage=1&reviewSort=date
    Trotzdem hat ACSI nichts unternommen Ihre Mitglieder durch ein Hinweis in der ACSI-App zu warnen. Ganz im Gegenteil. Auf meine Beschwerde hin bekam ich von ACSI folgende schriftliche Antwort:
    „Sehr geehrter Kunde,
    Vielen Dank, dass Sie mit uns Kontakt aufgenommen haben.

    Es ist schon eine Unverschämtheit von ACSI einen Zuschlag von über 30% als kleinen Energiezuschuss zu bezeichnen. Ich habe ACSI aufgefordert mir mitzuteilen, wo in den Grundregeln, die Vertragsbestandteil zwischen ACSI und mir sind, unter dem Passus „Nicht im Tarif inbegriffen“ steht, dass der Betreiber einen Energiezuschuss verlangen kann; konnte man natürlich nicht. Leider habe ich keinen Anwalt gefunden, der für einen Streitwert von 8 € bereit war, eine Klage gegen ACSI zu führen. Dabei wäre es mir nicht um die 8 € gegangen.
    Im ACSI Buch 2024 ist dieser Platz nicht mehr enthalten.

    • Flo 30.12.2023, 18:05 UhrAntworten

      Hallo Klaus,

      Ja, das ist leider immer möglich und darauf weise ich entsprechend hin.

      „Man muss vor Ort immer damit rechnen, dass der Campingplatzbetreiber eine ganz eigene Sicht auf die Form der Vergünstigung hat und bei allen Anbietern Zuschläge für Extras erhoben werden..“

      Auch wenn ich deinen Ärger nachvollziehen kann, muss ich mich dennoch bei dir unbeliebt machen. In diesem Fall nutzt der Betreiber die offiziellen Bedingungen von ACSI.
      https://www.campingcard.com/de/extra-info/was-ist-die-campingcard-acsi/
      Im CampingCard ACSI-Tarif nicht inbegriffen: Ein Campingplatz kann zusätzlich zu dem genannten ACSI-Tarif einen Energiezuschlag erheben.

      Gerne hätte ich dir etwas anderes geschrieben, denn diese Nebensätze der Campingkarten-Anbieter sind teilweise schon Mist.

      Doch muss man es im Verhältnis sehen. Grundsätzlich versuche ich immer gute und weniger gute Erlebnisse miteinander zu kombinieren. Daher hat ACSI auch Abzüge bei einigen Punkten erhalten, den zweiten Platz gemacht und dennoch ist das Gesamtpaket schon echt sehr gut.

      Bitte verbuche es unter Erfahrung und Erlebnis, wisch die 8 Euro weg und freue dich auf die guten Plätze. Oder mach es so wie wir. Wir haben gar kein Landstromkabel mehr ;-) Zumindest nicht im Frühjahr, Sommer und Herbst.

      Viele Grüsse, guten Rusch und gute Reisen.
      
Flo

      • Klaus Weltersbach 31.12.2023, 10:24 UhrAntworten

        Hallo Flo,
        Danke für Deine Antwort, aber ich muss Dir leider erneut widersprechen.
        ACSI bietet ein Campingcard Buch für die Nebensaison zum Kauf an. Ich als Kunde nehmen dieses Kaufangebot an. Damit ist ein rechtskräftiger Kaufvertrag entstanden. Bestandteil dieses Kaufvertrags sind dir im Buch (ich wiederhole: im Buch) unter „Nicht im Tarif inbegriffen“ festgelegten Ausnahmen. Wenn irgendwo etwas anderes stehen sollte (z.B. Internet) ist dies für mich unerheblich. Dieser Zusatz im Internet kann ja auch erst nach zustande kommen meines Kaufvertrages eingefügt worden sein. In den für mich geltenden Ausnahmen steht nur: „Strom darf bei höherem Verbrauch (als die 4kWh) durchberechnet werden.“ Damit liegt meiner Meinung nach eindeutig ein Vertragsbruch seitens ACSI vor, da ich mehr habe zahlen müssen als mit ACSI vereinbart. ACSI hätte sich meiner Meinung nach vom Betreiber das Geld wiederholen müssen und mir erstatten müssen.
        Gruß
        Klaus

        • Flo 31.12.2023, 12:02 Uhr

          Hallo Klaus,

          Ich weiss eigentlich gar nicht was du nun möchtest.

          Alleine schon das die allermeisten Camper an der Rezeption die AGBs des Campingplatz unterschreiben hebelt sämtliche ACSI Bestimmungen aus. Wenn es der Campingplatz darauf anlegen würde.

          Am 31.12. möchte ich ehrlich gesagt keine ACSI Bücher lesen, aber es gibt sicherlich auch die anderen zahlreichen Paragraphen im Buch.

          – 4 kWh Limit und Mehrverbrauch
          – Komfortplatz oder Luxusplatzupgrade
          – oder hast ein Platz über 6A upgrade zugestimmt
          – und und und …
          – Du brauchst nur einen Upgrade an der Rezeption zustimmen und du bist schon auf den ACSI Regeln raus

          Das dies von diesem Campingplatz weder fair noch gut ist, steht ausser Frage. Das gehört sich nicht.

          Insofern empfehle ich dir die 8 Euro nach fast 3 Monaten im Kopf abzuschreiben. Jeder weitere Gedanke ist es nicht wert. Solche Dinge rauben dir sonst nur das Lebens(Camper)glück.

          Guten Rusch

          Flo

        • Klaus Weltersbach 31.12.2023, 15:44 Uhr

          Halllo Flo, offensichtlich hast Du meine Kommentare nicht sogfältig gelesen, denn sonst hättest Du verstanden, dass es mir nicht um die 8 € geht, denn die habe ich schon lange abgeschrieben. Es geht mir ausschließlich um das Verhalten von ACSI bei Beschwerden über einen Platz (und ich habe inzwischen mehrere Beispiele) und das Verhalten der Betreiber noch rechtfertigen (z.B. „Ein Energiezuschlag von über 30% ist ein kleiner Energiezuischlag“). Für mich ist Deine ACSI Bewertung zu positiv ausgefallen. Dies Dir aufzuzeigen war mein einziges Anliegen, aber wer nicht verstehen will, dem kann man auch nicht helfen. Also lassen wir es.

  3. Gerhard 04.10.2023, 6:54 UhrAntworten

    Hallo, ich bin derzeit auf einem Camingplatz in Österreich, den ich ohne Reservierung angefahren habe. Gefunden habe ich den Platz über eine Google Abfrage, z. B. „Camping Millstädter See“ und danach über die homepages der angezeigten Plätze der Google Abfrage. Der von mir ausgewählte Platz hat auf seiner homepage keinen Hinweis auf Campingkarten die akzeptiert werden. Beim Einchecken habe ich dann aber gesehen, daß 3 Campinngkarten akzeptiert werden. Dazu meine Frage: Gibt es eine Vereinbarung zwischen dem Campingplatzbetreiber und den Anbietern der Campingkarten, über die Veröffentlichung der Information auf der Homepage vom Campingplatzbetreiber, dass.und welche Campingkarten akzeptiert werden ?
    Gruß
    Gerhard Steinmann

    • Flo 04.10.2023, 10:19 UhrAntworten

      Hallo Gerhard,

      nein die Platzbetreiber machen mit ACSI und ADAC auf ihren Seiten weniger explizite Werbung, denn die Karten sorgen dafür in der Nebensaison Buchungslücken kleiner zu halten, müssen dafür aber mehr oder minder unschöne Rabatte gewähren. Ein – aus meiner Sicht – sehr zweischneidiges Thema.

      Die einzige vollständige Möglichkeit ist die App „ACSI CampingCard 2023“ https://camper.help/apps
      oder das entsprechende „ACSI CampingCard“ Buch zu erwerben.

      Gute Reisen.

      Viele Grüsse

      Flo

  4. Manuela 18.02.2023, 15:59 UhrAntworten

    Hallo Zusammen, vielleicht könnt ihr uns helfen. Wir möchten in der Saison (leider) nach Kroatien (KrK) und waren sehr enttäuscht, dass die ADAC Karte nicht gültig ist. Leider erfahren wir auch nicht, welche Camping Rabattkarten gültig sind. Habt Ihr hierzu Erfahrungen gemacht? Liebe Grüße Manuela

    • Flo 19.02.2023, 9:59 UhrAntworten

      Hallo Manuela,

      theoretisch sind die Gültigkeitsdaten mit Zeitraum in den Apps angegeben. Beim ADAC im Abschnitt „Preise“ sogar mit dem Rabatt in % und dem Gültigkeitszeitraum. Das funktioniert in dem allermeisten Fällen zuverlässig. In der Praxis ist bei gut gebuchten Plätzen es dem ein oder anderen Platzbetreiber das zeitweise egal. Im Zweifelsfall per Mail vorher nachfragen.

      Viele Grüsse
      Flo

  5. Marc 15.02.2022, 11:47 UhrAntworten

    Hi, aus meiner Sicht auch nicht schlecht die Mitgliedschaft im DCC, kostet 48,. € im Jahr, hat aber auf vielen Platzen das ganze Jahr feste Preise für DCC Mitglieder und man bekommt monatlich eine Zeitschrift.,
    Lg aus dem Norden

    • Flo 15.02.2022, 16:20 UhrAntworten

      Hi Marc,
      da hast du sicherlich recht. Ich schreibe nur über Themen, welche ich persönlich kenne und einen echten Bezug aus der Praxis dazu habe. Mit dem DCC habe ich diese Erfahrung schlichtweg nicht, um ehrlich darüber meine Gedanken und Erfahrungen auszubreiten.
      Lust selbst etwas darüber zu schreiben? https://camper.help/gastbeitrag-schreiben/ Du kannst mich auch gerne mal anrufen, wenn du daran Interesse hast.
      Viele Grüsse
      Flo

  6. Michael Hübener 22.02.2021, 11:55 UhrAntworten

    Hallo Florian, kennst Du das Vergütungssystem hinter diesen Karten? Also warum akzeptiert der Campingplatz die Karten zur Vergünstigung überhaupt und wir bezahlen dann die Kartengebühr z.B. an den ADAC? Erfolgt da im Hintergrund eine Vergütung zwischen ADAC und dem Campingpaltzbetreuer ähnlich wie eine Gutscheinbuch oder so was? Ich persönlich habe für mich entschieden keine Karten (zumindest von den genannten großen dreien) zu kaufen und dann meine Entscheidung auf welchen Platz ich gehe abhängig zu machen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass nur bestimmte Plätze mit der Karte zur Verüfung stehen und das waren in der Regel nicht die die ich wollte. Außerdem sind die Preise mit Karte manchmal pauschal für 2 Personen, Womo, Strom etc. Da ich öfters alleine unterwegs bin, rechnet sich das dann überhaupt nicht.
    Interessant wäre für mich etwas über die Alternativkarten zu erfahren, die Du so einsetzt bzw. eingesetzt hast – aber vielleicht kommt das noch?

    Danke dir für deine Anregungen – ich freue mich schon immer auf den Newsletter am Montag.

    • Flo 22.02.2021, 12:07 UhrAntworten

      Hallo Michael,

      das ist ein Marketinginstrument für Campingplatzbetreiber, um die Nebensaison zu füllen. Lohnt sich nur, wenn man ins Raster passt. Ob es da Vergütungen gibt ist mir nicht bekannt.

      Wir nutzen im Lockdown das hier
      https://camper.help/freicamper-tipps/

      Gleich danach kommt diese Möglichkeit
      https://camper.help/staybetter-farm-der-geheimtipp-in-die-natur/
      https://camper.help/landvergnuegen-und-so/
      https://camper.help/winzer-atlas-bier-erlebnis-mit-dem-wohnmobil/

      Immer wieder gerne. Heute ist ja Montag :-)

      Viele Grüsse

      Flo

    • Markus Klein 07.08.2021, 22:44 UhrAntworten

      Zufällig weiß ich zumindest wie es bei der ACSI CC-Card und der ADAC CampCard abläuft:

      Grundsätzlich geht es für die Betreiber der Campingplätze um das von Flo beschriebene Marketing und darum, gerade in der weniger stark frequentierten Nebensaison zusätzliche Gäste für ihre Plätze zu generieren, wobei die ADAC CampCard nicht auf die Nebensaison beschränkt ist und die Plätze diese auch in der Hochsaison akzeptieren könn(t)en. Weder ACSI noch ADAC erhalten etwas, wenn die Camper die Karte einsetzen. Lediglich die Camper selber profitieren hier durch die Ermäßigung, indem sie vom Campingplatzbetreiber den festgelegten Nachlass gewährt bekommen.

      Beide Anbieter (ACSI bzw. ADAC) versuchen möglichst viele Campingplätze in ihre Campingführer hineinzubekommen. Sie werben damit, den Campern Informationen zu vielen Plätzen zu liefern und verdienen am Verkauf und der geschalteten Werbeanzeigen der Plätze in diesen Führern.

      Schade kann nicht mehr schreiben, der Platz ist hier beschränkt.

      • Flo 08.08.2021, 13:50 UhrAntworten

        Danke Markus für die interessanten Informationen. Gerne kann ich einen Gastabsatz in den Beitrag einfügen. Oder du kannst jederzeit auch einen ganz eigenständigen Beitrag mit eigener URL haben. https://camper.help/gastbeitrag/

        Liebe Grüsse aus Putignano / Apulien

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